Das Wichtigste in Kürze

Ein weltweiter Marketing-Rollout wird planbar durch die Kombination von drei aufeinander folgenden Schritten: erstens den Bestand der digitalen Kommunikation bewerten und Standards in Form von Templates setzen, zweitens die Anforderungen aller Nutzer-Teams bündeln und in konkrete Lösungen übersetzen, drittens mit Rollout-Plan, Schulungsmaterial und fortlaufendem Support ausrollen. Der erste erfolgreich abgeschlossene Rollout dient als Blueprint für alle weiteren Regionen. Über den Erfolg entscheidet die Struktur des Vorgehens, weniger die eingesetzte Software.

Du willst dein Marketing global auf eine Plattform bringen?

Die Ausgangslage ist dabei meist dieselbe: viele Standorte, gewachsene Strukturen und in jedem Land ein Team, das sich über die Jahre seine eigene Art zu arbeiten zurechtgelegt hat. Eigene Newsletter-Formate, eigene Wege, Webinare aufzusetzen, eigene Listen, eigene Tools. Jedes für sich funktioniert. In der Summe entsteht ein Flickenteppich, der weder eine einheitliche Datenbasis noch ein konsistentes Markenbild zulässt. Eine zentrale Marketing-Plattform soll genau das auflösen und alle Teams auf ein gemeinsames Fundament heben.

Die eigentliche Frage dabei ist die nach dem Weg: wie der Rollout in dutzende Länder gelingt, ohne dass er im Chaos endet oder die lokalen Teams ausbremst. Die größte Hürde bei einem internationalen Marketing-Rollout liegt selten in der Technik. Sie liegt in der fehlenden Struktur des Vorgehens. Und Struktur lässt sich planen.

Was ist ein weltweiter Marketing-Rollout?

Ein weltweiter Marketing-Rollout bezeichnet die strukturierte Einführung einer zentralen Marketing-Plattform über mehrere Länder, Regionen und Teams hinweg. Ziel ist es, isolierte Insellösungen abzulösen und alle Standorte auf eine gemeinsame technologische und datenbezogene Basis zu bringen. Ein solcher Rollout umfasst nicht nur die technische Bereitstellung der Software, sondern auch die Standardisierung von Inhalten, die Schulung der lokalen Teams und die fortlaufende Betreuung nach dem Go-Live. Erfolgreich ist ein Rollout dann, wenn er einheitliche Standards durchsetzt und gleichzeitig genug Spielraum für lokale Anforderungen lässt.

Drei Schritte, die einen Rollout planbar machen

Ein weltweiter Rollout wirkt von außen wie ein Mammutprojekt. Planbar wird er durch die richtige Reihenfolge. Die folgenden drei Schritte führen in dieser Abfolge zu mehr als einer eingeführten Plattform. Sie führen zu einer Methode, die sich von Region zu Region übertragen lässt.

Schritt 1: Bestand bewerten und Standards setzen

Vor jedem Rollout steht die Frage, was überhaupt vorhanden ist. Am Anfang steht deshalb die Bewertung der gesamten digitalen Kommunikation: Welche Medien nutzen die Teams, welche Formate sind im Einsatz, was davon ist wirklich nötig und was nur historisch gewachsen.

Auf dieser Grundlage entstehen Standards, und zwar in Form von skalierbaren Templates für jedes genutzte Medium – vom Newsletter-Format über Webinare bis zum Event-Management. Diese Templates bilden das saubere Gerüst, das einen Rollout planbar macht. Statt dass jedes lokale Team das Rad neu erfindet, greifen alle auf eine gemeinsame, geprüfte Basis zurück. Das beschleunigt nicht nur die Einführung, es sichert auch die Markenkonformität über alle Länder hinweg.

Schritt 2: Anforderungen bündeln und in Lösungen übersetzen

Standardisierung darf nicht bedeuten, dass die lokalen Teams in eine Vorlage gepresst werden, die ihre Realität ignoriert. Ein Rollout, der die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer*innen-Teams übergeht, wird dann letztendlich nicht umgesetzt, egal wie sauber er geplant ist.

Zwischen Standard und Rollout gehört deshalb ein zentrales Anforderungsmanagement. Die Anforderungen aller Stakeholder und Nutzer*innen-Teams werden gesammelt und in konkrete Individuallösungen innerhalb der Customer Journeys und Medien übersetzt. So entsteht eine Plattform, die einheitliche Standards bietet und trotzdem den spezifischen Anforderungen der einzelnen Teams gerecht wird. Das ist die Balance, an der die meisten Rollouts gemessen werden: genug Standard für Konsistenz, genug Spielraum für die lokale Praxis.

Schritt 3: Ausrollen mit Plan, Material und Begleitung

Erst nach geklärten Standards und Anforderungen, beginnt der eigentliche Rollout. Und auch sie ist Planungssache: eine stringente Rollout-Planung, maßgeschneiderte Schulungsmaterialien und Onboardings für die lokalen Teams rund um den Globus.
Entscheidend ist der Teil, der nach dem Go-Live kommt. Ein Rollout endet nicht mit der Freischaltung, sondern mit der Routine im Daily Business. Deshalb gehört fortlaufender User Support fest zum Vorgehen. Jede schnell beantwortete Frage in den ersten Wochen festigt die neue Arbeitsweise. Jede offene Frustration gefährdet sie.

Warum der erste Rollout zum Blueprint wird

Der größte Vorteil eines strukturierten Vorgehens zeigt sich erst beim zweiten und dritten Schritt der Internationalisierung. Ein sauber aufgebauter erster Rollout lässt sich übertragen. Eine skalierbar angelegte Plattformarchitektur, ein zentrales Rechte-Rollen-Konzept und eine standardisierte Template-Infrastruktur müssen für jede weitere Region nicht neu erfunden werden. Sie werden lokal adaptiert und an die jeweiligen Spezifika angepasst. Genau das macht aus einem einzelnen Rollout eine wiederholbare Methode.

Aus der Praxis: der MS-Dynamics-Rollout bei HDI Global

Wie dieses Vorgehen in einem internationalen Konzern aussieht, zeigt der Rollout von Microsoft Dynamics Marketing bei der HDI Global SE. Die OPEN Digitalgruppe begleitet diese Einführung prozessual, inhaltlich und strategisch: von der Bewertung der digitalen Kommunikation über die Entwicklung der Templates und das Anforderungsmanagement bis zu Schulungen, Onboardings und fortlaufendem User Support. Nach diesem Vorgehen wurde zuerst die Region EMEA vollständig ausgerollt. Sie dient nun als Blueprint, auf dessen Basis die GEO-Zonen APAC (Asia-Pacific) und NCSA (North-, Central- and South America) vorbereitet werden.

Nach dem Go-Live: Wie es nach dem Rollout weitergeht

Ein erfolgreicher Rollout ist kein einmaliges Projekt mit einem harten Enddatum . Er ist der Startpunkt für eine lebendige Plattform-Nutzung. Damit das System auch langfristig in den Ländern akzeptiert und optimal genutzt wird, braucht es eine Struktur für die Zeit danach.

Bei HDI Global wurde zu diesem Zweck eine feste Key User Community etabliert. Über diese Community werden alle Nutzer*innen aktiv auf dem Laufenden gehalten, sobald neue technische Funktionen entwickelt wurden. Gleichzeitig wird dieser Kanal als wertvolle Feedback-Schleife genutzt: Es wird direktes Feedback aus den Ländern gesammelt, was den Teams im Alltag noch fehlt und welche neuen Use Cases anstehen, die aktuell noch nicht über Microsoft Dynamics abgebildet sind. In regelmäßigen Calls bekommen die lokalen Teams zudem die Möglichkeit, sich direkt untereinander auszutauschen. Das fördert den Dialog zwischen den Ländern, lässt Best Practices wandern und hält das Wissen weltweit auf dem neuesten Stand.

Fazit: Planbarkeit ist eine Frage der Reihenfolge

Ein weltweiter Marketing-Rollout wird planbar durch die richtige Reihenfolge: erst den Bestand bewerten und Standards setzen, dann die Anforderungen der Teams bündeln und in Lösungen übersetzen, dann mit Plan, Schulungsmaterial und verlässlicher Begleitung ausrollen. Diese Reihenfolge führt zu mehr als einer eingeführten Plattform. Sie führt zu einer Methode, die sich auf jede weitere Region übertragen lässt.

Der Sprung von isolierten Länder-Strukturen zu einer gemeinsamen Marketing-Plattform ist damit eine Frage der strategischen Begleitung, weit über die reine Technik hinaus.

Du planst einen internationalen CRM-Rollout, oder einen ähnlichen Schritt?

Wir werfen gemeinsam mit dir einen Blick auf deine Systemlandschaft und deine internationalen Teams und finden heraus, wie ein Rollout für dich planbar wird.

Häufige Fragen zum weltweiten Marketing-Rollout FAQ

Internationale Marketing-Rollouts scheitern selten an der Technik, sondern an fehlender Struktur. Wenn jedes Land-Team mit eigenen Formaten und Tools arbeitet, fehlt eine gemeinsame Grundlage. Ohne vorab definierte Standards, ein zentrales Anforderungsmanagement und eine verlässliche Begleitung nach dem Go-Live kehren Teams zu ihren gewohnten Insellösungen zurück.

Ein planbarer Rollout folgt drei Schritten. Zuerst wird die bestehende digitale Kommunikation bewertet und in standardisierte Templates überführt. Dann werden die Anforderungen aller Nutzer-Teams gebündelt und in konkrete Lösungen innerhalb der Customer Journeys übersetzt. Zuletzt erfolgt der Rollout mit Rollout-Plan, Schulungsmaterial, Onboardings und fortlaufendem User Support.

Über gemeinsame, geprüfte Templates für jedes Medium, kombiniert mit einem zentralen Anforderungsmanagement. Die Templates sichern Markenkonformität und Konsistenz, während die gebündelten Anforderungen der lokalen Teams als Individuallösungen in die Plattform einfließen. So bleibt genug Standard für Konsistenz und genug Spielraum für die lokale Praxis.

Ja, sofern die Basis skalierbar gebaut ist. Der erste erfolgreiche Rollout dient als Blueprint. Beim Rollout von Microsoft Dynamics Marketing bei der HDI Global SE wurde zuerst die Region EMEA vollständig ausgerollt. Das zentrale Rechte-Rollen-Konzept und die standardisierte Template-Infrastruktur müssen für die GEO-Zonen APAC und NCSA nicht neu entwickelt, sondern nur lokal adaptiert werden.

Die OPEN Digitalgruppe begleitet den weltweiten Rollout von Microsoft Dynamics Marketing bei der HDI Global SE prozessual, inhaltlich und strategisch. Dazu gehören die Bewertung der digitalen Kommunikation, die Entwicklung von Templates, das Anforderungsmanagement, die Rollout-Planung, Schulungen und Onboardings sowie der fortlaufende User Support.

In der Ära von klassischen Suchmaschinen war die eigene Website das Zentrum, zu dem alle Wege führen sollten. Doch mit dem Aufstieg generativer Suchmaschinen (Perplexity, Google Gemini, ChatGPT) verschiebt sich dieses Zentrum.

Wer heute eine Antwort generieren lässt, bekommt oft nicht die Links, die am besten optimiert sind, sondern erhält die Quellen, denen die KI am meisten vertraut. Das Paradoxe daran: Oft ist ein Artikel in einem Fachmagazin über dein Produkt für die KI glaubwürdiger als die Produktseite selbst.

Das Vertrauens-Dilemma der KI

Generative Engines (GEO, Generative Engine Optimization) funktionieren fundamental anders als klassisches Page Ranking. Während Google früher Link-Strukturen zählte, suchen LLMs (Large Language Models) nach Konsens und Validierung. Dabei gilt die eigene Website als „Self-Serving“. Die KI weiß, dass du hier Marketing betreibst. Im Gegensatz dazu gilt Earned Media als „Third-Party-Verification“. Wenn ein unabhängiges Medium oder eine wissenschaftliche Datenbank deine Daten zitiert, steigt deren faktische Relevanz für den Algorithmus exponentiell.

Wer heute eine Antwort generiert bekommt, sieht nicht mehr primär die Links, die am besten für Keywords optimiert sind. Aktuelle Daten zeigen: Rund 94% aller Zitate in generativen Systemen stammen aus nicht bezahlten Quellen. Earned Media macht dabei allein 82% aus. (Stacher & Scrunch, 2026: New Research: Earned Media Distribution Triples AI Search Visibility) Um in dieser neuen Welt stattzufinden, müssen Unternehmen ihre Publikationsstrategie in einer klaren Hierarchie der „Zitierfähigkeit” neu ordnen.

Welche Content-Formate funktionieren in KI-Suchen am besten?

Nicht jeder externe Inhalt ist gleichwertig. Wenn wir uns ansehen, welche Quellen in generativen Antworten auftauchen, lässt sich eine klare Hierarchie der Zitierfähigkeit feststellen:

 

Primärdaten & Studien

KI-Modelle lieben Fakten. Whitepaper, Case Studies mit echten Zahlen oder Branchenreports, die von Fachportalen aufgegriffen werden, sind das Nonplusultra als Quellen, da sie die höchste Informationsdichte bieten. Daher ist es wichtig, eigene Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen.

 

Experteninterviews & Gastbeiträge

Personen und deren Reputation (Entity Trust) sind für KI-Modelle leichter zu greifen als abstrakte Firmennamen. Daher verbindet die KI ein Interview oder ein Zitat eines CEO oder Fachbereichsleiters automatisch mit der Marke und rechnet es als vertrauenswürdig an. Jede Presseplatzierung und jeder Thought-Leadership-Beitrag in Fachmedien produziert genau die Autoritätssignale, die LLMs suchen.

 

Vergleichstests & Listen

Generative Suchen wollen oft Optionen abwägen. Eine Erwähnung auf Listen oder in Vergleichstests ist daher ein massives Signal für Marktrelevanz. Inhalte mit Tabellen werden bis zu 2,5-mal häufiger zitiert als reiner Fließtext. (Onely, 2026: LLM-Friendly Content: 12 Tips to Get Cited in AI-Answers) Und auch Seiten mit eigenen Daten erzielen 40% höhere Zitationsraten als reguläre Blogbeiträge. (Discovered Labs, Januar 2026: GEO Metrics: What KPIs Matter)

Wie kannst du deine Publikationsstrategie optimal anpassen?

Wie kannst du deine Publikationsstrategie optimal anpassen?
Um in generativen Suchmaschinen sichtbar zu bleiben, muss sich dein Content-Marketing von einer reinen Zugriffs-Logik („Wie viele Klicks kommen auf meine Seite?“) zu einer Zitations-Logik („Wie oft werde ich als Referenz genutzt?“) wandeln. Folge dazu diesem 4-Schritte-Plan:

  1. Erstelle quartalsweise „Highlight-Assets“
    Erstelle pro Quartal einen substanziellen Datensatz, wie eine eigene Umfrage oder einen Benchmark-Report. Veröffentliche die Kennzahlen auf deiner Seite, aber gib Grafiken und exklusive Insights vorab an Branchenmedien (Earned Media). Die KI erkennt die Verknüpfung zwischen der medialen Erwähnung und deiner Domain als Ursprung der Daten.
  2. Nutze PR als KI-Booster
    Pressemitteilungen sollten nicht unterschätzt werden. Sie werden zwar selten direkt zitiert, dienen aber als entscheidendes „Futter“ für Journalist*innen. Deren daraus resultierende Artikel werden von KI-Systemen mit höchster Priorität als vertrauenswürdige Quellen aufgegriffen.
  3. Investiere in gezielte Platzierungen
    Shifte Budget weg von der reinen Mengenproduktion von Inhalten hin zur aktiven Platzierung deiner Expertise in der Fachwelt. Autorität ist eine Investition, ob in Form von Agentur-Leistungen für PR oder Kooperationen für Gastbeiträge in Top-Tier-Medien.
  4. Verzichte auf „Marketing-Sprech“
    KI-Modelle mögen keine werblichen Füllwörter. Baue deine Beiträge sachlich, quellenreich und neutral auf. Je weniger ein Text nach „Sales“ klingt, desto eher stuft die KI ihn als zitierfähige Faktenquelle ein.
  5. Optimiere die Extrahierfähigkeit deiner Inhalte
    Prüfe bei jedem Asset: Kann die KI das technisch auslesen? Videos benötigen z. B. zwingend ein detailliertes Text-Transkript. Infografiken müssen durch eine HTML-Datentabelle ergänzt werden. So machst du es sowohl Crawlern als auch Drittmedien einfach, dich korrekt zu referenzieren.

Welche Inhalte funktionieren für GEO kaum?

Im Hype um generative Suchsysteme wird oft übersehen, dass KI-Modelle radikale Filter anwenden, bei denen viele klassische Content Marketing-Ansätze ins Leere laufen. An erster Stelle steht dabei das reine Werbe-Copywriting. Da LLMs darauf trainiert sind, Muster zu erkennen, identifizieren sie werbliche Adjektive und selbstreferentielles Lob („marktführend“, „revolutionär“, „einzigartig“) als Füllwörter ohne Informationsgehalt. Solche Texte bieten der KI keinen faktischen Mehrwert und werden daher bei der Quellenwahl übergangen.

Ebenso problematisch ist der klassische Gated Content. Whitepaper oder Studien, die sich hinter Lead-Formularen oder komplexen Paywalls verbergen, existieren für die generative KI oft gar nicht. Wenn der Crawler die Inhalte nicht unmittelbar erfassen und verarbeiten kann, fehlt die Basis für Zitate. Wer Wissen wegschließt, schließt sich gleichzeitig aus dem KI-gestützten

Empfehlungskreislauf aus.
Ein weiteres Beispiel sind generische SEO-Ratgeber, die lediglich bereits vorhandenes Wissen wiedergeben. Texte nach dem Muster „Was ist…“ oder „5 Tipps für…“, die keine neuen Daten, keine individuellen Experten-Meinungen und keine validierbaren Fakten enthalten, haben in der GEO-Ära kaum eine Chance. Die KI generiert diese Basisinformationen heute selbst effizienter und greift für die Bestätigung dieser Thesen lieber auf Primärquellen zurück, anstatt eine Sekundärquelle zu zitieren, die selbst nur zusammenfasst. Wer also lediglich die Suchintention bedient, ohne eine eigene Perspektive oder exklusive Daten einzubringen, wird für das System unsichtbar.

Fazit

Die Ära der generativen Suche zwingt Unternehmen zu einem radikalen Umdenken: Die eigene Website ist nicht mehr das Ende der Informationskette, sondern nur noch ein Teil eines größeren, KI-gesteuerten Ökosystems. Wer sich allein auf technisches SEO und Keyword-Optimierung verlässt, riskiert, in den Antworten von Gemini, Perplexity etc. nicht aufzutauchen.

Der Schlüssel zur Sichtbarkeit liegt in der Validierung durch Dritte. Earned Media ist das digitale Gütesiegel, das einer KI signalisiert: „Diese Information ist nicht nur vorhanden, sie ist relevant und vertrauenswürdig.“

Deine neue Marschroute: Pflege deine Domain weiterhin als saubere, strukturierte Informationsbasis, aber investiere auch Budget in die Platzierung von zitierfähigen Assets in der Fachwelt. Werde zur Primärquelle in der Fachwelt, deren Daten und Meinungen so wichtig sind, dass andere darüber berichten wollen.

Wir bei OPEN beobachten dieses Muster immer häufiger: Die Unternehmen, die in generativen Suchanfragen als unangefochtene Autorität auftauchen, sind nicht zwingend diejenigen mit der technisch perfektesten Website, sondern diejenigen, über die gesprochen wird.

KI-Modelle suchen nach Konsens. Wenn deine Expertise in Fachmedien, Expertenformaten und in nachvollziehbaren, zitierfähigen Zusammenhängen auftaucht, liefert das der KI die notwendigen Beweise, um dein Unternehmen als Empfehlung auszuspielen. Am Ende gewinnen in einer Welt, in der KI die Antworten schreibt, die am häufigsten zitierten Expert*innen.

Ihr möchtet gern wissen, wo und wie gut ihr aktuell gefunden werdet? Meldet euch gern und wir schauen uns das in einem Audit genauer an.

Wer bereits mit KI-Bildgeneratoren gearbeitet hat, kennt das Problem: Man erstellt mühevoll einen perfekt generierten Charakter, doch sobald man versucht, ihn in eine neue Pose, ein neues Outfit oder eine neue Emotion zu bringen, sieht er unter Umständen komplett anders aus. Für professionelle Anwendungen ist diese fehlende Charakter-Konsistenz mit KI ein kritischer Pain Point. Wir haben verschiedene Ansätze zur Charakter Consistency getestet und zeigen, welche Workflows sich für uns bewährt haben.

Warum „Consistency“ eine Hürde im Designprozess ist

In der Welt der KI-Bildgenerierung basieren Ergebnisse oft auf Wahrscheinlichkeiten. Jedes Mal, wenn du den „Generate“-Button drückst, würfelt die KI neu. Für ein einzelnes Artwork ist das faszinierend, für Brand-Storytelling, Serien oder Kampagnen jedoch fatal. Wenn die Nasenform, die Augenfarbe oder die Haarstruktur von Bild zu Bild variieren, verliert die Figur ihre Identität und die Marke ihre Glaubwürdigkeit.

Charaktererstellung mit KI im Test

Für eines unserer letzten Projekte haben wir verschiedene Workflows mit generativen Multi-KI-Plattformen wie Krea, Higgsfield und Artlist getestet. Ein großer Vorteil ist hier die Wahlfreiheit. Du kannst zwischen verschiedenen KI-Tools wählen, um das beste Ergebnis für dein Projekt zu erzielen.

Wie man KI-Modelle mit verschiedenen Charakter-Ansichten trainiert

Um eine konsistente Figur über verschiedene Szenarien hinweg zu etablieren, reicht einfaches Prompting oft nicht aus. Die Methode LoRA (Low Rank Adaptation) ermöglicht es, der KI gezielt spezifische Merkmale einer Figur anzutrainieren. Zur Etablierung einer konsistenten Ästhetik wird das jeweilige Tool hierbei zunächst mit 25 bis 50 Referenzbildern gefüttert.

Wichtig: Willst du Fotos als Trainingsmaterial einsetzen, reicht die Freigabe durch den Halter der Nutzungsrechte in der Regel nicht aus. Es kann zusätzlich die Zustimmung des Fotografen (Urheberrecht) oder sogar des Fotomodels (Persönlichkeitsrecht) notwendig sein.

Damit das Modell versteht, wie dein Charakter aus jedem Winkel aussieht, ist die Vorbereitung des Datensatzes entscheidend:

Hilfreich sind hochwertige Bilder aus verschiedenen Perspektiven wie Close-up, Halbkörper-Aufnahme oder noch besser: der Full-Body-Shot.

Ein effektiver Weg ist die Erstellung eines „Character Sheets“, das die Figur gleichzeitig von vorne, von der Seite und von hinten zeigt (360-Grad-Drehung in 8-12 Stufen). Diese Ansichten dienen der KI als räumliche Orientierungshilfe.

Die Prompt-Bibliothek muss regelmäßig gewartet werden. Ohne diese Pflege kann es passieren, dass die KI ungewollte, wiederkehrende Komponenten in jedes Bild übernimmt.

Durch das Training extrahiert die KI die Essenz deiner Figur. Nach Abschluss des Prozesses kann der Charakter in neue Umgebungen integriert werden, indem das Modell gezielt angesteuert wird.

Gute Erfahrungswerte zeigten sich hierbei vor allem bei fotorealistischen Motiven. In unseren Tests ist es sogar gelungen, komplexe Details, wie das spezifische Muster im Fell einer Katze, über mehrere Bilder hinweg beizubehalten. Bei 2D-illustrativen Stilen wie Cartoon-Charakteren stießen die Tools jedoch an ihre Grenzen.

Der optimierte Workflow: Image-Prompts statt komplexer Bibliotheken

Um auch im illustrativen Bereich präzise Ergebnisse zu erhalten, verzichteten wir im nächsten Schritt bewusst auf das Antrainieren einer Bibliothek, d. h. einen großen Datensatz. Stattdessen setzten wir auf eine schlanke Lösung und nutzten einzelne, qualitativ hochwertige Image-Prompts. Das bedeutet, wir fügten Bildergebnisse, die der gewünschten Ästhetik bereits entsprechen, direkt an unseren Textprompt an. Dieser agile Ansatz spart Zeit und erlaubt eine präzise Steuerung ohne den Wartungsaufwand einer kompletten Bibliothek.

Folgender Workflow hat sich dabei bewährt:

  1. Charakter-Basis: Zuerst wird der Charakter anhand eines präzisen Prompts erstellt.

  2. Referenz-Assets: Bei einem zufriedenstellenden Ergebnis erstellen wir ein Turntable (Ansichten aus verschiedenen Perspektiven) und ein Expression-Sheet mit verschiedenen Emotionen. Dies bündelt viele Informationen in einem Bild, was ideal für KIs ist, die nur wenige Bildreferenzen gleichzeitig verarbeiten können.

     

  3. Finalisierung: Der gesamte Turntable oder einzelne Ausdrücke, Posen und Perspektiven werden anschließend als Image Prompt geladen und (falls vorhanden) durch weitere Informationen ergänzt.

     

  4. Style-Mixing: Dieser Weg ist besonders effektiv, wenn Stile gemischt werden sollen, etwa ein Cartoon-Motiv mit einem fotorealistischen Motiv.
Konsistenz trifft Storytelling: Das Turntable-Sheet sichert die visuelle Identität aus jeder Perspektive und ermöglicht die präzise Integration eines Charakters in unterschiedlichste Szenarien.

Unser Fazit: Der Mix macht den Unterschied

Konsistenz in der KI-Bildgenerierung ist das Ergebnis eines strukturierten Workflows. Während einfache Prompts für Moodboards ausreichen, erfordern professionelle Kampagnen eine Kombination aus Character References und technischem Finetuning. 

Wir von OPEN Strategy & Story unterstützen dich gerne auf deinem individuellen Weg, durch den gezielten Einsatz von KI ein konsistentes  Brand-Erscheinungsbild zu schaffen und über alle Assets hinweg markentreu zu etablieren. 

Hast du bereits ein konkretes Projekt im Kopf? Lass uns gemeinsam herausfinden, welcher Workflow für dich am besten funktioniert

Wer online nach Informationen sucht, begann die Recherche bisher meist über Google. Doch KI-basierte Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity, Google AI Mode oder Claude verändern das Suchverhalten grundlegend. Klassische SEO-Strategien greifen hier zu kurz. Generative Engine Optimization (GEO) wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen, die in KI-generierten Antworten sichtbar bleiben und empfohlen werden wollen.

Was ist Generative Engine Optimization und warum ist sie jetzt so wichtig?

Generative Engine Optimization (GEO) zielt darauf ab, Inhalte so zu optimieren, dass diese von KI-basierten Suchmaschinen und generativen Plattformen wie ChatGPT, Gemini oder Google AI Overviews erkannt, verstanden und in Antworten integriert werden. 

Denn schon heute wenden sich immer mehr Nutzer*innen mit ihren Fragen direkt an KI-gestützte Tools. Bereits jede*r Zehnte beginnt seine Online-Recherche dort. Prognosen zufolge soll das traditionelle Suchmaschinenvolumen bis 2026 so um 25% sinken. Aktuelle Studien scheinen diese Prognose zu stützen und zeigen, dass AI Overviews je nach Branche und Suchtyp einen drastischen Rückgang im organischen Traffic von 15% bis 64% verursachen können. 

Gleichzeitig wird die Suche persönlicher, effizienter und individueller. Beruhten Suchanfragen bisher stark auf der Eingabe zwei bis drei kurzer Keywords, werden sie heute häufiger als natürliche, ganze Fragen in einem dialogorientierten Stil gestellt. Mit Erwartung an ähnlich präzise, kontextbasierte und direkt verständliche Antworten, die mühsames Scrollen durch endlose Linklisten erübrigen.

GEO entscheidet damit, ob Marken und Unternehmen künftig noch gefunden werden.

Visualisierung eines Roboters. Suchanfragen auf Ki-Plattformen werden länger und dialogorientier. KI benutzt durchschnittlich 10 Wörter zur Sache während klassische Suchmaschinen nur 2-3 verwenden

Auf einen Blick: Warum GEO jetzt auf deine Agenda gehört

  •  Immer mehr KI-basierte Suchen verdrängen klassische Google-Suchanfragen.
  •  Nutzer*innen wollen direkte Antworten, keine Links.
  • KI-Modelle wählen nur optimierte, klar strukturierte Inhalte.
  • Marken, die jetzt GEO umsetzen, sichern sich langfristige Sichtbarkeit.

Was ist der Unterschied zwischen GEO und SEO?

Sowohl Generative Engine Optimization (GEO) als auch die klassische Suchmaschinenoptimierung SEO verfolgen das Ziel, Inhalte sichtbar zu machen. Doch setzen sie dabei an unterschiedlichen Punkten an und reagieren so auf die veränderten digitalen Nutzungsgewohnheiten.

SEO konzentriert sich darauf, Webseiten durch die gezielte Optimierung von Keywords, Backlinks, Meta-Tags und Seitenstruktur möglichst weit oben in den organischen Suchergebnislisten erscheinen zu lassen. GEO hingegen entwickelt Inhalte so weiter, dass sie von KIs wie ChatGPT optimal verstanden, verarbeitet und in KI-generierten Antworten ausgespielt werden können.

Es verändert sich also was gefunden wird und wie Inhalte aufbereitet sein müssen. Dabei geht es nicht darum, SEO zu verwerfen, sondern intelligent zu erweitern.

SEO vs. GEO: Die wichtigsten Key Facts im Überblick

Tabelle die die verschiedenen Aspekte von SEO und GEO gegeneinander aufwiegt, wobei klar wird, dass GEO die Inhalte mehr nach Struktur und Konext durchsucht als klassisches SEO und dabei auch Fragen anders als SEO direkt beantwortet

Welche Inhalte werden von KI bevorzugt ausgespielt?

Bevorzugt werden 2025 dabei Inhalte ausgespielt, die mehrere Kriterien gleichzeitig erfüllen. Unter anderem:

Frische und regelmäßig aktualisierte Inhalte, während ältere oder selten aktualisierte Beiträge spürbar an Sichtbarkeit verlieren 

Präzise, gut strukturierte Texte in verständlicher Sprache

Inhalte von anerkannten Expert*innen mit Nachweis von „Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness“ inklusive transparenter Autorenangaben, Quellen und weiterführender Verweise

Inhalte, die individuelle Nutzerfragen direkt beantworten wie beispielsweise Ratgeber, How-Tos und Checklisten

Schritt-für-Schritt: Wie implementieren Unternehmen GEO erfolgreich?

Eine erfolgreiche GEO-Implementierung folgt einem klar strukturierten Prozess, der sowohl technische als auch inhaltliche Anforderungen adressiert. Statt blind Inhalte zu optimieren, ist es daher sinnvoll, vorab zu analysieren, welcher Content aktuell bereits von KIs ausgespielt wird und welche Formate fehlen.

Gerne unterstützt OPEN dich hier mit einer unverbindlichen GEO-Potenzialanalyse durch unser Expert*innen-Team. Unser GEO-Team aus SEO-Strateg*innen, Content-Expert*innen, Datenanalyst*innen und KI-Spezialist*innen bewertet deine aktuelle Sichtbarkeit in generativen Systemen, identifiziert konkrete Handlungsfelder und entwickelt eine maßgeschneiderte Roadmap für deine GEO-Strategie.

Warum schon jetzt an GEO denken?

Goldmedallie die den Gewinn des First Mover Vorteils darstellt
Darstellung eines Strings der einen neuen Endpunkt findet. Damit wird visualisiert, dass man auf neuen Suchkanälen gefunden werden kann
Zielscheibe die von einem Pfeil genau in der Mitte getroffen wird stellt zukunftssicheren Content da.
Computer illustration. Neue Texte sind nicht nur KI optimiert, sondern natürlich auch so, dass sie perfekt für Menschen gemacht sind.

Fazit: GEO ist mehr als ein Buzzword

ChatGPT verarbeitet circa ein Drittel des Google-Suchvolumens, AI Overviews prägen Kaufentscheidungen, Voice Search wird zum Standard: GEO ist weit mehr als ein kurzweiliger Trend. Es ist vielmehr eine tiefgreifende Entwicklung, die darüber entscheidet, welche Unternehmen es in einer völlig neuen Suchlandschaft schaffen, ihre Marke genau dort zu positionieren, wo heute und in Zukunft die digitale Nachfrage beantwortet wird. 

Wer jetzt in GEO investiert, sichert sich nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, sondern auch eine führende Position im digitalen Wettbewerb der kommenden Jahre.

Bereit für den Sprung in die KI-Welt?

Du möchtest wissen, wie dein Unternehmen GEO konkret und praxisnah umsetzt? Dann lerne uns persönlich kennen.

Unsere Content-Expert*innen haben die Mechanismen der KI-Suchsysteme analysiert und entwickeln strategische Ansätze für maximale Sichtbarkeit. Unsere Sales Experts ergänzen mit datengetriebenen Strategien, die eure Marke in jeder Phase der neuen Customer Journey positionieren.

In unserem praxisorientierten Workshop zeigen unsere OPEN Expert*Innen dir, wie du deine Content-Strategie zukunftssicher ausrichtest und von Anfang an die richtigen Weichen für maximale Sichtbarkeit stellst.

Heute am 20. September ist in Deutschland Weltkindertag. Ein Tag, an dem wir die kleinen Wirbelwinde feiern, die oft mehr Power haben als eine ganze Ladung Schokoriegel. Aber es geht nicht nur darum, Kinder hochleben zu lassen – sondern auch daran zu erinnern, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse und Rechte von Kindern in den Vordergrund zu stellen!

Auch Marken und Unternehmen sollten diese Gelegenheit nutzen und sich fragen: „Was kann ich tun, um Kids zu begeistern und dabei Verantwortung zu übernehmen?“ Gerade im digitalen Zeitalter, wo Kinder fast schon mit dem Tablet in der Hand aufwachsen, wird es immer wichtiger, cleveres, cooles und natürlich kinderfreundliches und verantwortungsvolles Marketing zu machen. 

Warum Kindermarketing? Weil Kinder mehr als nur kleine Konsumenten sind!

Klar, Kinder lieben Süßigkeiten, Spielzeug und die neuesten Gadgets. Aber dabei sind sie weit mehr als nur junge Konsumenten, sie spielen auch eine aktive Rolle in vielen Kaufentscheidungen der Familie. Ob es um das neueste Spielzeug, das Urlaubsziel oder technische Geräte geht – Kinder haben oft ein starkes Mitspracherecht. Laut einer Statista-Umfrage geben über 80 % der Eltern an, dass ihre Kinder maßgeblich bei der Auswahl von Produkten und Dienstleistungen beteiligt sind. Das bedeutet, dass Unternehmen, die auf die Zielgruppe Kinder setzen, die Chance haben, nicht nur kurzfristige Erfolge zu erzielen, sondern auch langfristige Markenbindungen aufzubauen. Wer als Marke schlau ist, spricht sie früh an – natürlich nicht mit schnöden Werbesprüchen, sondern mit Wow-Faktor und Spaß.

Digitales Marketing für Kinder: Große Chancen aber auch ebenso große Verantwortung

Die Digitalisierung hat das Leben der Kinder heute grundlegend verändert. Laut der KIM-Studie 2023 verbringen Kinder zwischen 6 und 13 Jahren täglich im Durchschnitt 110 Minuten online. Dabei bewegen sie sich auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder in Gaming-Apps – perfekte Touchpoints für Unternehmen, um ihre Markenbotschaften zu platzieren. Doch die Ansprache von Kindern im digitalen Raum muss anders funktionieren als bei Erwachsenen. Es geht nicht nur um Aufmerksamkeit, sondern um Vertrauen, Sicherheit und pädagogischen Mehrwert.

Der Weltkindertag ist der perfekte Zeitpunkt und Reminder für Unternehmen, um mal kurz innezuhalten und nachzudenken: „Wie cool sind wir eigentlich unterwegs, wenn es um Kinder geht?“

Best Practice: OPEN und der Deutsche Olympische Sportbund

Die Kindergeburstagsbox vereint analoge und digitale Spielwelt mit Gamification

Was passiert, wenn Sport und digitale Spielwiese zusammenkommen? Das hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zusammen mit OPEN eindrucksvoll bewiesen. Ziel: Die Kids für Sport und Bewegung begeistern. Lösung: Die Kindergeburtstagsbox, die als völlig neues Produkt (Mix aus Brettspiel, Gamification-Mechaniken und digitaler App Erweiterung) entwickelt wurde. Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Durch die Kombination von digitalem und physischem Spiel sollen die motorischen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden, während sie sich mit Spaß und Bewegung auseinandersetzen. Die Augmented Reality-Komponente erweitert das klassische Brettspiel und ermöglicht es den Kindern, in eine digitale Welt einzutauchen, die Sport und Spiel miteinander verbindet. Die Geburtstagsbox verdeutlicht, wie innovative Ansätze im Kindermarketing gezielt eingesetzt werden können, um Kinder zu erreichen, zu begeistern und langfristig zu motivieren.

Ethisches Kindermarketing: Was Eltern erwarten

Die Erwartungen von Eltern an Unternehmen, die Kindermarketing betreiben, sind klar: Über 70 % der Eltern wünschen sich laut einer Studie der World Federation of Advertisers, dass Werbeinhalte für Kinder nicht nur ethisch korrekt, sondern auch altersgerecht und fördernd sind. Unternehmen, die diese Anforderungen erfüllen, können das Vertrauen der Familien gewinnen und langfristig davon profitieren. Also bloß keine nervigen Werbebotschaften raushauen, die so aggressiv sind wie ein schlecht gelaunter T-Rex! Was Kinder (und ihre Eltern) wollen, sind Inhalte, die Spaß machen, sie fördern und vor allem sicher sind.

Dabei müssen Unternehmen nicht nur die DSGVO beachten, die den Schutz der persönlichen Daten von Kindern regelt, sondern auch einen Beitrag zum Wohl der Kinder leisten. Dazu gehört, Werbung transparent zu gestalten, aggressive Verkaufsstrategien zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Inhalte sowohl unterhaltsam als auch lehrreich sind.

Frühe altersgerechte Markenbindung: OPEN entwickelte viele kreative Spiele für die Kinderwelt "der kleine ICE" der Deutschen Bahn

Fazit: Mit Kindermarketing durchstarten – und langfristig abräumen!

Der Weltkindertag ist ein idealer Anlass, um darüber nachzudenken, wie Unternehmen ihre Strategien im Kindermarketing verbessern können – oder das Thema in ihre Marketingstrategie mit aufzunehmen. Kinder sind eine einzigartige Zielgruppe mit besonderen Bedürfnissen – und die digitale Welt bietet zahlreiche Möglichkeiten, sie auf positive und nachhaltige Weise anzusprechen. Wer diese Chance nutzt, schafft nicht nur starke Markenbindungen, sondern übernimmt auch Verantwortung für die nächste Generation.

Indem Unternehmen kindgerechte und ethische Marketingstrategien umsetzen, tragen sie nicht nur zu ihrem eigenen Erfolg bei, sondern auch zur Förderung einer positiven und sicheren digitalen Umgebung für Kinder. Wer also die Herzen der kleinen Heldinnen und Helden gewinnt, der gewinnt langfristig auch die Treue der Großen. Also höchste Zeit, durchzustarten und die nächste Generation mit cleverem Kindermarketing zu begeistern! 

Mach auch dein Brand zum Lovebrand der Kids

Erfahre hier mehr zu den OPEN Leistungen im Bereich Kindermarketing und Familienkommunikation – unsere Experts für Kindermarketing sind im Herzen immer Kind geblieben und wissen ganz genau, wie man auch die kleinen Herzen für sich gewinnt.  

Weihnachten – Die Marketingschlacht um die besten Plätze auf dem Gabentisch und die flächendeckende Besinnlichkeitsrally beginnen in der Regel schon im September, wenn die ersten Lebkuchen die Supermarktregale fluten. Höhepunkt und Countdown ist dann die Adventszeit, die sich rund um 4 Kerzen und 24 Türchen strukturiert. Wer mit seiner Marke und seinen Produkten vom Xmas Fever profitieren will, muss JETZT (spätestens) ans Fest denken.

24 Tage, 24 Überraschungen

Der Adventskalender ist DAS traditionelle Tool, um die Vorfreude zu organisieren und das nicht nur für Kinder und nicht nur mit Schokolade. Digitale Adventskalender haben sich als sinnvolles Marketinginstrument für die besinnliche Zeit etabliert. Diese festlichen Begleiter auf Laptop und Smartphone bieten nicht nur B2C-, sondern auch B2B-Unternehmen vielfältige Vorteile und Nutzen.

Personalisierte Kundenerlebnisse

Ein digitaler Adventskalender kann Geschäftskunden und Konsumenten jeden Tag eine neue Überraschung, eine originelle Geschenkidee, einen sympathischen Gruß oder eine unterhaltsame Spielerei liefern. Für B2C-Unternehmen sind tägliche Aktionsangebote attraktiv, die zur wiederholten Teilnahme motivieren. Studien zeigen, dass interaktive Inhalte die Kundenbindung erheblich erhöhen. Eine Untersuchung von webnetz.de ergab, dass Unternehmen wie MyMüsli und Purelei durch ihre Adventskalender signifikante Umsatzsteigerungen und eine erweiterte Zielgruppenansprache erzielen.

Datengenerierung und Analyse

Für Unternehmen bietet ein digitaler Adventskalender nicht nur die Möglichkeit, Produkte zu präsentieren, sondern auch wertvolle Daten über potenzielle Kunden zu sammeln. Laut einer Studie von content-marketing.com können Adventskalender als effektives Werkzeug zur Lead-Generierung genutzt werden, indem sie durch zielgruppengenaue Inhalte das Vertrauen der Nutzer gewinnen. Max Mustermann, Projektleiter bei OPEN, betont: „Damit der Nutzen des digitalen Adventskalenders nicht am 24. Dezember endet, ist es wichtig, dass man ihn auch zur Nutzeranalyse und zur Datensammlung einsetzt. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten.”

Steigerung der Markenbekanntheit

Ein starker Adventskalender bringt neue Nutzer zur Marke. Kreative und interaktive Inhalte animieren zur wiederholten Nutzung und lassen neue Interessenten die Marke erleben. Laut einer Studie von contentbird erreicht ein gut gemachter Adventskalender hohe Engagement-Raten und führt zu einer signifikanten Steigerung der Website-Besuche. Diese erhöhte Sichtbarkeit kann langfristig zu einer stärkeren Markenloyalität führen.

Unverzichtbares Tool im Marketing

Ein digitaler Adventskalender ist mehr als nur eine Marketingmaßnahme zur Weihnachtszeit. Er bietet eine Plattform für kreative Inhalte, personalisierte Erlebnisse und wertvolle Datensammlung. Ob B2B oder B2C – Unternehmen profitieren von einer erhöhten Kundenbindung, einer verbesserten Markenbekanntheit und gesteigerten Umsätzen. Mit der richtigen Strategie und einem innovativen Ansatz wird der digitale Adventskalender zu einem unverzichtbaren Tool im Marketing-Mix.

Digitaler Adventskalender und X-Mas Marketing: Unsere Expertinnen und Experten helfen dir dabei, jetzt mit den Vorbereitungen zu starten! 

In diesem Sinne: Frohes Fest

Warum der E-Mail-Newsletter ein top-aktuelles Marketing-Tool ist

Öffnest du alle E-Mail-Newsletter, die bu bekommst? Natürlich nicht. Aber in Zeiten von DSGVO kannst du davon ausgehen, dass du jeden Newsletter, der in deinem Postfach landet, mal abonniert hast. Einige hast du nur abonniert, weil du dafür ein begehrtes Whitepaper oder ähnliches bekommen hast, bei anderen bist du vielleicht in die Checkbox “mausgerutscht”. Aber dann gibt es noch die guten Newsletter, diejenigen, die du öffnest, überfliegst und immer wieder mal etwas findest, das dich weiterbringt.

Was haben diese Newsletter, was die anderen nicht haben? Die Antwort ist einfach: Relevanz.

Relevant wollen alle Kanäle sein, die sozialen Medien besonders. Relevanz, zu deutsch: Bedeutsamkeit, ist etwas sehr individuelles, eher ein Gefühl, als eine Tatsache. Als relevant empfinden wir eine Information, wenn sie:

  • unseren Interessen und Bedürfnissen entspricht
  • im passenden Zusammenhang zu uns kommt
  • zum idealen Zeitpunkt (z.B. wenn das Bedürfnis akut ist)
  • etwas für uns Neues oder Inspirierendes liefert
  • und uns in dem jeweiligen Thema weiterbringt

Hyper-Personalisierung und Künstliche Intelligenz

Diese Faktoren verlangen eine dynamische Individualisierung der Kommunikation, die der Newsletter, verbunden mit innovativer Datenanalyse und einer guten Datenbasis, ermöglicht. 

Hyper-Personalisierung ist das Stichwort. Sie verbessert die Engagement-Raten und stärkt gleichzeitig die Loyalität der Kunden. Dabei kommen Künstliche Intelligenz und Automatisierung ins Spiel. So wird es möglich, das Verhalten des Empfängers in Echtzeit zu analysieren und automatisch personalisierte E-Mail-Trigger zu senden. 

Content bleibt King

Über allem bleibt die Regel: Content ist King. Und hier kann der E-Mail-Newsletter als starkes Instrument des Content-Marketings punkten, wenn er wertvolle, gut recherchierte Inhalte liefert. Da geht es dann eben nicht immer darum, die eigenen Produkte episch zu besingen, sondern in die Welt des Kunden und seiner Branche einzutauchen und darüber zu sprechen, was ihn bewegt. Ein Newsletter, der sich über seine Inhalte selbst gut verkauft, verkauft am Ende auch das Produkt.

Gut zu individualisieren und zu analysieren

Die Öffnungsrate bei Newslettern liegt im Durchschnitt aktuell bei 20%, die Klickrate bei 2%. Das klingt wenig. Ist aber viel, im Vergleich zu Werbebannern oder klassischen Kommunikationsmitteln wie Kundenmagazinen oder Print-Mailings.

Die Rate steigt signifikant, wenn schon beim Betreff an Zielgruppe und Relevanz gedacht wird und sich auch die Inhalte je Nutzer, oder wenigstens Nutzergruppe, unterscheiden. Das merkt man sofort, weil kaum ein Kommunikationsmittel sich so gut in seiner Akzeptanz und Wirkung analysieren lässt, wie der E-Mail-Newsletter.

Lass uns darüber sprechen!

Die 10 wichtigsten Newsletter-Innovationen auf einen Blick:

  1. Personalisierung: Inhalte werden passgenau auf die Interessen und Bedürfnisse der einzelnen Abonnenten zugeschnitten.
  1. Interaktivität: Einbindung von Umfragen, Abstimmungen und anderen interaktiven Elementen, um die Abonnenten aktiv einzubeziehen.
  1. Automatisierung: Versand von Newslettern und anderen E-Mails wird automatisiert, um Zeit und Ressourcen zu sparen.
  1. KI-gestützte Optimierung: Nutzung von künstlicher Intelligenz, um die Betreffzeile, den Absendernamen und den Inhalt des Newsletters zu optimieren.
  1. AMP (Accelerated Mobile Pages): Newsletter werden im AMP-Format versendet, um eine schnelle und reibungslose Darstellung auf mobilen Geräten zu gewährleisten.
  1. Video-Content: Einbindung von Videos in den Newsletter, um die Aufmerksamkeit der Abonnenten zu steigern und die Inhalte ansprechender zu gestalten.
  1. Dynamische Inhalte: Anpassung des Newsletter-Inhalts an die individuellen Präferenzen des Abonnenten in Echtzeit.
  1. Barrierefreiheit: Newsletter werden barrierefrei gestaltet, um auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu sein.
  1. Integration mit anderen Kanälen: Verknüpfung des Newsletters mit anderen Marketingkanälen wie Social Media und Website.
  1. DSGVO-konforme Abwicklung: Newsletter werden unter Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) versendet.

In unserer heutigen digitalen Welt sind Newsletter ein unverzichtbares Instrument für die Kommunikation mit Kunden und Partnern. Doch gerade für große nationale und internationale Konzerne und Brands mit umfassender System- und Tool-Landschaft stellt die Erstellung und Verwaltung von Newslettern eine besondere Herausforderung dar:

Verschiedene Zielgruppen, eine Vielzahl von (Newsletter)-Tools, Marketing Suiten und (CRM)-Systemen und zuletzt die maximale Kompatibilität zu allen gängigen E-Mail-Clients und Endgeräten erfordern eine flexible und skalierbare Lösung.

Ein individueller Newsletter-Modulbaukasten bietet Unternehmen die perfekte Lösung für diese Herausforderungen. Denn mit einem solchen System können Newsletter aus vorgefertigten, responsiven Modulen ganz einfach zusammengestellt werden, die zugleich  plattformunabhängig und styleguidekonform sind.

Welche Systeme, Sprachen oder Tools dabei zum Einsatz kommen ist völlig irrelevant – die Module können problemlos übergreifend genutzt werden. Ganz gleich, ob in Newsletter-Tools, wie Brevo, Mailchimp, Mailingwork, Inxmail etc.,  oder oder in Marketing Suiten / CRM Systemen, wie Hubspot, Salesforce oder Adobe Experience Cloud.

OPEN erstellte mit Hilfe von individuellen Modulbaukästen Mailings u.a. für VW und Mattel.

Vorteile eines individuellen Newsletter-Modulbaukastens:

Effizienz und Flexibilität:

Durch die Verwendung von ​Modulen können Newsletter schnell und einfach erstellt und an verschiedene Zielgruppen angepasst werden​.

Markenkonsistenz:

Alle Module sind im Corporate Design des Unternehmens gehalten und garantieren so eine einheitliche Markenpräsenz ​übergreifend über alle eingesetzten Tools und Systeme hinweg.

Plattformunabhängigkeit:

Die Module​ werden vor der Bereitstellung im Baukasten grundlegend getestet und funktionieren​ auf allen gängigen E-Mail-Clients und ​Endgeräten und gewährleisten so eine fehlerfreie Darstellung.

Skalierbarkeit:

Der ​B​aukasten kann jederzeit um neue ​Module und E​lemente erweitert werden, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Zukunftssicherheit:

Durch die regelmäßige Aktualisierung des Modulbaukastens bleibt das Unternehmen immer auf dem neuesten Stand der Technik.

​N​ützliche Zusatzfunktion ​e​ines Newsletter Styleguides:

Um die Markenkonsistenz über alle Newsletter hinweg sicherzustellen, ​e​rfüllt der Modulbaukasten gleichzeitig die Funktion ​des Newsletter Styleguides. Dieser Leitfaden definiert die Vorgaben für die Gestaltung und den Inhalt ​a​ller Newsletter​ und Mailings, einschließlich der Verwendung von Farben, Schriftarten, Bildern und Logos.

Fazit:

Newsletter effizient und flexibel erstellen, die Markenkonsistenz gewährleisten und eine fehlerfreie Darstellung plattformübergreifend sicherstellen – individuelle Newsletter-Modulbaukästen bieten Unternehmen mit umfangreichen Tool-Landschaften eine Vielzahl von Vorteilen. 

Zeit für einen Rückblick auf die Erfolgsgeschichte dieser Marke!​

Bereits seit 2013 verantworten unsere Kolleginnen und Kollegen von Shanghai.Berlin die Markenstrategie von SCHOTT CERAN®.​ Vor 50 Jahren sorgte SCHOTT für eine Revolution in der Küche. Als erster Hersteller weltweit setzte das Unternehmen schwarze Glaskeramik für die Produktion von Kochfeldern ein. Bis dato hatte das Material dazu gedient, Raumschiffe beim Eintritt in die Erdatmosphäre vor Hitze zu schützen. Nun veränderte es auf einen Schlag das Kocherlebnis – sowohl funktional als auch optisch.

Seit seiner Geburtsstunde erlebt SCHOTT CERAN® eine lange Erfolgsgeschichte. Mit über 200 Millionen verkauften Glaskeramik Kochflächen ist SCHOTT CERAN® unangefochtener Marktführer. Zugleich steht der Name Synonym für die Produktgruppe „Cerankochfeld“. Das stellt die Marke seit jeher vor die Herausforderung, sich immer wieder als „das Original“ zu positionieren.

Und das tat sie, indem sie gemäß ihrer Positionierung „Excitement on top“ bei ihren Kunden – sowohl B2B als auch B2C – stets aufs Neue für Begeisterung sorgte. Zum Beispiel in Form so genannter CERAN® Experiences, die SCHOTT CERAN® sowohl digital als auch live erlebbar machen und von den unterschiedlichsten kommunikativen Bausteinen begleitet werden.

So stellte das Unternehmen seine Produktinnovation Miradur® im Rahmen eines Events auf der IFA Berlin vor und begleitete dies zugleich mit einem Blogger Event. Zum Markteintritt in Großbritannien rief SCHOTT CERAN® hingegen anlässlich der Londoner Design Fair einen eigenen Design Award ins Leben und prämierte vor Ort das beste Ergebnis.

In logischer Konsequenz wurde das Marken Erlebnis SCHOTT CERAN® zudem um das Content-Konzept FUSICS® ergänzt. In seinem Rahmen thematisiert die Marke Trends rund um die Zukunft der Küche. Und die Begeisterung hat noch immer kein Ende: Mit einem hybriden Event feiert SCHOTT CERAN® nun seine nächste Produktinnovation Luminoir™.

Im Rahmen eines Interviews bei W&V+ beleuchtet Co-CEO Michael Moser der Shanghai.Berlin die Erfolgsgeschichte einer deutschen Vorzeigemarke. Für das Interview stand von Kundenseite auch Kathrin Becker, Director Marketing SCHOTT CERAN®, zur Verfügung.

Make TikToks, not Ads!

In seinem aktuellen Gastbeitrag bei FashionUnited zeigt unser CCO Christian Schmidt, wie das Medium TikTok für das Fashion Business eine spannende Alternative zu den sonst üblichen Kanälen sein kann.

Weitere Links zum im Artikel genannten Accounts: