Ab dem 28. Juni 2025 wird digitale Barrierefreiheit durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele Unternehmen zur Pflicht. Doch statt dies als reine Pflichtaufgabe zu sehen, solltest du es als Chance für bessere Rankings begreifen. Denn: Google belohnt Websites, die für alle Nutzer*innen zugänglich sind, mit besseren Positionen in den organischen Suchergebnissen.

Die 5 wichtigsten SEO-Vorteile durch Barrierefreiheit

1. Core Web Vitals & Performance

Google misst seit dem Page Experience Update aktiv, wie nutzungsfreundlich eine Website ist. Barrierefreie Websites punkten hier automatisch durch:

  • Bessere Lesbarkeit & klare Strukturierung → Nutzer*innen finden sich schneller zurecht
  • Optimierte Code-Strukturen → Weniger überflüssige Skripte bedeuten schnellere Ladezeiten
  • WCAG-konforme Layouts → Sind meist auch automatisch mobile-friendly

👉 SEO-Vorteil: Google belohnt optimierte User Experience mit besseren Rankings, da Nutzer*innen länger auf der Seite bleiben und seltener abspringen.

2. Alt-Texte & Bilderkennung

Google kann Bilder nicht „sehen“ – genau wie Screen-Reader benötigt die Suchmaschine Hilfe beim Bildverständnis:

  • Aussagekräftige Alt-Texte helfen Google, den Bildinhalt zu verstehen
  • Fehlende oder nichtssagende Alt-Texte verschenken wertvolles Ranking-Potenzial
  • Gute Alt-Texte verbessern die thematische Einordnung deiner Seite

👉 SEO-Vorteil: Alt-Texte sind ein direkter Ranking-Faktor, besonders in der Google Bildersuche. Zusätzlich verbessern sie die thematische Relevanz deiner gesamten Seite.

3. Strukturierte Inhalte für bessere Crawlbarkeit

Google liebt Ordnung – genau wie Menschen mit Screenreadern. Eine barrierefreie Website nutzt semantische HTML-Strukturen:

  • Saubere Überschriften-Hierarchien (H1-H6)
  • Klar strukturierte Listen und Tabellen
  • Sinnvolle ARIA-Labels für interaktive Elemente

👉 SEO-Vorteil: Google kann strukturierte Inhalte besser crawlen und verstehen. Das führt zu besseren Rankings und erhöht die Chance auf Featured Snippets.

4. Videos & Audio mit Transkriptionen

Ein Video ohne Untertitel ist wie ein stummes Telefonat – weder Google noch hörgeschädigte Menschen können den Inhalt erfassen:

  • Video-Transkripte schaffen zusätzlichen indexierbaren Content
  • Untertitel erhöhen das Engagement, da viele Nutzer*innen Videos ohne Ton schauen
  • Audiovisuelle Alternativen verbessern die Content-Zugänglichkeit

👉 SEO-Vorteil: Mehr indexierbarer Content bedeutet bessere Rankings. Zusätzlich steigt die Verweildauer durch barrierefreie Medieninhalte.

5. User Experience als Ranking-Signal

Barrierefreiheit und Google’s UX-Anforderungen überschneiden sich in vielen Punkten:

  • Zugänglichkeit auf allen Geräten → Wichtig für Mobile First Indexing
  • Intuitive Navigation → Führt zu längeren Verweildauern
  • Klare Interaktionsmöglichkeiten → Reduziert Absprungraten

👉 SEO-Vorteil: Wer barrierefrei denkt, erfüllt automatisch viele von Google’s Qualitätskriterien für gutes Ranking.

Wie barrierefrei ist deine Website? Mach den Quick-Check:


Nutze unsere Checkliste für eine erste Einschätzung – und lass dich von unseren Expert*innen bei Barrierefreiheit und SEO auf das nächste Level bringen. Wir sind gerne für dich da, wenn du weitere Schritte angehen möchtest!

Möchtest du mehr über Barrierefreiheit erfahren oder deine Website einem Audit unterziehen?

Hier findest du einen Überblick über unser Angebot zum Thema digitale Barrierefreiheit.

Im digitalen Raum geht es längst nicht mehr nur um Design und Funktion – Barrierefreiheit bedeutet, dass alle Menschen, unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen, ungehindert auf Inhalte zugreifen und diese nutzen können. Wir zeigen in diesem Werkstattbericht, wie wir mit unserem Expert*innen-Team Barrierefreiheit systematisch prüfen und messbar machen.

BFSG-Audits: Der Weg zur gesetzeskonformen Barrierefreiheit

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verpflichtet zum 28.06.2025 viele Unternehmen dazu, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Ein BFSG-Audit ist dabei der erste wichtige Schritt: Es analysiert systematisch alle potenziellen Barrieren und zeigt konkrete Wege zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen auf.

Bevor unser Audit-Team aktiv wird, evaluieren wir gemeinsam mit unseren Bestands- und Neukunden in einer gezielten Consulting-Phase den konkreten Bedarf und die Kosteneffizienz eines Audits. Dieser vorgeschaltete Strategieprozess hilft dabei, Ressourcen optimal einzusetzen und maximalen Mehrwert zu generieren.

Als zertifizierte Expert*innen für Barrierefreiheit prüfen wir sämtliche digitale Touchpoints auf Zugänglichkeit – von komplexen Kundenportalen über E-Commerce-Shops und Unternehmenswebsites bis hin zu PDFs, E-Mails und Newslettern. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine ganzheitliche Analyse: Jeder digitale Kontaktpunkt wird sorgfältig geprüft und optimiert. Mit dieser umfassenden Herangehensweise begleiten wir unsere Kunden von der ersten Analyse bis zur finalen Umsetzung auf dem Weg zur digitalen Inklusion.

Die 40%-60% Realität

„Automatisierte Tests decken schätzungsweise nur etwa 40% der Barrieren auf – oft geht es dabei nur um den technischen Rahmen, nicht aber um die tatsächliche Nutzererfahrung“, erklärt Skrollan, Leiterin unseres Frontend- und Designteams. „Deshalb setzen wir bei OPEN auf eine Kombination aus technischer Expertise und jahrelanger, menschlicher Erfahrung.“

Inside OPEN: Ein Tag im Leben unseres Audit-Teams

Wie sieht diese Kombination in der Praxis aus? Wir haben unser Expert*innen-Team eine Woche lang bei ihrer Arbeit begleitet. Ihre Mission: Eine E-Commerce-Plattform auf Barrierefreiheit zu prüfen und konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Tauchen wir ein in den Arbeitsalltag unserer Accessibility-Expert*innen.

Tag 1: Die Vorbereitung – mehr als nur Checkboxen

„Barrierefreiheit ist ein kontinuierlicher Prozess“, erklärt Skrollan, während sie uns durch den ersten Audittag führt. „Viele denken, wir würden einfach eine Software über die Plattform laufen lassen und bekämen dann eine Checkliste mit Fehlern. Die Realität ist viel komplexer – und spannender.“

Der Tag beginnt für das Audit-Team mit einer gründlichen Bestandsaufnahme. „Bevor wir in die technische Prüfung einsteigen, müssen wir die Seite wirklich verstehen“, erklärt Svenja, Frontend-Entwicklerin & Barrierefreiheit-Spezialistin, während sie methodisch durch die verschiedenen Bereiche einer E-Commerce-Plattform navigiert. „Bei Template-basierten Seiten wie diesem Shop erstellen wir zunächst eine detaillierte Übersicht aller Seitentypen. Jedes Template, jedes wiederkehrende Modul wird dokumentiert.“

Parallel dazu identifiziert das Team bereits potenzielle Herausforderungen. „Hier haben wir zum Beispiel ein komplexes Filtermodul von einem Drittanbieter“, zeigt Svenja auf ihrem Bildschirm. „Solche Komponenten erfordern besondere Aufmerksamkeit, da wir oft feststellen, dass gerade hier kritische Barrieren entstehen können.“

Unser Audit-Team vereint technisches Know-how mit tiefem Verständnis für Nutzer*innenbedürfnisse

Tech-Expert*innen: Analysieren Code-Strukturen und technische Implementierung

UX-Spezialist*innen: Prüfen Usability und Nutzer:innenführung

Accessibility-Expert*innen: Evaluieren mit Screenreadern und assistiven Technologien

Tag 2: Die technische Tiefe – der Weg von der Automation zur Expertise

„Den ersten Überblick verschaffen wir uns mit einem automatisierten Tool“, erklärt Maks, während er Axe in seinem Browser startet. „Das ist wie ein erster Radar-Scan der Website. Es zeigt uns schnell strukturelle Probleme im Code auf – fehlende Alt*-Texte, unzureichende ARIA**-Labels oder Kontrastprobleme.“ Nach dem ersten Durchlauf öffnet er WAVE. „Wir prüfen gerne mit einem zweiten Tool gegen, ob es ähnliche Schwachstellen findet. So können wir besser einschätzen, wo wir später besonders genau hinschauen müssen.“ Das Analysewerkzeug arbeitet sich systematisch durch den Code und liefert weitere Hinweise auf potenzielle Probleme.

Doch Maks weiß um die Grenzen der Automatisierung: „Diese Tools decken nur etwa 40% der tatsächlichen Barrieren auf. Sie können nicht verstehen, ob ein Alt-Text wirklich aussagekräftig ist oder ob die Struktur einer Seite für Menschen logisch und nachvollziehbar ist.“ Er öffnet eine Produktdetailseite im Shop. „Hier zum Beispiel zeigt uns Axe zwar Fehler an, aber gibt uns auch den Hinweis mit, dass wir diese manuell überprüfen müssen. Und wenn wir uns die Seite mit einem Screenreader anhören, merken wir, dass die Reihenfolge der Informationen für blinde Nutzer*innen nicht intuitiv ist.“

Das ist der Punkt, an dem die menschliche Expertise ins Spiel kommt. „Wir nutzen die automatisierten Tests als Basis“, fährt Maks fort und öffnet den Screenreader VoiceOver. „Aber die eigentliche Arbeit beginnt erst danach. Jedes Element muss im Kontext seiner Nutzung geprüft werden. Ist die Navigation auch ohne Maus möglich? Sind die Fehlermeldungen im Formular verständlich? Macht die Struktur der Seite auch dann noch Sinn, wenn man sie nur hört?“

Unsere genutzten Tools im Überblick:

Screenreader (NVDA/VoiceOver): Test der Sprachausgabe

W3C Validator: Überprüfung der Code-Syntax

PDF Accessibility Checker: Analyse von PDF-Dokumenten

Browser-Tools: Unterstützung der manuellen Prüfung

Tag 3: Aus der Perspektive der Nutzer:innen – Usability-Tests in der Praxis

„Jetzt wird’s spannend“, sagt Skrollan, unsere UX-Spezialistin, während sie verschiedene Testszenarien vorbereitet. „Wir simulieren jetzt echte Nutzungssituationen – vom einfachen Informationsabruf bis zum kompletten Checkout-Prozess.“

An ihrem Bildschirm sehen wir eine E-Commerce-Website. „Nehmen wir mal an, ich bin eine Nutzerin mit motorischen Einschränkungen und möchte ein Produkt bestellen“, erklärt sie. Skrollan navigiert ausschließlich mit der Tastatur durch den Shop. „Seht ihr das? Der Warenkorb-Button ist mit der Tastatur nicht erreichbar. Das ist eine kritische Barriere.“

„Besonders aufschlussreich sind die Tests mit dem Screenreader“, fügt Maks hinzu.  „Wenn z.B. ein blinder Mensch den Preis nicht vor der Größenauswahl hört, wie soll er dann sinnvoll eine informierte Kaufentscheidung treffen?“ Er demonstriert, wie der Screenreader die Seite vorliest – und wie verwirrend die Reihenfolge der Informationen sein kann.

Typische Szenarien unserer Usability-Tests:

  • Navigation durch den Header-Bereich
  • Produktsuche und Filternutzung
  • Formulareingaben und Fehlermeldungen
  • Kompletter Bestellprozess
  • Nutzung der Service-Funktionen
  • PDF-Downloads und Dokumentenhandling

Tag 4: Die Analyse – wenn aus Einzelteilen ein Gesamtbild wird

Am vierten Tag treffen sich alle Beteiligten zur Auswertung. „Jetzt bringen wir alles zusammen“, erklärt Skrollan. Auf einem großen Bildschirm sehen wir eine Matrix mit den verschiedenen Prüfbereichen.

„Wir kategorisieren die gefundenen Barrieren nach Schweregrad und Aufwand“, erläutert sie. „Ein nicht erreichbarer Warenkorb-Button ist kritisch und schnell zu beheben – das hat höchste Priorität. Die Optimierung der PDF-Dokumente ist auch wichtig, aber weniger zeitkritisch.“

Priorisierung der Barrieren:

Kritisch (sofort beheben):

  • Nicht-erreichbare Funktionselemente
  • Fehlende Alternativtexte bei wichtigen Bildern
  • Unzureichende Kontraste bei Call-to-Actions

Wichtig (zeitnah angehen):

  • Optimierung der Tabindex-Reihenfolge
  • Verbesserung der Formularbeschriftungen
  • Anpassung der Überschriftenhierarchie

Empfohlen (mittelfristig umsetzen):

  • Erweiterung der Alternativtexte für Dekorationselemente
  • Optimierung der PDF-Dokumente
  • Erweiterte ARIA-Labels für komplexe Komponenten

Tag 5: Der Auditbericht – vom Befund zur Handlungsempfehlung

„Ein Auditbericht muss mehr sein als eine Auflistung von Problemen“, betont Tina, während sie uns den Aufbau eines typischen Reports zeigt. „Wir liefern für jede identifizierte Barriere auch gleich die Lösungen mit.“

Der Bericht gliedert sich in mehrere Abschnitte:

  • Executive Summary für die Geschäftsführung
  • Detaillierte technische Analyse für die Entwickler*innen
  • Priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwandsschätzung
  • Konkrete Code-Beispiele und Best Practices
  • Empfehlungen für redaktionelle Inhalte

„Besonders wichtig ist uns die Nachvollziehbarkeit“, ergänzt Maks. „Zu jeder Barriere dokumentieren wir genau, wo sie auftritt und wie sie sich auf verschiedene Nutzergruppen auswirkt. Dazu kommen Screenshots, Code-Snippets und Links zu den entsprechenden WCAG-Kriterien.“

Die Übergabe: Startschuss für Verbesserungen

Die Präsentation der Ergebnisse ist ein wichtiger Moment. „Wir nehmen uns Zeit, alle Beteiligten mitzunehmen“, sagt Skrollan. „Die Entwickler*innen brauchen andere Informationen als das Marketing-Team oder die Geschäftsführung. In der Präsentation gehen wir auf die spezifischen Bedürfnisse ein.“

Nach der Übergabe ist vor der Umsetzung. „Wir beraten unsere Kund*innen von Anfang an und stehen ihnen auch über die Implementierung der Verbesserungen hinaus zur Seite, da Barrierefreiheit kontinuierlich stattfinden und geprüft werden sollte“, erklärt Tina. „Das kann von kurzen Code-Reviews über detailierte Redaktionsleitfäden bis hin zur vollständigen Begleitung des Optimierungsprozesses reichen. Und nach einigen Monaten prüfen wir gerne noch einmal, ob alle Maßnahmen greifen.“

Von der Vision zur Realität

„Eine barrierefreie Website ist keine Einbahnstraße“, betont Skrollan zum Abschluss. „Es ist ein kontinuierlicher Prozess der Verbesserung, bei dem wir unsere Kunden Schritt für Schritt begleiten. Das Ziel ist klar: Eine digitale Welt, die wirklich allen offensteht.“

Warum die Expertise einer Agentur entscheidend ist

Eine wichtige Erkenntnis aus unserer täglichen Praxis: Viele Systemanbieter – ob Content Management Systeme (CMS) oder Shop-Systeme – werben zwar mit „barrierefreien Features“, können aber keine vollständige BFSG-Konformität garantieren. Besonders kritisch sehen wir den Einsatz von sogenannten Overlay-Tools: Diese KI-gestützten Lösungen versprechen zwar schnelle Verbesserungen, können jedoch keine echte Barrierefreiheit gewährleisten. Im Gegenteil – häufig entstehen durch ihren Einsatz sogar neue Barrieren, und eine BFSG-konforme Umsetzung ist damit nicht möglich.

 

Der Grund ist eindeutig: Echte Barrierefreiheit geht weit über technische Grundfunktionen hinaus und erfordert durchdachte, individuelle Anpassungen. Deshalb empfehlen auch die Systemanbieter selbst die Zusammenarbeit mit spezialisierten Agenturen wie OPEN, um eine rechtssichere und nutzerfreundliche Umsetzung zu gewährleisten.

Dein Weg zur barrierefreien Website

Möchtest du mehr über Barrierefreiheit erfahren oder deine Website einem Audit unterziehen? Hier findest du einen Überblick über unser Leistungsspektrum.

*Alt-Texte (Alternative Texte) sind unsichtbare Beschreibungen von Bildern, die von Screenreadern vorgelesen werden. Sie ermöglichen es, blinden oder sehbehinderten Menschen, den Inhalt und die Bedeutung von Bildern zu erfassen. Ein guter Alt-Text beschreibt präzise, was auf dem Bild zu sehen ist oder welche Funktion es erfüllt.

**ARIA-Labels sind spezielle HTML-Attribute, die zusätzliche Informationen für assistive Technologien bereitstellen. Sie helfen dabei, die Bedeutung und Funktion von Elementen wie Buttons, Links oder Formularen für Screenreader-Nutzer*innen verständlich zu machen. Zum Beispiel kann ein ARIA-Label einem „Schließen“-Button die zusätzliche Information „Schließt das Kontaktformular“ geben.

Heute am 20. September ist in Deutschland Weltkindertag. Ein Tag, an dem wir die kleinen Wirbelwinde feiern, die oft mehr Power haben als eine ganze Ladung Schokoriegel. Aber es geht nicht nur darum, Kinder hochleben zu lassen – sondern auch daran zu erinnern, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse und Rechte von Kindern in den Vordergrund zu stellen!

Auch Marken und Unternehmen sollten diese Gelegenheit nutzen und sich fragen: „Was kann ich tun, um Kids zu begeistern und dabei Verantwortung zu übernehmen?“ Gerade im digitalen Zeitalter, wo Kinder fast schon mit dem Tablet in der Hand aufwachsen, wird es immer wichtiger, cleveres, cooles und natürlich kinderfreundliches und verantwortungsvolles Marketing zu machen. 

Warum Kindermarketing? Weil Kinder mehr als nur kleine Konsumenten sind!

Klar, Kinder lieben Süßigkeiten, Spielzeug und die neuesten Gadgets. Aber dabei sind sie weit mehr als nur junge Konsumenten, sie spielen auch eine aktive Rolle in vielen Kaufentscheidungen der Familie. Ob es um das neueste Spielzeug, das Urlaubsziel oder technische Geräte geht – Kinder haben oft ein starkes Mitspracherecht. Laut einer Statista-Umfrage geben über 80 % der Eltern an, dass ihre Kinder maßgeblich bei der Auswahl von Produkten und Dienstleistungen beteiligt sind. Das bedeutet, dass Unternehmen, die auf die Zielgruppe Kinder setzen, die Chance haben, nicht nur kurzfristige Erfolge zu erzielen, sondern auch langfristige Markenbindungen aufzubauen. Wer als Marke schlau ist, spricht sie früh an – natürlich nicht mit schnöden Werbesprüchen, sondern mit Wow-Faktor und Spaß.

Digitales Marketing für Kinder: Große Chancen aber auch ebenso große Verantwortung

Die Digitalisierung hat das Leben der Kinder heute grundlegend verändert. Laut der KIM-Studie 2023 verbringen Kinder zwischen 6 und 13 Jahren täglich im Durchschnitt 110 Minuten online. Dabei bewegen sie sich auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder in Gaming-Apps – perfekte Touchpoints für Unternehmen, um ihre Markenbotschaften zu platzieren. Doch die Ansprache von Kindern im digitalen Raum muss anders funktionieren als bei Erwachsenen. Es geht nicht nur um Aufmerksamkeit, sondern um Vertrauen, Sicherheit und pädagogischen Mehrwert.

Der Weltkindertag ist der perfekte Zeitpunkt und Reminder für Unternehmen, um mal kurz innezuhalten und nachzudenken: „Wie cool sind wir eigentlich unterwegs, wenn es um Kinder geht?“

Best Practice: OPEN und der Deutsche Olympische Sportbund

Die Kindergeburstagsbox vereint analoge und digitale Spielwelt mit Gamification

Was passiert, wenn Sport und digitale Spielwiese zusammenkommen? Das hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zusammen mit OPEN eindrucksvoll bewiesen. Ziel: Die Kids für Sport und Bewegung begeistern. Lösung: Die Kindergeburtstagsbox, die als völlig neues Produkt (Mix aus Brettspiel, Gamification-Mechaniken und digitaler App Erweiterung) entwickelt wurde. Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Durch die Kombination von digitalem und physischem Spiel sollen die motorischen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden, während sie sich mit Spaß und Bewegung auseinandersetzen. Die Augmented Reality-Komponente erweitert das klassische Brettspiel und ermöglicht es den Kindern, in eine digitale Welt einzutauchen, die Sport und Spiel miteinander verbindet. Die Geburtstagsbox verdeutlicht, wie innovative Ansätze im Kindermarketing gezielt eingesetzt werden können, um Kinder zu erreichen, zu begeistern und langfristig zu motivieren.

Ethisches Kindermarketing: Was Eltern erwarten

Die Erwartungen von Eltern an Unternehmen, die Kindermarketing betreiben, sind klar: Über 70 % der Eltern wünschen sich laut einer Studie der World Federation of Advertisers, dass Werbeinhalte für Kinder nicht nur ethisch korrekt, sondern auch altersgerecht und fördernd sind. Unternehmen, die diese Anforderungen erfüllen, können das Vertrauen der Familien gewinnen und langfristig davon profitieren. Also bloß keine nervigen Werbebotschaften raushauen, die so aggressiv sind wie ein schlecht gelaunter T-Rex! Was Kinder (und ihre Eltern) wollen, sind Inhalte, die Spaß machen, sie fördern und vor allem sicher sind.

Dabei müssen Unternehmen nicht nur die DSGVO beachten, die den Schutz der persönlichen Daten von Kindern regelt, sondern auch einen Beitrag zum Wohl der Kinder leisten. Dazu gehört, Werbung transparent zu gestalten, aggressive Verkaufsstrategien zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Inhalte sowohl unterhaltsam als auch lehrreich sind.

Frühe altersgerechte Markenbindung: OPEN entwickelte viele kreative Spiele für die Kinderwelt "der kleine ICE" der Deutschen Bahn

Fazit: Mit Kindermarketing durchstarten – und langfristig abräumen!

Der Weltkindertag ist ein idealer Anlass, um darüber nachzudenken, wie Unternehmen ihre Strategien im Kindermarketing verbessern können – oder das Thema in ihre Marketingstrategie mit aufzunehmen. Kinder sind eine einzigartige Zielgruppe mit besonderen Bedürfnissen – und die digitale Welt bietet zahlreiche Möglichkeiten, sie auf positive und nachhaltige Weise anzusprechen. Wer diese Chance nutzt, schafft nicht nur starke Markenbindungen, sondern übernimmt auch Verantwortung für die nächste Generation.

Indem Unternehmen kindgerechte und ethische Marketingstrategien umsetzen, tragen sie nicht nur zu ihrem eigenen Erfolg bei, sondern auch zur Förderung einer positiven und sicheren digitalen Umgebung für Kinder. Wer also die Herzen der kleinen Heldinnen und Helden gewinnt, der gewinnt langfristig auch die Treue der Großen. Also höchste Zeit, durchzustarten und die nächste Generation mit cleverem Kindermarketing zu begeistern! 

Mach auch dein Brand zum Lovebrand der Kids

Erfahre hier mehr zu den OPEN Leistungen im Bereich Kindermarketing und Familienkommunikation – unsere Experts für Kindermarketing sind im Herzen immer Kind geblieben und wissen ganz genau, wie man auch die kleinen Herzen für sich gewinnt.  

Barrierefreiheit wird oft als zusätzliche Herausforderung im Webdesign betrachtet, mit vielen Missverständnissen, die hartnäckig in der digitalen Welt kursieren. In diesem Blogbeitrag widmen wir uns explizit den fünf weit verbreiteten Mythen über Barrierefreiheit, die häufig als Vorwand dienen, um sich mit dem Thema nicht auseinanderzusetzen. Diese Mythen sind jedoch nicht nur irreführend, sondern verhindern auch, dass du die echten Vorteile einer barrierefreien Website erkennst und nutzt. Es ist Zeit, diese Mythen zu entkräften und die Realität ans Licht zu bringen. Wir zeigen dir, warum die Gestaltung einer barrierefreien Website weit mehr ist als nur eine gesetzliche Anforderung und wie sie dir tatsächlich helfen kann, deine digitalen Ziele zu erreichen. Bereite dich auf aufschlussreiche Erkenntnisse vor, die dir neue Perspektiven auf die Möglichkeiten und Vorteile eines barrierefreien Webdesigns eröffnen werden.

Mythos 1: “Bei barrierefreien Webseiten muss ich auf Funktion und Ästhetik verzichten.”

Dieser weit verbreitete Irrglaube ist längst überholt. Barrierefreiheit bedeutet keineswegs, dass du bei der Funktionalität oder der ästhetischen Gestaltung deiner Website Kompromisse eingehen musst. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung von HTML5 und den Bemühungen der Web Accessibility Initiative (WAI) sind die Möglichkeiten zur Gestaltung barrierefreier Websites erheblich gewachsen. Insbesondere die semantische Erweiterung durch ARIA (Accessible Rich Internet Applications) für HTML ermöglicht es, komplexe Web-Inhalte zugänglich zu machen, ohne die Benutzererfahrung oder das Design zu beeinträchtigen. Heute stehen zahlreiche Tools und Techniken zur Verfügung, um sowohl ästhetisch ansprechende als auch funktionale barrierefreie Websites zu erstellen, die für alle Nutzer zugänglich sind.

Mythos 2: “Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen sind nicht meine Zielgruppe.”

Dieser Mythos entspricht nicht der Realität. Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen stellen einen signifikanten Teil der Bevölkerung dar und sind in vielen verschiedenen Zielgruppen vertreten. Studien zeigen, dass etwa 15% der Weltbevölkerung von einer Form der Behinderung betroffen ist, die durch barrierefreie Websites den Zugang zu Produkten und Dienstleistungen erheblich erleichtert. Zudem benötigen etwa 30% der Menschen Barrierefreiheit im Internet, während es für 10% der Bevölkerung unerlässlich ist. Barrierefreiheit stellt somit nicht nur eine ethische Verantwortung dar, sondern bietet auch eine wesentliche Marktchance, die du dir nicht entgehen lassen solltest.

Mythos 3: “Barrierefreie Webseiten sind teuer und aufwändig.“

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Barrierefreiheit zwangsläufig mit hohen Kosten und erheblichem Aufwand verbunden ist. Tatsächlich kann die frühzeitige Integration von Barrierefreiheit in den Planungs- und Designprozess die Kosten für die Umsetzung erheblich reduzieren. Durch die Berücksichtigung von Barrierefreiheit bereits in der Anfangsphase vermeidest du kostspielige Nachbesserungen und Anpassungen später. Zudem kann eine barrierefreie Website langfristig Kosten einsparen, da sie leichter zu warten und zu erweitern ist. Der Supportaufwand wird minimiert, und mögliche rechtliche Strafen werden vermieden. Eine barrierefreie Website kann auch Umsätze steigern, indem sie eine breitere Zielgruppe anspricht.

Mythos 4: “Barrierefreiheit bringt keine Vorteile für mich.”

Im Gegenteil, barrierefreie Websites bieten zahlreiche Vorteile, die weit über die reine Zugänglichkeit hinausgehen. Sie tragen zu einer verbesserten Benutzererfahrung (UX) bei, da klar strukturierte Inhalte und einfacher Zugang für alle Nutzer einen angenehmeren Aufenthalt auf deiner Seite gewährleisten. Zudem wirkt sich Barrierefreiheit positiv auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus, da gut strukturierte Inhalte und eine klare Navigation besser indexiert werden können. Professionell umgesetzte Barrierefreiheit kann zu höherer Leadgenerierung, gesteigerten Umsätzen und besseren Rankings in den Suchergebnissen führen – also direkte geschäftliche Vorteile, die du nicht unterschätzen solltest.

Mythos 5: “Mit einer Overlay-Lösung habe ich meine Pflicht erfüllt.”

Leider ist dies nicht der Fall. Overlay-Lösungen von Drittanbietern bieten oft eine unzureichende Antwort auf die komplexen Anforderungen der Barrierefreiheit. Sie verbessern weder die Struktur des HTMLs noch passen sie den Content so an, dass dieser wirklich barrierefrei wird. Overlays bieten lediglich zusätzliche Funktionen wie Sprachausgaben oder optische Anpassungen und erfüllen nicht die vollständigen Anforderungen der aktuellen Gesetzgebung zur Barrierefreiheit. Um den gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden und echte Barrierefreiheit zu gewährleisten, ist eine tiefgreifende und durchdachte Integration von Barrierefreiheitsprinzipien in den gesamten Design- und Entwicklungsprozess erforderlich.

Fazit: Die Realität der Barrierefreiheit

Nachdem wir die Mythen rund um Barrierefreiheit aufgeklärt haben, wird klar, wie viel Potenzial in einem inklusiven Webdesign steckt. Barrierefreiheit ist keine unerreichbare Herausforderung, sondern ein greifbarer Vorteil und praktisches Werkzeug für dein Projekt. Moderne Technologien ermöglichen es, sowohl Funktionalität als auch Ästhetik beizubehalten. Menschen mit Behinderungen sind eine bedeutende Zielgruppe, die du nicht übersehen solltest. Die frühzeitige Integration von Barrierefreiheit spart langfristig Kosten und bietet erhebliche Vorteile für UX, SEO und Umsatz. Overlay-Lösungen sind keine vollständige Antwort auf die Anforderungen der Barrierefreiheit.


Für die barrierefreie Gestaltung deiner Website und die Einhaltung der Barrierefreiheit Website Pflicht 2025 kannst du dich auf unsere Expertise verlassen. Unsere barrierefreie Website Agentur bietet dir alles, was du benötigst, um den Anforderungen der Barrierefreiheit gerecht zu werden. Wir unterstützen dich bei der Umsetzung von barrierefreien Websites, stellen dir hilfreiche barrierefreie Website Checklisten zur Verfügung und bieten dir Barrierefreiheit-Tests an, um sicherzustellen, dass deine Website den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

So wirst auch du bis 2025 barrierefrei

Erfahre hier mehr zu den OPEN Leistungen im Bereich Barrierefreiheit und ganz wichtig: Sei am 09. Oktober 2024 von 10.00 bis 12.00 Uhr bei unserem Webinar „Barrierefreiheit in digitalen Angeboten“ dabei und sichere dir deine Roadmap zur erfolgreichen Umsetzung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) bis 2025 – gestalte die Zukunft inklusiv!

Als Teil der OPEN Digitalgruppe präsentierte sich Interlutions auf der diesjährigen DMEXCO mit einem eigenem Stand. Gemeinsam mit den OPEN Teams von Insignio und Shanghai.Berlin sowie unseren Technologiepartnern von SugarCRM, Ibexa und Zendesk wurde das gesamte OPEN-Portfolio präsentiert: von E-Commerce, Web-/App-Entwicklung, CRM und Marketing Automation über Performance Marketing, Gamification, Social-Media bis hin zu Markenentwicklung, Storytelling, Content Marketing und Vertriebsmarketing.

So gab es jede Menge toller Gespräche mit vielen netten Menschen, dazu war es natürlich auch für die beteiligten OPEN Teams aus den verschiedenen Standorten schön, sich real vor Ort zu treffen und sich auszutauschen und wer am Abend noch nicht kaputt ins Bett fallen wollte, hat noch die OMR Party gerockt.

Auch abseits des OPEN Standes gab es viel zu erleben und zu entdecken. So nutzte zum Beispiel die Meta Konkurrenz Snapchat, Pinterest und Twitter die Abwesenheit des Platzhirschen aus und präsentierte auf ihren Ständen spannende interaktive Spielereien und Take-Away Goodies.

Die Interlutions Freunde und PIM-Profis von akeneo beeindruckten neben ihren Produktpräsentationen mit ihrem E-Commerce Zirkus und jeder Menge Treats in Form von Bubble Waffles, gebrannten Mandeln und Popcorn.

Dazu gab es viele inspirierende Talks auf den unterschiedlichen Stages mit jeder Menge Insights – es war also für alle etwas dabei!

Mehr Rückblick zur DMEXCO gefällig? Unser CCO Christian Schmidt hat seine Eindrücke in seinem Gastbeitrag in der Horizont geteilt:

Jetzt herausfinden welche Buzzwords dieses Jahr auf der Dmexco besonders en vogue waren:

Digitaler Neustart: Mit einer umfangreichen Ausschreibung initiierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen e.V. (BIH) den nächsten Schritt ins digitale Zeitalter. In diesem Zuge wurde eine Digitalversion des hauseigenen ZB Magazins erstellt und die beiden bisherigen Webauftritte in ein brandneues zentrales Portal überführt. Interlutions Part of OPEN gewann die Ausschreibung gemeinsam mit der Agentur CW Haarfeld.

„Unser zentrales Aufgabenfeld ist Inklusion im Beruf. Es war uns daher ein großes Anliegen, mit gutem Beispiel voranzugehen und Menschen mit Behinderung bestmöglichen Zugang zu den Informationen auf unserer Website zu ermöglichen. Aus dem gleichen Grund haben wir uns für die Digitalisierung des ZB Magazins entschieden: Es ist nun über die verschiedensten Endgeräte abrufbar und erreicht so eine noch viel größere Leserschaft – natürlich ebenfalls barrierearm“, so Carola Fischer, Geschäftsführerin der BIH.

Im Rahmen des Projekts übernahm CW Haarfeld die redaktionsseitige Betreuung, während Interlutions vor allem die Konzeption, technische Umsetzung und das Projektmanagement verantwortet. Zentral stand für die digitale Leadagentur dabei die barrierearme Gestaltung des neu entwickelten ZB Digitalmagazins sowie des Onlineportals, in dem die bisherigen Webseiten integrationsaemter.de und sozialentschaedigung.de zusammengeführt wurden.

Consulting für BIH
Voll responsiv und barrierearm: das neue digitale Angebot der BIH.

Damit das Endprodukt mit allen nötigen Hilfen für alle Zielgruppen wirklich barrierearm konsumiert werden kann, setzte Interlutions beim Testen, Entwickeln und Validieren der Seite auf die Hilfe von Menschen mit Behinderung. So erhielt die Agentur über Vorgaben und Theorie-Standards hinweg ständiges Feedback aus der Inklusions-Zielgruppe. Das Ergebnis ist eine gleichermaßen funktionale, konsistente und strukturierte Gestaltung, die allen Nutzern eine einfache Orientierung ermöglicht.

Unterstützt wird dies u.a. von einer Tabulatorsteuerung. Zudem werden alle Inhalte durch Screenreader erkennbar gemacht und „Nicht-Text-Inhalte“ mit aussagekräftigen Alternativtexten versehen. Mithilfe eines feststehenden Menüs können sich Nutzer die Ausgabe der Inhalte passend zu ihren persönlichen Bedürfnissen einstellen. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, zusätzlich aber auch mit einer Anleitung versehen. Die Agentur setzte auf diese Weise alle Vorgaben der Prioritätsstufe I der BITV 2.0 um. Zudem wurden bei einzelnen Kerninhalten einige wichtige Prüfschritte der Prioritätsstufe II berücksichtigt.

Zugleich erzielte der Relaunch eine deutliche Modernisierung vieler Funktionen. So wurde unter anderem die Kontaktsuche vereinfacht und neu aufgesetzt, so dass Nutzer nun direkt den für sie richtigen Ansprechpartner finden. Ähnliches gilt für die Inhalte der Seite: Mithilfe einer intelligenten Suchfunktion werden alle Bereiche durchsucht und die Ergebnisse in einem Kurzüberblick mit Verweis auf den jeweiligen Gesamtartikel zur Verfügung gestellt.

Nicht zuletzt kommt auch das ZB Digitalmagazin neben größtmöglicher Barrierearmut mit vielen interaktiven und animierten Elementen daher. So helfen zum Beispiel Videos und Parallax-Scrolling-Effekte dabei, Inhalte erlebbar zu machen und unterhaltend darzustellen.

Das ZB Digitalmagazin ist mit vielen Hilfsmitteln für einen komfortablen und barrierearmen Konsum der Inhalte ausgestattet.

Dieses Projekt war in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung. Zum einen galt es, eine große Zahl an Teammitgliedern und Stakeholdern unter einen Hut zu bringen. Zum anderen ist insbesondere das Thema Barrierefreiheit immer wieder anspruchsvoll, wenn es gilt, den Usern ein ansprechendes und intuitives Nutzererlebnis zu präsentieren. Im Teamwork mit allen Beteiligten ist es uns gelungen, ein Ergebnis zu erzielen, das jeglichen Wünschen und Anforderungen gerecht geworden ist. Darauf sind wir ein ganz kleines bisschen stolz.

So wirst auch du bis 2025 barrierefrei

Erfahre hier mehr zu den OPEN Leistungen im Bereich Barrierefreiheit und sichere dir deine Roadmap zur erfolgreichen Umsetzung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) bis 2025 – gestalte die Zukunft inklusiv!

Die Herausforderungen, mit denen Unternehmen heutzutage konfrontiert sind, werden immer vielfältiger. Um in diesem Umfeld nicht den Anschluss zu verlieren, bedarf es kreativer und innovativer Lösungen, die überdies schnell realisiert werden können. Insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung sind dafür die unterschiedlichsten Disziplinen und Expertisen nötig.

Doch wie kann es gelingen, in kürzester Zeit je nach Projekt maßgeschneiderte Ressourcen zu mobilisieren? Die Antwort liefert open – ein neues Level der Zusammenarbeit, das den Erfolg des Open Source Prinzips auf eine neue Ebene bringt. open setzt sich über die Grenzen von Unternehmen und Abteilungen hinweg und öffnet einen Raum, in dem sich die Innovationskraft der Gemeinschaft entfalten kann.

OPEN fußt auf einem Erfolgsrezept, das aus der Software-Entwicklung bekannt ist: Die Ideen und das Expertenwissen einer großen Community nutzen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, von denen alle profitieren. Interlutions ist in diesem Mindset schon seit 20 Jahren zu Hause. Mit open wollen wir dazu beitragen, dass diese offene Haltung auch in der Agenturwelt Fuß fasst und so ein Nährboden für zukunftsweisende Innovationen entsteht.

Zusammen mit Interlutions gehört die StoryEngineering-Agentur Shanghai.Berlin zu den Initiatoren von open. Insgesamt arbeiten rund 155 Mitarbeiter in Köln, Berlin, Hamburg und Frankfurt für Kunden wie Mercedes-Benz, Disney, Renault, Nintendo, RTL ZWEI, Schott, Samsung, Fraport, 1822direkt, Ulla Popken, ABUS, Vosschemie, Interseroh, GO!, Deutscher Olympischer Sportbund u.v.m.

Unter dem Dach open treten wir ab sofort gemeinsam an, um in Themen der Digitalisierung, Markenführung und Kommunikation zukunftssichere Lösungen zu entwickeln. Ob Kreativer, Softwareentwickler oder Kunde: Bei open spielen alle in einem Team. Die offene Organisation gestattet größtmögliche Agilität und Flexibilität in einer sich stetig verändernden Welt. Der offene Mindset macht es möglich, verschiedenste Disziplinen zusammenzubringen und enorme Innovationspotenziale zu entfesseln. Darum ist open offen für alle, die mitmachen möchten.

Die Marken Interlutions und Shanghai.Berlin bleiben unter dem Dach von open weiterhin bestehen.

Wie es zu der Idee von open kam, wer dahintersteckt und was Open Source Software-Entwicklung damit zu tun hat? Über dies und vieles mehr haben wir exklusiv in einem Interview mit der W&V gesprochen.

Zuwachs für die Produktfamilie der Berliner erdbär GmbH und für Interlutions Part of OPEN: Neben der Marke Freche Freunde unterstützen wir nun auch das Online-Marketing für die neue Baby Sortimentserweiterung Baby Freche Freunde. Der Launch der neuen Produktreihe erfolgte unter der Unternehmensmission „eine frühe Freundschaft mit Obst und Gemüse“. Baby Freche Freunde soll auch den Kleinsten und deren frischgebackenen Eltern durch leckere Bio-Beikost den Start ins Abenteuer Ernährung so einfach und entspannt wie möglich gestalten und so den trubeligen Familienalltag ein wenig entlasten.

„Interlutions unterstützt uns bereits seit Anfang 2020 als Leadagentur bei der Steigerung der Bekanntheit unserer frechen Mission und unseres Bio-Produktsortiments für Kinder. Mit ihrer fachlichen, breit aufgestellten Kompetenz und großer spielerischer Freude haben sie uns geholfen, unsere neue Produktlinie „Baby Freche Freunde“ ins Leben zu rufen“, so Wencke Bagger, Online Marketing Managerin bei der erdbär GmbH.

Am 22. März 2021 war es soweit – nach einer spannenden Vorbereitungszeit erfolgte der Launch der frechen neuen Produkt-Reihe mit eigenem Logo, Claim und Kampagnenbotschaft.

Zielsetzung war, mit einem bunten Online-Marketing-Mix über unterschiedliche Kanäle die Bekanntheit der neuen Beikost-Gläschen zu steigern. Neben Google und Social Media Ads, Website und Newsletter waren Kooperationen und Podcast-Platzierungen Teil der mehrwöchigen Launch-Kampagne.

Von der Konzeption der ganzheitlichen Sortimentserweiterung über die konzeptionelle und strategische Kampagnenplanung bis zur Abstimmung mit Online Medien sowie dem Website-Support war Interlutions in alle Maßnahmen und Projektphasen involviert. Dabei ging es einerseits um die Vorstellung des neuen Produktsortiments und andererseits um die Kommunikation der Kampagnenbotschaft – für einen entspannten Weg zur ersten Freundschaft mit Obst und Gemüse!

Wir freuen uns sehr, bei diesem Projekt unsere Unterstützung in voller Breite von der Beratung bis zur Umsetzung über die verschiedenen Kanäle einbringen zu können. Dabei sind uns nicht nur die Hauptdarsteller des neuen Produktportfolios Bobby Banane, Alfie Apfel und Karlchen Karotte ans Herz gewachsen, sondern auch die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der erdbär GmbH. Vor allem der effektive Austausch von Synergien macht uns sehr viel Spaß. Und natürlich ist es eine tolle Sache, sich dabei für eine frühe Freundschaft mit Obst und Gemüse bei Babys und Kindern einzusetzen.

Digitalagentur startet Kampagne für neue arabisch- und persischsprachige Nachrichtenseite

News aus Hamburg: Rund 50.000 Bürgerinnen und Bürger der Alstermetropole sprechen Arabisch bzw. Persisch. Um sie verstärkt in das lokale Geschehen einzubinden, informiert „Amal, Hamburg!“ seit 2019 in beiden Sprachen darüber, was in der Stadt los ist. Um die Leserschaft der Online-Tagezeitung auszubauen, rührte Interlutions per Facebook Ads die Werbetrommel – mit herausragenden Ergebnissen.

Amal, Hamburg! ist ein gemeinsames Projekt der Körber Stiftung und der Evangelischen Journalistenschule. Auf dieser mobilen Nachrichtenplattform berichten Journalisten und Journalistinnen aus Syrien, Afghanistan und Iran über die Geschehnisse in Hamburg. Von Beginn an hat dieses Angebot großen Anklang gefunden. Darum sollte die Community nun weiter ausgebaut werden.

Zu diesem Zweck wurde Interlutions damit beauftragt, eine Werbekampagne für die beiden Facebookseiten von Amal, Hamburg! zu entwickeln. Auf Basis eines gemeinsamen Workshops mit dem Redaktionsteam konzipierten wir unterschiedliche Facebook Ads, die die Zielgruppe auf die arabisch- bzw. persischsprachige Seite des Nachrichtenportals aufmerksam machen sollte.

Und das mit Erfolg: Im sechswöchigen Aktionszeitraum konnte die Abonnentenzahl für die persische Facebook-Seite um 75,87 % auf 3.607 gesteigert werden. Die arabische Facebook-Seite von Amal, Hamburg! erzielte zeitgleich ein Wachstum von 55,78 % und baute seine Fanbase auf 8.685 aus.

In gleichen Rahmen haben auch die Reaktionen auf die Inhalte deutlich zugenommen. Je nach Art der ausgespielten Anzeige spiegelte sich dies in Form von Klicks auf eingebettete Links, Kommentare oder Beitragsreaktionen wie „Gefällt Mir“, „Wow“, „Love“ oder ähnliches wider.

Nicht zuletzt konnte die Kampagne auch das Interesse der Zielgruppe an politischen Botschaften abbilden. Das arabisch untertitelte Video der Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel, das per Facebook Ad beworben wurde, erzielte über 4.400 ThruPlays und wurde über 450 Mal geteilt.

„Werbung zu politischen Themen wird von Facebook kritisch geprüft. Den strengen Vorgaben zu entsprechen, war für uns eine spannende Herausforderung. Aber das Ergebnis zeigt: Die Mühe lohnt sich“, so Eric Meurers, CEO der Interlutions GmbH.

Ein Stift für alle Fälle: der neue PILOT Shopware Shop

Während die Nachrichten vor allem von den negativen Folgen der Corona-Krise dominiert werden, sind bei Interlutions in der aktuell schwierigen Zeit positive Entwicklungen zu verzeichnen: Nach Köln, Berlin und Hamburg wird Interlutions ab dem 1. Mai auch in Frankfurt am Main vertreten sein. Für den neuen Standort konnte die digitale Lead-Agentur Peer Eschenbach als Geschäftsführer gewinnen.

Wir freuen uns sehr, dass nun auch Frankfurt zur Reihe der Interlutions-Citys zählt! Die Entscheidung fiel uns umso leichter, weil sich Peer Eschenbach als Leiter für diesen neuen Standort verpflichtet hat. Wir haben ihn als Kunde bei SUPER RTL kennengelernt, eine Zeit lang war er auch schon als Berater bei uns tätig. Nun wird er in Frankfurt ein Team aus Digitalexperten aufbauen. Welcome back!

Neben dem Kinder- und Familiensender SUPER RTL gehören meinestadt.de und zuletzt der Frankfurter Flughafen zu den beruflichen Stationen von Peer Eschenbach. Seine rund 20-jährige Erfahrung in der Internet- und Medienbranche erstreckt sich auf die Entwicklung und Verantwortung digitaler Geschäftsbereiche sowie Produkte, Websites, Apps, E-Commerce-Angebote und crossmediales Marketing.

Peer Eschenbach: Ihr Partner für digitale Strategie, digitales Marketing und E-Commerce-Lösungen.