Die DMEXCO 2025 hat eines deutlich gezeigt: Zwischen KI-Versprechen und Unternehmensalltag klafft eine Lücke. Dieser Übergang passiert nicht von selbst. Wer heute „all-in“ geht, zahlt Lehrgeld – ebnet aber den Weg für morgen. Wer klug und phasenweise vorgeht, hebt später mehr Wert. Entscheidend ist: gestalten, nicht getrieben sein.

1. Übergang ≠ Schalter umlegen – sondern strukturierte Transformation

DMEXCO-Beobachtung: Viele beeindruckende Demos am HubSpot-Stand, aber in Gesprächen kam immer die gleiche Frage: „Wie überführen wir das ins Tagesgeschäft – und wer entscheidet eigentlich was?“

So wird’s konkret: Wir arbeiten mit einem 90-Tage-Plan in drei Wellen – Pilot, Hardening, Rollout. Dazu gehören klare Exit-Kriterien, RACI-Modelle (wer entscheidet, wer liefert), eine feste Release-Kadenz (z. B. zweiwöchentlich) und ein präzises Mess-Set für Time-to-First-Value, Fehlerquote und Adoption-Rate.

2. Technologie ist verfügbar – fehlend sind Rollen, Regeln und Rhythmus

DMEXCO-Beobachtung: Auf den Bühnen: Features. Am Stand: „Wer owned die Prompts? Wie testen wir sicher?“

So wird’s konkret: Du brauchst definierte Rollen wie Product Owner CRM, Data Stewardship und ein AI Risk Board. Dazu: Prompt-Guidelines, Sandbox-Pflicht mit klaren Approval-Workflows (z. B. für Deal- oder Quote-Freigaben) und einen Rollback-Pfad. Ohne diese Artefakte skaliert kein Tool.

3. Daten zuerst – ohne Golden Record verbrennst du Budget

DMEXCO-Beobachtung: CDP-Versprechen überall – doch die Rückfrage in Panels war oft: „Wo kommen die sauberen Daten eigentlich her?“

So wird’s konkret: Setze auf klare Dedup-Regeln, eine durchdachte ID-Strategie (Golden Record, MDM-Light), Event-Schemata mit Namenskonventionen und Pflichtfeldern, Consent/CMP-Abgleich, UTM-Governance und Lineage-Dokumentation. Erst dann entfalten Gen-AI-Features ihr volles Potenzial.

4. Kundenerwartungen sind messbar – also miss sie auch

DMEXCO-Beobachtung: Cases mit radikaler Personalisierung versus Teams, die „noch an den Basics arbeiten“.

So wird’s konkret: Definiere KPIs wie First-Response-SLA, Self-Service-Quote, Knowledge-Coverage, CSAT/NPS pro Touchpoint und proaktive Statusupdates aus dem CRM. Wenn diese Kennzahlen nicht in deinem Release-Plan stehen, passieren sie nicht.

5. Integration schlägt Insellösung – entscheide Use-Case-basiert

DMEXCO-Beobachtung: Niemand gewinnt allein. Die stärksten Cases zeigten CRM + ERP + Quoting/Billing + Service mit sauberem Datendurchfluss.

So wird’s konkret: Triff für jeden Use Case bewusste Integrationsentscheidungen: Sync (bidirektional) oder on-demand fetch? Webhook + Queue + Idempotency? Definiere Schnittstellenverträge (Felder, Fehlercodes, Timeouts), Contract- und E2E-Tests. Weniger Glanz, mehr Lieferfähigkeit.

Warum wir der richtige Partner sind (kein Hype, sondern Handwerk)

Als HubSpot Diamond Partner mit Enterprise-Erfahrung liefern wir nicht „KI zum Anfassen“, sondern Ergebnisse zum Ausrollen. Unser Ansatz: Tech + Sales = Growth.

Unsere fünf konkreten Deliverables:

  1. AI-Transition-Plan (12 Wochen): Drei Wellen, Exit-Kriterien, RACI, Release-Rhythmus, Mess-Set
  2. Datenhausaufgaben-Paket: Dedup, ID-Strategie, Event-Schema, Consent/CMP, UTM-Regeln, Lineage
  3. Governance-Kit: Prompt-Guidelines, Approval-Workflows, Sandbox-Policy, AI-Risiko-Check
  4. Integrationsbauplan: Schnittstellenverträge, Sequenz-Diagramme, Queueing/Retry, Contract-Tests
  5. Enablement & Coaching: Playbooks für Teams, die liefern müssen

Unser Standpunkt: Wer heute ohne saubere Daten und Governance in KI investiert, kauft Geschwindigkeit auf Kredit. Wir helfen dir, zuerst die Zinslast zu senken – und dann schnell zu skalieren.

Fazit

Die DMEXCO hat weniger neue Buzzwords gebracht als eine alte Wahrheit bestätigt: Wert entsteht durch konsequente Entscheidungen. Wenn du den Übergang bewusst gestaltest – mit Rollen, Regeln, Rhythmus und Daten – liefert KI messbare Ergebnisse.

Wir gehen diesen Weg mit dir: pragmatisch, messbar, lieferfähig. 

OPEN for Growth – deine Tech-driven Experts to boost your Sales.

 Du hast ein konkretes Projekt im Kopf, oder auch nur eine Idee oder eine Frage? Dann findest du hier unser komplettes Leistungsspektrum, wir freuen uns auf deine Herausforderung!

Stell dir vor: Ein Kunde fragt nach Laravel-Entwicklung, aber du bist Symfony-Expert*in. Sagst du „Nehmt lieber Symfony“ – oder denkst du strategisch?

In den letzten Monaten erleben wir bei OPEN genau diese Situation: Laravel-Anfragen nehmen spürbar zu. Von innovativen Startups bis zu etablierten Mittelständlern – das Interesse an Laravel wächst kontinuierlich.

Als langjährige Symfony-Expert*innen könnten wir reflexartig antworten: „Symfony ist technisch überlegen.“ Aber ist das wirklich kundenorientiert? Und vor allem: Ist es strategisch klug für die Bedürfnisse des Kunden?

Was die Laravel-Nachfrage wirklich bedeutet

Laravel hat sich in den letzten Jahren vom „eleganten PHP-Framework“ zur pragmatischen Wahl für moderne Webprojekte entwickelt. Die Gründe sind vielfältig:

  • Entwicklerfreundlichkeit: Laravel reduziert Komplexität 
  • Starke Community: Über 80.000 GitHub-Stars sprechen eine klare Sprache
  • Rapid Development: Schnellere Prototyping- und Entwicklungszyklen
  • Out of the Box Lösungen für viele Anwendungsfälle nutzbar

Die Business-Realität: Während Frameworks kommen und gehen, bleiben die fundamentalen Anforderungen gleich. Anwendungen müssen wartbar, skalierbar und zukunftssicher sein – unabhängig vom gewählten Framework.

Praxisbeispiel: Enterprise Laravel mit Framework-Expertise

Kürzlich haben wir einem Unternehmen bei der Entwicklung eines Data Integration Hubs geholfen – einer zentralen Plattform zur Modernisierung der gewachsenen IT-Landschaft.

Die Herausforderung:

  • Millionen von Datensätzen verarbeiten
  • Verschiedene Legacy-Systeme integrieren
  • Hohe Performance-Anforderungen erfüllen
  • Bestehende Laravel-Expertise im Kundenteam nutzen

Die Technologie-Entscheidung fiel auf Laravel – nicht aus Framework-Loyalität, sondern aus pragmatischen Gründen:

  1. Team-Expertise optimal nutzen: Warum ein funktionierendes Team auf ein neues Framework umschulen?
  2. Technische Eignung: Laravel erfüllte alle Projektanforderungen
  3. Time-to-Market: Schnellere Umsetzung durch vorhandenes Know-how

Der Unterschied: Laravel-Entwicklung vs. Laravel mit Projekt-Erfahrung

Hier zeigt sich der Unterschied zwischen reiner Laravel-Entwicklung und Laravel mit Projekt-Erfahrung: Während Laravel-Entwickler*innen das Framework als Anwender*innen nutzen, bringen wir zusätzliche Perspektiven mit. Unsere jahrelange Erfahrung mit Enterprise-Projekten hilft uns, auch in Laravel die richtigen architektonischen Entscheidungen zu treffen.

Das Ergebnis? Ein System, das nicht nur funktioniert, sondern auch bei wachsenden Anforderungen stabil bleibt. Die Prinzipien guter Software-Architektur gelten framework-übergreifend.

Was Enterprise-Erfahrung in der Praxis bedeutet

1. Architektur-Bewusstsein entwickeln

Laravel macht vieles einfach – manchmal zu einfach. Erfahrene Entwickler*innen erkennen:

  • Wann Standard-Laravel-Patterns ausreichen
  • Wann solide Enterprise-Architektur-Patterns notwendig sind
  • Wie sich Quick-Wins von nachhaltigen Lösungen unterscheiden

Nur mit den richtigen Entscheidungen zu diesen Aspekten lässt sich der ideale Punkt zwischen nachhaltigen Anwendungen und effizienter Entwicklung finden.

2. Team-Integration statt Auftragsentwicklung

Unser bewährtes Arbeitsmodell funktioniert framework-übergreifend:

  • Integration direkt ins Kundenteam
  • Kontinuierlicher Wissenstransfer statt Black-Box-Entwicklung
  • Gemeinsame Entscheidungsfindung bei technischen Weichenstellungen

3. Langfristige Perspektive mitdenken

Wir entwickeln nicht für den Launch, sondern für die nächsten Jahre:

  • Wartbarkeit und Skalierbarkeit von Anfang an berücksichtigen
  • Technische Schulden vermeiden
  • Upgrade-Pfade und Migrationsmöglichkeiten einplanen

Die strategische Entscheidung: Competence follows demand

Wir könnten sagen: „Symfony ist das bessere Framework, nehmt das.“ Aber das wäre weder kundenorientiert noch geschäftlich sinnvoll.

Stattdessen fragen wir: Wie können wir unsere bewährte Projekt-Erfahrung für Laravel-Entwicklung einsetzen?

Die Antwort: Indem wir Laravel-Projekte mit der Sorgfalt und dem Weitblick angehen, die unsere Kunden von uns gewohnt sind.

Fazit: Framework-Trends vs. Engineering-Excellence

Framework-Loyalität ist weniger wichtig als die Fähigkeit, das richtige Tool optimal zu nutzen. Laravel-Nachfrage zu ignorieren wäre weder kundenorientiert noch strategisch klug.

Gleichzeitig bringen wir eine wertvolle Perspektive mit: Laravel-Entwicklung durch Expert*innen, die wissen, worauf es in professionellen Projekten ankommt.

Framework-Trends kommen und gehen. Gute Software-Engineering-Prinzipien bleiben.

Mit OPEN bekommst du beides: Laravel-Entwicklung mit Enterprise-Standards.

Du planst ein Laravel-Projekt?

Hier findest du unser Laravel Leistungsspektrum. Lass uns darüber sprechen, wie Framework-Expertise und Projekt-Erfahrung dein Vorhaben voranbringen können.

Implementierung, Testing und Erfolgsmessung

In Teil 1 dieser Artikelreihe haben wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Symfony-Modernisierung gelegt. Zur Erinnerung die wichtigsten Punkte:

  • Wir haben die typischen Herausforderungen veralteter Symfony-Anwendungen identifiziert – von steigenden Entwicklungskosten bis zu technologischen Blockaden
  • Eine strukturierte Vorgehensweise für die Analyse des Legacy-Systems entwickelt, die sowohl technische als auch Business-Aspekte berücksichtigt
  • Die zwei grundlegenden Migrationsstrategien verglichen: Das risikoärmere Strangler Fig Pattern für geschäftskritische Systeme und den Big Bang Approach für kleinere, isolierte Anwendungen
  • Erfolgsfaktoren für die Strategiewahl definiert, von der Geschäftskritikalität bis zu Team-Kapazitäten

In diesem zweiten Teil zeigen wir dir, wie du die Modernisierung erfolgreich durchführst und nachhaltig absicherst. Wir behandeln dabei drei zentrale Aspekte: Die Etablierung einer pragmatischen Testing-Strategie als Sicherheitsnetz, systematisches Refactoring für die schrittweise Modernisierung sowie kontinuierliche Erfolgsmessung und Optimierung. Zusätzlich erhältst du konkrete Lösungsansätze für typische Herausforderungen in Legacy-Modernisierungsprojekten.

Schritt 3: Automatisiertes Testing – das Sicherheitsnetz für deine Modernisierung

Eine erfolgreiche Modernisierung braucht Vertrauen – Vertrauen darin, dass Änderungen keine unerwarteten Nebenwirkungen haben. Automatisiertes Testing bildet dabei das Sicherheitsnetz, das dieses Vertrauen ermöglicht und absichert.

Pragmatische Teststrategie für Legacy-Modernisierung

Bei Legacy-Modernisierungen weichen wir bewusst von der klassischen Testpyramide ab. Stattdessen setzen wir auf einen dynamischen Testansatz, der sich mit dem Projektverlauf entwickelt:

Phase 1: Schnelle Absicherung des Legacy-Systems

  • Fokus auf End-to-End und Smoke Tests (50-60%)
  • Integration Tests für kritische Schnittstellen (30-40%)
  • Unit Tests nur für besonders kritische Geschäftslogik oder nach Bugfixes (10-20%)

Dieser „umgekehrte“ Ansatz ermöglicht:

  • Schnelle initiale Testabdeckung der wichtigsten Funktionen
  • Frühe Erkennung von Regressions-Problemen
  • Pragmatisches Kosten-Nutzen-Verhältnis bei bestehendem Code

Phase 2: Gradueller Übergang zur klassischen Testpyramide

Mit zunehmendem Anteil an neuem Code entwickelt sich die Teststrategie organisch weiter:

  • Mehr Unit Tests für neue und modernisierte Komponenten
  • Integration Tests für neue Service-Strukturen
  • End-to-End Tests fokussiert auf kritische Geschäftsprozesse

Diese Evolution der Teststrategie stellt sicher, dass wir sowohl das bestehende System effektiv absichern als auch neue Komponenten nach Best Practices entwickeln können.

Herausforderung: Testing von Legacy Code

Die größte Herausforderung beim Testing von Legacy-Systemen ist oft der fehlende Ausgangspunkt. Hier hat sich ein dreistufiger Ansatz bewährt:

  1. Beschreibende Tests erstellen: Dokumentiere das aktuelle Systemverhalten durch Tests, bevor du Änderungen vornimmst.
  2. Kritische Pfade identifizieren: Konzentriere dich auf business-kritische Funktionen, häufig geänderte Module und komplexe Geschäftslogik.
  3. Test-Infrastruktur etablieren: Implementiere eine CI/CD-Pipeline mit automatisierten Tests, Code-Coverage-Analyse und Browser-Tests für kritische User Journeys.

Mit diesem pragmatischen Ansatz schaffst du die Basis für eine sichere Modernisierung, ohne dich in übermäßiger Testabdeckung zu verlieren.

Schritt 4: Schrittweise Modernisierung durch Refactoring

Die eigentliche Modernisierung ist wie ein chirurgischer Eingriff: Sie erfordert Präzision, ein klares Vorgehen und das richtige Instrumentarium. Refactoring ist dabei dein wichtigstes Werkzeug, um die Codebasis systematisch zu verbessern.

Der Weg zur modernen Codebasis

Von Monolith zu Modulen

Ein strukturierter Modernisierungsprozess beginnt mit der Aufbrechung monolithischer Strukturen. Dafür identifizierst du zunächst klar abgegrenzte fachliche Domänen wie Bestellprozess, Kundenverwaltung oder Produktkatalog. Für jede Domäne definierst du saubere Schnittstellen und extrahierst die Komponenten schrittweise – beginnend mit denjenigen, die die wenigsten Abhängigkeiten aufweisen.

Technische Schuld systematisch abbauen

Die Reduzierung technischer Schuld ist ein fortlaufender Prozess von der Identifikation über Bewertung und Priorisierung bis hin zum eigentlichen Refactoring und der anschließenden Validierung. Dabei konzentrierst du dich auf die Bereiche mit dem höchsten Return on Investment:

  • Häufig geänderte Module
  • Performance-kritische Komponenten
  • Sicherheitsrelevante Funktionen
  • Schwer wartbare Code-Abschnitte

Erfolgsmessung und kontinuierliche Verbesserung

Die Modernisierung einer Symfony-Anwendung ist ein iterativer Prozess, dessen Erfolg du kontinuierlich messen und optimieren musst.

Key Performance Indicators (KPIs)

Monitoring und Feedback-Schleifen

Ein effektives Monitoring hilft dir, Probleme frühzeitig zu erkennen und schnell darauf zu reagieren. Wichtige Aspekte sind:

  • Application Performance Monitoring
  • Error Tracking
  • User Feedback
  • Team Velocity

Herausforderungen und Lösungsansätze

Jedes Modernisierungsprojekt bringt spezifische Herausforderungen mit sich. Hier sind die häufigsten und wie du ihnen begegnest:

Legacy-Abhängigkeiten

Die schrittweise Ablösung alter Dependencies erfordert oft kreative Lösungen:

  • Entwicklung von Wrapper-Komponenten
  • Temporäre Parallelstrukturen
  • Adapter für Legacy-Schnittstellen

Wissenstransfer und Dokumentation

Die Weitergabe von Wissen ist entscheidend für den langfristigen Erfolg:

  • Aufbau einer lebenden Dokumentation
  • Regelmäßige Knowledge-Sharing-Sessions und Workshops zu Beste Practices
  • Pair Programming bei kritischen Komponenten

Teamorganisation

Die richtige Organisationsstruktur ist der Schlüssel zum Erfolg:

  • Knowledge Transfer
  • Klare Verantwortlichkeiten
  • Kontinuierliche Weiterbildung

Fazit: Der Weg zur modernen Symfony-Anwendung

Die Modernisierung einer Legacy-Symfony-Anwendung ist ein komplexes, aber lohnendes Unterfangen. Mit dem richtigen Ansatz und einer strukturierten Vorgehensweise lässt sich die Transformation erfolgreich meistern.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Überblick

Der Return on Investment zeigt sich in:

Eine erfolgreiche Modernisierung zahlt sich mehrfach aus:

  • Signifikant reduzierte Time-to-Market
  • Deutlich niedrigere Wartungskosten
  • Gesteigerte Produktivität des Teams
  • Verbesserte System-Performance
  • Höhere Zukunftssicherheit

Durch gesteigerte Effizienz, reduzierte Betriebskosten und motiviertere Entwicklungsteams amortisiert sich die Investition in die Modernisierung deiner Symfony-Anwendung schnell.

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Teil 1: Analyse und Strategie

Legacy-Systeme sind wie technische Schulden mit steigenden Zinsen: Je länger du wartest, desto kostspieliger wird die Modernisierung. Besonders bei Symfony-Anwendungen, die über Jahre gewachsen sind, stehst du vor der Herausforderung, den Modernisierungsprozess so zu gestalten, dass er weder den laufenden Betrieb gefährdet noch das Budget sprengt.

In diesem zweiteiligen Artikel zeigen wir dir einen strukturierten Weg zur erfolgreichen Modernisierung deiner Symfony-Anwendungen.

Teil 1 fokussiert sich auf die entscheidende Analysephase und strategische Weichenstellung.

Die Herausforderung: Legacy-Systeme als Innovationsbremse

Veraltete Symfony-Anwendungen haben direkte Auswirkungen auf deinen Geschäftserfolg und verursachen zunehmend höhere Kosten:

  • Stark verlängerte Entwicklungszeiten und Time-to-Market für neue Features
  • Kontinuierlich steigende Kosten für Entwicklung und Wartung
  • Technologische Blockaden: Alte Dependencies verhindern den Einsatz moderner Technologien für neue Features
  • Regelmäßige Entwicklungs-Blockaden durch veraltete Systemarchitektur

Dazu kommen technische Herausforderungen, die diese Probleme noch verstärken:

  • Sicherheitsrisiken durch nicht mehr unterstützte Versionen und veraltete Dependencies
  • Performance-Einbußen aufgrund nicht optimierter Codebasis
  • Komplexe Abhängigkeiten und mangelnde Testabdeckung erschweren Änderungen
  • Entwickler-Frustration durch veraltete Technologie-Stacks
  • Eingeschränkte Skalierbarkeit bei wachsenden Business-Anforderungen
  • Schwierigkeiten bei der Gewinnung neuer Entwickler*innen für Legacy-Technologien

Eine Modernisierung bietet dir die Chance, diese Probleme nachhaltig zu lösen und gleichzeitig die Weichen für zukünftiges Wachstum zu stellen. Der folgende 5-Schritte-Plan zeigt dir, wie dies gelingt.

Schritt 1: Analyse und Bestandsaufnahme - Der Schlüssel zur erfolgreichen Modernisierung

Der erste und entscheidende Schritt ist eine gründliche Analyse deines bestehenden Systems. Diese umfasst:

Die technische Perspektive verstehen

Eine gründliche technische Analyse offenbart häufig überraschende Erkenntnisse. Oft zeigt sich, dass vermeintlich kritische Komponenten kaum genutzt werden, während unscheinbare Services zu den leistungskritischen Teilen deiner Anwendung gehören. Mit modernen Code-Analyse-Tools untersuchen wir:

  • Komplexität und Testabdeckung der Codebasis
  • Performance-Bottlenecks und ihre Ursachen
  • Sicherheitslücken und veraltete Dependencies
  • Kritische Abhängigkeiten zwischen Systemkomponenten
  • Einhaltung etablierter Best Practices für alle Software-Komponenten (Framework Standards, Coding Guidelines, Design Patterns)

Business-Impact als entscheidender Faktor

Die technischen Metriken sind nur die halbe Miete. Ebenso wichtig ist der Blick auf die Business-Seite: Welche Geschäftsprozesse sind besonders kritisch? Wo entstehen die höchsten Wartungskosten? Welche Features werden am häufigsten angepasst? Diese Erkenntnisse helfen dir, die richtigen Prioritäten zu setzen.

Priorisierung: Die Kunst der Balance

Die Kunst liegt in der Synthese dieser Erkenntnisse. Wir erstellen eine Prioritätenmatrix, die sowohl technische Dringlichkeit als auch geschäftliche Bedeutung berücksichtigt:

Schritt 2: Die richtige Migrationsstrategie – zwischen Evolution und Revolution

Die Modernisierung eines Legacy-Systems gleicht einer Operation am offenen Herzen: Der Patient muss weiterleben, während wir ihn Stück für Stück erneuern. Die Wahl der richtigen Migrationsstrategie ist dabei entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Zwei Wege zur modernen Anwendung

In der Symfony-Welt haben sich zwei grundlegende Ansätze zur Modernisierung bewährt:

Tabelle mit verschiedene Ansätze für Strangler Fig Pattern und Big Band Approach

Evolution statt Revolution: Das Strangler Fig Pattern

Das Strangler Fig Pattern, benannt nach einer tropischen Würgefeige, ermöglicht eine organische Transformation. Neue Funktionalität wird Stück für Stück um das alte System herum aufgebaut, während veraltete Komponenten nach und nach ersetzt werden. Dieser Ansatz minimiert Risiken und ermöglicht es, aus Erfahrungen im Migrationsprozess zu lernen. Besonders geeignet ist die Methode für Teams, die ihr System kontinuierlich weiterentwickeln müssen und dabei das bestehende Know-how im Team halten wollen. Auch bei hoher Feature-Nachfrage ist dieser Ansatz optimal, da neue Funktionen parallel zur Migration entwickelt werden können.

Der direkte Weg: Big Bang Approach

Der Big Bang Approach bedeutet eine komplette Neuimplementierung des Systems. Dies ermöglicht einen „Clean Slate“ Start ohne Legacy-Ballast, bringt aber auch höhere Risiken mit sich. Dieser Ansatz eignet sich eher für kleinere, gut abgegrenzte Systeme, wo eine schrittweise Migration mehr Aufwand als Nutzen bringen würde.

Erfolgsfaktoren für die Strategiewahl

Geschäftskritikalität des Systems

Die Bedeutung des Systems für das Kerngeschäft bestimmt maßgeblich die Risikobereitschaft bei der Migration. Je geschäftskritischer die Anwendung, desto eher empfiehlt sich ein schrittweiser Ansatz, der Stabilität und Kontinuität gewährleistet.

Verfügbare Ressourcen

Der Umfang der verfügbaren Ressourcen – sowohl finanziell als auch personell – beeinflusst direkt die Machbarkeit verschiedener Migrationsstrategien. Ein Big Bang Approach erfordert typischerweise mehr konzentrierte Ressourcen über einen kürzeren Zeitraum.

Zeitliche Vorgaben

Der zeitliche Rahmen für die Modernisierung spielt eine zentrale Rolle. Während eine schrittweise Migration länger dauert, bietet sie mehr Flexibilität und frühere Teilerfolgserlebnisse. Strikte zeitliche Vorgaben können für einen Big Bang Approach sprechen.

Team-Kapazitäten und -Fähigkeiten

Die Expertise und Verfügbarkeit des Entwicklungsteams sind entscheidende Faktoren. Ein erfahrenes, gut eingespieltes Team kann auch komplexere Migrationsstrategien erfolgreich umsetzen. Dabei müssen sowohl die technischen Fähigkeiten als auch die Kapazitäten für parallele Weiterentwicklung und Migration berücksichtigt werden.

Zusammenfassung Teil 1

In diesem ersten Teil haben wir die entscheidenden Grundlagen für deine Symfony-Modernisierung gelegt:

  • Wir haben die konkreten Business-Auswirkungen veralteter Symfony-Anwendungen aufgezeigt – von steigenden Kosten bis zu blockierter Innovation
  • Eine systematische Analysemethode entwickelt, die technische und geschäftliche Perspektiven vereint
  • Eine praxiserprobte Priorisierungsmatrix erstellt, die dir hilft, die richtigen Modernisierungsschritte in der richtigen Reihenfolge anzugehen
  • Die Vor- und Nachteile verschiedener Migrationsstrategien verglichen – vom schrittweisen Strangler Fig Pattern bis zum kompletten Neuaufbau
  • Klare Entscheidungskriterien für die Wahl der richtigen Strategie definiert

Was dich in Teil 2 erwartet

Mit diesem strategischen Fundament wenden wir uns in Teil 2 der praktischen Umsetzung zu. Dort zeigen wir dir, wie du durch automatisiertes Testing ein solides Sicherheitsnetz spannst und durch systematisches Refactoring deine Codebasis Schritt für Schritt modernisierst.

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Neue Synergien und erweiterte Services: OPEN setzt auf strategisches Wachstum im E-Commerce

Die OPEN Digitalgruppe, einer der führenden technologiegetriebenen Digital-Partner in Deutschland, gibt die Übernahme des E-Commerce Spezialisten Ambimax bekannt. Mit diesem strategischen Schritt baut das Unternehmen seine Position im E-Commerce-Segment weiter aus und gewinnt nicht nur fundierte Expertise, sondern auch einen neuen Standort im Saarland hinzu.

Durch die Integration von rund 18 neuen Kolleg*innen am Standort St. Ingbert erweitert die OPEN Digitalgruppe ihr Kompetenzportfolio insbesondere in den Bereichen Shopware, Akeneo PIM und Kubernetes Cloud Hosting. Ambimax hat sich als etablierter Experte für die digitale Transformation von Vertriebs-, Marketing- und Serviceprozessen einen Namen gemacht und ergänzt damit ideal die OPEN-Philosophie, Tech und Sales für maximales Wachstum zu kombinieren.

„Das Beste bleibt – und wird noch besser“, betont Andreas Schneider, Geschäftsführer von Ambimax. „Unsere Kunden profitieren von mehr Sicherheit, mehr Ressourcen und mehr Optionen – bei gleichbleibend hoher Servicequalität und vertrauten Strukturen. Gleichzeitig können wir ihnen nun ein deutlich erweitertes Leistungsportfolio bieten, insbesondere in den Bereichen digitale Produktentwicklung, Marketing und Service Automation und Integration. „

Jan Müller, Geschäftsführer der OPEN Digitalgruppe, unterstreicht die strategische Bedeutung der Übernahme: „Die Integration von Ambimax ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie. Durch die Bündelung unserer Commerce-Expertise werden wir noch leistungsfähiger für unsere Kund*innen. Mit dem verstärkten Team können wir E-Commerce-Projekte jeder Größenordnung noch effektiver umsetzen. Der zusätzliche Standort in St. Ingbert stärkt dabei unsere Position als führender Sales-Tech Partner in Deutschland.“

Die Teams beider Unternehmen werden ihre Expertise bündeln, um Kund*innen ganzheitliche E-Commerce-Lösungen aus einer Hand anzubieten. Das Ambimax-Team wird dabei vollständig in das bestehende Commerce-Team der OPEN Digitalgruppe integriert, wodurch Synergien optimal genutzt werden können.

Mehr zum Thema E-Commerce bei OPEN

Die OPEN Digitalgruppe und QOSSMIC (ehemals SensioLabs Deutschland) intensivieren ihre erfolgreiche Zusammenarbeit: Nach zwei Jahren als Teil der OPEN Digitalgruppe erfolgt nun die vollständige Integration von QOSSMIC unter der Marke OPEN. Seit 2022 haben beide Unternehmen bereits zahlreiche gemeinsame Projekte erfolgreich realisiert. Die jetzt vollzogene Integration ist der logische nächste Schritt, um Kompetenzen noch stärker zu bündeln und Synergien optimal zu nutzen.

Jan Müller, Geschäftsführer der OPEN Digitalgruppe, erklärt: „Der noch sichtbarere Zusammenschluss mit QOSSMIC stärkt OPEN sowohl nach innen als auch nach außen: Intern profitieren wir von einer klareren Bündelung unserer technologischen Kompetenzen, die die Zusammenarbeit zwischen den Teams intensiviert und Synergien optimal nutzbar macht. Nach außen unterstreichen wir unseren Anspruch, als führender technologiegetriebener Partner innovative Lösungen wie Symfony und digitale Produktentwicklung zu bieten, und eröffnen unseren Kunden damit neue, zukunftsweisende Möglichkeiten.“

Die rund 40 Kolleg*innen von QOSSMIC am Kölner Standort sind bereits fest in die OPEN-Teams integriert, was einen wichtigen Meilenstein in der Wachstumsstrategie der OPEN Digitalgruppe markiert. QOSSMIC steht seit über einem Jahrzehnt für einzigartige Softwareentwicklung mit Symfony, PHP und ReactJS sowie für digitale Produktentwicklung – von der Konzeption bis zur technologisch anspruchsvollen Implementierung. Diese Expertise hat das Leistungsspektrum von OPEN in den vergangenen zwei Jahren bereits deutlich erweitert.

Mit der vollständigen Integration entstehen nun zwei spezialisierte Teams innerhalb der OPEN Digitalgruppe: Das Symfony Team und das Application Development Team. Patrick Dyckerhoff, Geschäftsführer des neuen OPEN Geschäftsbereichs Application Development, ergänzt: „Die enge Zusammenarbeit der letzten zwei weiteren Jahre hat gezeigt, wie gut sich unsere Kompetenzen ergänzen. Als vollständig integrierter Teil der OPEN Digitalgruppe können wir unsere Expertise in der digitalen Software- und Produktentwicklung noch gezielter einsetzen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den OPEN-Teams noch mehr innovative digitale Anwendungen und Produkte zu entwickeln, die unsere Kund*innen im Markt erfolgreich machen.“

Thomas Fräger, Geschäftsführer von OPEN Software Development, betont: „Die vollständige Integration in die OPEN Digitalgruppe ist der konsequente nächste Schritt unserer erfolgreichen Zusammenarbeit. Sie ermöglicht uns, uns noch stärker auf unsere Kernkompetenz zu fokussieren: Mit tiefgehender Symfony-Expertise und modernsten Tools den digitalen Erfolg unserer Kunden zu garantieren. Unsere bewährten Entwicklungsprozesse bleiben dabei bestehen und werden durch das breite OPEN Technologie-Spektrum zusätzlich gestärkt.“

Die weitere Bündelung der Expertisen eröffnet Kunden beider Unternehmen neue Perspektiven: Von der technischen Exzellenz in der Softwareentwicklung bis hin zu ganzheitlichen digitalen Lösungen für schnelles und nachhaltiges Wachstum. QOSSMIC Kunden profitieren dabei von einem deutlich erweiterten Leistungsportfolio, das weit über die klassische IT-Beratung hinausgeht.

Über die OPEN Digitalgruppe GmbH:

OPEN ist ein führender technologiegetriebener Digital-Partner in Deutschland, der es versteht, state-of-the-art Technologien mit modernen Sales-Strategien für maximalen Projekt-Impact und Wachstum für seine Kunden in Einklang zu bringen. Mit über 250 Experten an vier Standorten in Deutschland treibt OPEN die digitale Transformation von Unternehmen voran. Das Ziel des Unternehmens ist es, das Beste aus jeder Phase der Customer Journey herauszuholen, um das Wachstum seiner Kunden zu boosten und ebenso deren Kunden zu begeistern. 

Als agiler Partner bringt OPEN Unternehmen mit intelligenten Geschäftsprozessen, State-of-the-Art-Plattformen und individuellen Lösungen auf die digitale Überholspur. Die Tech Experts von OPEN setzen modernste Technologien wie KI und personalisierte Customer Journeys um, während die Sales Experts branchenübergreifende Expertise und datengetriebene Marketing-Lösungen bieten. OPEN wurde vom BVDW als eine der TOP 25 Digitalgruppen in Deutschland ausgezeichnet und steht für messbare Erfolge und Innovationen im digitalen Zeitalter. 

Als Unternehmen in etwas investieren, das auf den ersten Blick nichts zurückzubringen scheint? Häufig werde ich gefragt, warum wir das nun mittlerweile seit Beginn unserer Geschäftstätigkeit tun.

Als Geschäftsführerin von QOSSMIC blicke ich auf eine 13-jährige Geschichte zurück, in der wir nicht nur als Unternehmen gewachsen sind, sondern auch aktiv dazu beigetragen haben, Communities wie die Symfony Community in der DACH-Region zu fördern.

 

Warum diese Investitionen für uns unbezahlbar sind

Alles begann vor 13 Jahren, als wir unter dem Namen SensioLabs Deutschland mit der klaren Mission antraten, die Symfony Community in der DACH-Region wachsen zu lassen. Wir haben deutschlandweit 8 Symfony User Groups ins Leben gerufen und sie mit Inhalten gefüllt. Unsere Mission war es, Wissen zu teilen, Netzwerke aufzubauen und andere zu befähigen.

Als QOSSMIC hat sich an unserer Mission und unserer Leidenschaft, Wissen weiterzugeben, nichts geändert. Die beiden größten Symfony User Groups in Köln und Berlin, mit über 2.600 Mitgliedern, sind das herausragende Ergebnis dieses Invests. Unser Dank gilt dabei auch den beiden Entwickler:innen Anne-Julia Seitz (Berlin) und Oliver Kossin (Köln), die sich enorm dafür einsetzen, immer wieder neue, inspirierende Speaker:innen zu suchen und zu finden und diese Meetups hauptverantwortlich organisieren.

 

Wissen austauschen und sich vernetzen – mit Leidenschaft

Dabei beschränken wir unser Engagement aber nicht nur auf die Symfony Community, sondern sind selbst auch als Host für die Liberating Structures User Group in Köln, den Female Dev Club (für den ein neues gemeinsames Event bereits im Juni 2024 in Planung ist) und die Kölner React User Group aktiv. Und für dieses Jahr ist noch mehr geplant.

Unser Ziel – und auch meines ganz persönlich – ist es, Wissen zu teilen, sich auszutauschen und neue Netzwerke auf- und auszubauen. Das ist enorm wichtig, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, sich weiterzuentwickeln – als Mensch und als Unternehmen – und sich mit tollen, inspirierenden Menschen zu verbinden.

 

Was bringt es, in Communities zu investieren?

Für mich ist die Antwort klar: Das Wachstum und die Entwicklung der Communities, in denen wir aktiv sind, spiegeln sich direkt in unserem eigenen Wachstum und unserer Entwicklung wider. Es geht nicht um finanziellen Gewinn, sondern um den langfristigen Wert, den wir durch Beziehungen, Wissen und Erfahrungen schaffen.

 

Werteorientierung: gemeinsam mehr erreichen, empathisch, innovativ

Diese Reise mit der Symfony Community und anderen Gruppen ist eine tiefgreifende Erfahrung, die uns geholfen hat, zu verstehen, dass das wahre Potenzial in der Zusammenarbeit und im gegenseitigen Empowerment liegt. Wir sind stolz darauf, Teil dieser dynamischen Bewegung zu sein, die die Tech-Welt täglich formt und vorantreibt.

Auch unser eigenes Wertegerüst basiert darauf: Wir glauben an die Kraft aufeinander eingespielter Teams und an die Wirksamkeit kollaborativer Intelligenz und vernetzten Denkens. Denn nur zusammen können wir Großartiges erreichen.

Ich lade euch ein, Teil unserer Community zu werden und mit uns auf dieser spannenden Reise des Lernens, Teilens und Wachsens zu gehen. Zusammen können wir mehr erreichen, als wir es uns je allein vorstellen könnten.

Als Geschäftsführerin von QOSSMIC blicke ich auf eine 13-jährige Geschichte zurück, in der wir nicht nur als Unternehmen gewachsen sind, sondern auch aktiv dazu beigetragen haben, Communities wie die Symfony Community in der DACH-Region zu fördern. Am 05. & 06. Oktober 2023 war das Team von QOSSMIC mit rund 20 Kolleg:innen aus der Business & Development Unit endlich wieder live bei der deutschen Ausgabe der SymfonyLiveKonferenz in Berlin dabei. Diesmal als Platin-Sponsor, jedoch nicht mehr als Ausrichter der Veranstaltung, wie es bei der letzten Offline-Ausgabe vor der Pandemie noch unter SensioLabs Deutschland der Fall war.

 

Ganz besonders haben wir uns über das Wiedersehen mit der deutschlandweiten Developer Community gefreut. Dabei durften wir die großartige Erfahrung machen, dass QOSSMIC nach wie vor für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Symfony Community bekannt ist, nicht zuletzt durch unser jahrelanges Engagement beim Auf- und Ausbau der Symfony User Groups in Berlin und Köln sowie die Symfony-Expertise unserer Mitarbeitenden, die uns von Anfang an auszeichnete.

Dies spiegelten zahlreiche Gespräche rund um unseren Konferenzstand wider und wir nehmen das zugleich als Ansporn, um über weitere Community Formate oder eine eigene Konferenz nachzudenken. Denn Community zu leben und zu entwickeln ist eben genau unser Ding.

Um in den Vortragspausen am Stand auch für den erwarteten Ansturm gewappnet zu sein, hatten wir einiges vorbereitet. Was braucht man neben gutem Essen und Trinken sowie einem anregenden Gespräch noch? Ein bisschen Entertainment zum Entspannen und ein paar Add-ons, die einem das Conferencing leichter machen.

Also haben wir ein Konferenz-Kit zusammengestellt, das sich für die SymfonyLive, aber auch jeden zukünftigen Veranstaltungsbesuch sicher gut und vor allem weiter nutzen lässt: Ob Süßes, Taschentücher, Pflaster, Stift und (nachhaltiger) Block (der sich mit Wasser und in Erde eingepflanzt sogar zu einer Blume entwickeln kann), hochwertige Glas-Trinkflasche und Turnbeutel, alles selbstverständlich gut sichtbar gebrandet – das Überlebensset kam bei unseren Standbesucher:innen hervorragend an.

Wer sich dabei über unsere Symfony Trainingsangebote – mit Konferenz-Vorteilspreis – informieren wollte, konnte das sehr gerne tun – genauso wie ein bisschen Spaß am Balance Board haben. Mit unserem Spiel “Rocket up”, das bei OPEN bereits zur letztjährigen dmexco im Einsatz war und von uns nun umgebrandet und somit quasi nachhaltig wiederverwendet wurde – haben wir den virtuellen Vogel abgeschossen. Wer mit guter Taktik und etwas Glück die Rakete möglichst lange in den Kosmos aufsteigen ließ, dabei Energie in Form von QOSSMIC & Symfony Logos sammelte, konnte sich in den Highscore spielen und am Ende jeden Konferenz Tages eines von zahlreichen Spielen gewinnen. Ob knifflige Geduldspiele oder einen der beiden Hauptpreise – ein Lego Star Wars AT – AT und ein Millennium Falcon – am Ende gab es jede Menge Spielsüchtige und Wiederholungstäter. Und glückliche Gesichter bei den Tagesgewinnern.

Während zweier intensiver Tage zwischen Talks zur Weiterentwicklung der eigenen Skills, Wissens-Upgrades rund ums Symfony-Ökosystem und Networking-Möglichkeiten gab es für uns folgende Learnings:

  • Gamification und unser First-Aid-Conference-Kit kamen wunderbar bei den Entwickler:innen an
  • dass wir unser eigenes WLAN und die Teilnehmenden ihr eigenes mobiles Netz mitbringen mussten, eher weniger – wenig schmeichelhaft für eine moderne Konferenz.
  • Die Location im Berliner CineStar Cubix Kino am Alexanderplatz war eine interessante Abwechslung; das Auditorium konnte die Bühnen-Talks zum Teil ganz stilecht mit Popcorn und Getränken genießen; dass dabei nur einer der vielen Kinosäle nutzbar war, wurde dagegen eher kritisiert. Es hätte somit mehr Möglichkeiten für Parallel-Talks geben können.
 
Feedback:

Und was war das Fazit unserer Mitarbeitenden? Stimmen dazu aus unseren Reihen:

Anne: An der SymfonyLive gefällt mir besonders der Austausch, das Kennenlernen von Leuten aus der Community, die ich vorher noch nicht persönlich getroffen habe und vielleicht nur von anderen Konferenzen oder der Bühne kannte. Dieses Mal hatte ich die Gelegenheit, selbst einen Vortrag zu halten. In der Rolle des Redners stelle ich mich auch zur Diskussion und zum Gespräch. Das gefällt mir sehr gut und ich habe es auf der SymfonyLive genossen.
Robin: Mir hat an der Symfony Live am besten der Vortrag von Sebastian Bergmann gefallen. Daraus konnte man einiges mitnehmen, es gibt spannende Änderungen bei PHPunit und diese werden in so ziemlich jedem Projekt helfen. Coole Sache. Nicht gefallen hat mir das schreckliche Catering, das war bisher das Schlechteste, was wir auf einer Symfony Veranstaltung hatten. Am Ende geht es mir persönlich immer eher darum, andere Entwickler zu treffen, alte Freunde und neue Gesichter. Es ist eigentlich eher ein Community Treffen, weniger eine Konferenz für mich.
Conrad: Mein besonderes Highlight auf der SymfonyLive Berlin waren die beiden Vorträge meiner Kolleg:innen Anne und Christian. Das gibt mir das Gefühl zu einem Kreis wahrer Profis zu gehören, die an der Speerspitze der Technologie stehen und uns alle nach vorne bringen. Als persönliche Erfahrung nehme ich mit, dass acht Vorträge auf zwei Tage verteilt teilweise schon etwas viel sind, um sich merken zu können, was man da gerade eigentlich gehört hat. In Zukunft würde ich vielleicht eher auf ein paar Vorträge verzichten, wenn sie mich nicht so wirklich interessieren. Dafür kann ich dann woanders mehr mitnehmen.