Als Unternehmen in etwas investieren, das auf den ersten Blick nichts zurückzubringen scheint? Häufig werde ich gefragt, warum wir das nun mittlerweile seit Beginn unserer Geschäftstätigkeit tun.

Als Geschäftsführerin von QOSSMIC blicke ich auf eine 13-jährige Geschichte zurück, in der wir nicht nur als Unternehmen gewachsen sind, sondern auch aktiv dazu beigetragen haben, Communities wie die Symfony Community in der DACH-Region zu fördern.

 

Warum diese Investitionen für uns unbezahlbar sind

Alles begann vor 13 Jahren, als wir unter dem Namen SensioLabs Deutschland mit der klaren Mission antraten, die Symfony Community in der DACH-Region wachsen zu lassen. Wir haben deutschlandweit 8 Symfony User Groups ins Leben gerufen und sie mit Inhalten gefüllt. Unsere Mission war es, Wissen zu teilen, Netzwerke aufzubauen und andere zu befähigen.

Als QOSSMIC hat sich an unserer Mission und unserer Leidenschaft, Wissen weiterzugeben, nichts geändert. Die beiden größten Symfony User Groups in Köln und Berlin, mit über 2.600 Mitgliedern, sind das herausragende Ergebnis dieses Invests. Unser Dank gilt dabei auch den beiden Entwickler:innen Anne-Julia Seitz (Berlin) und Oliver Kossin (Köln), die sich enorm dafür einsetzen, immer wieder neue, inspirierende Speaker:innen zu suchen und zu finden und diese Meetups hauptverantwortlich organisieren.

 

Wissen austauschen und sich vernetzen – mit Leidenschaft

Dabei beschränken wir unser Engagement aber nicht nur auf die Symfony Community, sondern sind selbst auch als Host für die Liberating Structures User Group in Köln, den Female Dev Club (für den ein neues gemeinsames Event bereits im Juni 2024 in Planung ist) und die Kölner React User Group aktiv. Und für dieses Jahr ist noch mehr geplant.

Unser Ziel – und auch meines ganz persönlich – ist es, Wissen zu teilen, sich auszutauschen und neue Netzwerke auf- und auszubauen. Das ist enorm wichtig, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, sich weiterzuentwickeln – als Mensch und als Unternehmen – und sich mit tollen, inspirierenden Menschen zu verbinden.

 

Was bringt es, in Communities zu investieren?

Für mich ist die Antwort klar: Das Wachstum und die Entwicklung der Communities, in denen wir aktiv sind, spiegeln sich direkt in unserem eigenen Wachstum und unserer Entwicklung wider. Es geht nicht um finanziellen Gewinn, sondern um den langfristigen Wert, den wir durch Beziehungen, Wissen und Erfahrungen schaffen.

 

Werteorientierung: gemeinsam mehr erreichen, empathisch, innovativ

Diese Reise mit der Symfony Community und anderen Gruppen ist eine tiefgreifende Erfahrung, die uns geholfen hat, zu verstehen, dass das wahre Potenzial in der Zusammenarbeit und im gegenseitigen Empowerment liegt. Wir sind stolz darauf, Teil dieser dynamischen Bewegung zu sein, die die Tech-Welt täglich formt und vorantreibt.

Auch unser eigenes Wertegerüst basiert darauf: Wir glauben an die Kraft aufeinander eingespielter Teams und an die Wirksamkeit kollaborativer Intelligenz und vernetzten Denkens. Denn nur zusammen können wir Großartiges erreichen.

Ich lade euch ein, Teil unserer Community zu werden und mit uns auf dieser spannenden Reise des Lernens, Teilens und Wachsens zu gehen. Zusammen können wir mehr erreichen, als wir es uns je allein vorstellen könnten.

Als Geschäftsführerin von QOSSMIC blicke ich auf eine 13-jährige Geschichte zurück, in der wir nicht nur als Unternehmen gewachsen sind, sondern auch aktiv dazu beigetragen haben, Communities wie die Symfony Community in der DACH-Region zu fördern. Am 05. & 06. Oktober 2023 war das Team von QOSSMIC mit rund 20 Kolleg:innen aus der Business & Development Unit endlich wieder live bei der deutschen Ausgabe der SymfonyLiveKonferenz in Berlin dabei. Diesmal als Platin-Sponsor, jedoch nicht mehr als Ausrichter der Veranstaltung, wie es bei der letzten Offline-Ausgabe vor der Pandemie noch unter SensioLabs Deutschland der Fall war.

 

Ganz besonders haben wir uns über das Wiedersehen mit der deutschlandweiten Developer Community gefreut. Dabei durften wir die großartige Erfahrung machen, dass QOSSMIC nach wie vor für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Symfony Community bekannt ist, nicht zuletzt durch unser jahrelanges Engagement beim Auf- und Ausbau der Symfony User Groups in Berlin und Köln sowie die Symfony-Expertise unserer Mitarbeitenden, die uns von Anfang an auszeichnete.

Dies spiegelten zahlreiche Gespräche rund um unseren Konferenzstand wider und wir nehmen das zugleich als Ansporn, um über weitere Community Formate oder eine eigene Konferenz nachzudenken. Denn Community zu leben und zu entwickeln ist eben genau unser Ding.

Um in den Vortragspausen am Stand auch für den erwarteten Ansturm gewappnet zu sein, hatten wir einiges vorbereitet. Was braucht man neben gutem Essen und Trinken sowie einem anregenden Gespräch noch? Ein bisschen Entertainment zum Entspannen und ein paar Add-ons, die einem das Conferencing leichter machen.

Also haben wir ein Konferenz-Kit zusammengestellt, das sich für die SymfonyLive, aber auch jeden zukünftigen Veranstaltungsbesuch sicher gut und vor allem weiter nutzen lässt: Ob Süßes, Taschentücher, Pflaster, Stift und (nachhaltiger) Block (der sich mit Wasser und in Erde eingepflanzt sogar zu einer Blume entwickeln kann), hochwertige Glas-Trinkflasche und Turnbeutel, alles selbstverständlich gut sichtbar gebrandet – das Überlebensset kam bei unseren Standbesucher:innen hervorragend an.

Wer sich dabei über unsere Symfony Trainingsangebote – mit Konferenz-Vorteilspreis – informieren wollte, konnte das sehr gerne tun – genauso wie ein bisschen Spaß am Balance Board haben. Mit unserem Spiel “Rocket up”, das bei OPEN bereits zur letztjährigen dmexco im Einsatz war und von uns nun umgebrandet und somit quasi nachhaltig wiederverwendet wurde – haben wir den virtuellen Vogel abgeschossen. Wer mit guter Taktik und etwas Glück die Rakete möglichst lange in den Kosmos aufsteigen ließ, dabei Energie in Form von QOSSMIC & Symfony Logos sammelte, konnte sich in den Highscore spielen und am Ende jeden Konferenz Tages eines von zahlreichen Spielen gewinnen. Ob knifflige Geduldspiele oder einen der beiden Hauptpreise – ein Lego Star Wars AT – AT und ein Millennium Falcon – am Ende gab es jede Menge Spielsüchtige und Wiederholungstäter. Und glückliche Gesichter bei den Tagesgewinnern.

Während zweier intensiver Tage zwischen Talks zur Weiterentwicklung der eigenen Skills, Wissens-Upgrades rund ums Symfony-Ökosystem und Networking-Möglichkeiten gab es für uns folgende Learnings:

  • Gamification und unser First-Aid-Conference-Kit kamen wunderbar bei den Entwickler:innen an
  • dass wir unser eigenes WLAN und die Teilnehmenden ihr eigenes mobiles Netz mitbringen mussten, eher weniger – wenig schmeichelhaft für eine moderne Konferenz.
  • Die Location im Berliner CineStar Cubix Kino am Alexanderplatz war eine interessante Abwechslung; das Auditorium konnte die Bühnen-Talks zum Teil ganz stilecht mit Popcorn und Getränken genießen; dass dabei nur einer der vielen Kinosäle nutzbar war, wurde dagegen eher kritisiert. Es hätte somit mehr Möglichkeiten für Parallel-Talks geben können.
 
Feedback:

Und was war das Fazit unserer Mitarbeitenden? Stimmen dazu aus unseren Reihen:

Anne: An der SymfonyLive gefällt mir besonders der Austausch, das Kennenlernen von Leuten aus der Community, die ich vorher noch nicht persönlich getroffen habe und vielleicht nur von anderen Konferenzen oder der Bühne kannte. Dieses Mal hatte ich die Gelegenheit, selbst einen Vortrag zu halten. In der Rolle des Redners stelle ich mich auch zur Diskussion und zum Gespräch. Das gefällt mir sehr gut und ich habe es auf der SymfonyLive genossen.
Robin: Mir hat an der Symfony Live am besten der Vortrag von Sebastian Bergmann gefallen. Daraus konnte man einiges mitnehmen, es gibt spannende Änderungen bei PHPunit und diese werden in so ziemlich jedem Projekt helfen. Coole Sache. Nicht gefallen hat mir das schreckliche Catering, das war bisher das Schlechteste, was wir auf einer Symfony Veranstaltung hatten. Am Ende geht es mir persönlich immer eher darum, andere Entwickler zu treffen, alte Freunde und neue Gesichter. Es ist eigentlich eher ein Community Treffen, weniger eine Konferenz für mich.
Conrad: Mein besonderes Highlight auf der SymfonyLive Berlin waren die beiden Vorträge meiner Kolleg:innen Anne und Christian. Das gibt mir das Gefühl zu einem Kreis wahrer Profis zu gehören, die an der Speerspitze der Technologie stehen und uns alle nach vorne bringen. Als persönliche Erfahrung nehme ich mit, dass acht Vorträge auf zwei Tage verteilt teilweise schon etwas viel sind, um sich merken zu können, was man da gerade eigentlich gehört hat. In Zukunft würde ich vielleicht eher auf ein paar Vorträge verzichten, wenn sie mich nicht so wirklich interessieren. Dafür kann ich dann woanders mehr mitnehmen.