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Technische Schulden haben viele Gesichter: Releases dauern länger, Wartung wird teurer, Updates bleiben aus. Aber ihre Wirkung auf das Team wird meistens übersehen. Wer täglich mit Code arbeitet, der schwer zu verstehen und noch schwerer zu ändern ist, verliert irgendwann die Freude daran.
Was dann passiert, haben viele schon erlebt: Ein Senior Engineer, der sich intern nach Alternativen umschaut. Eine erfahrene Entwicklerin, die das Team verlässt. Eine Stelle, die monatelang offen bleibt – weil kaum jemand freiwillig in ein System einsteigt, das sich gegen jede Änderung sperrt.
Das muss nicht so bleiben.
Wie stark technische Schulden das Budget belasten und warum ein kompletter Neubau selten die Antwort ist, haben wir bereits beschrieben. Dieser Artikel geht einen Schritt weiter: Was macht das mit dem Team – und wie bringt Software-Modernisierung die Freude am Entwickeln zurück?
Jeder Code wird irgendwann alt. Das ist keine Katastrophe – das ist normal. Aber früher oder später erreichen Anwendungen und Systeme den Punkt, an dem jede Änderung mehr Aufwand bedeutet als sie sollte. Die Support-Tickets stapeln sich, jeder Deploy ist ein kleines Risiko. Und die Arbeit, der früher Spaß gemacht hat, wird zur Pflichtübung.
Das spüren die Menschen, die täglich damit arbeiten. Und wer gut ist und Optionen hat, schaut sich irgendwann um – und findet etwas Besseres. Was dann bleibt: eine Lücke. Es fehlt nicht nur die Person, sondern auch das Wissen darüber, warum eine Software genau so entwickelt wurde. Dieses Wissen steckt selten in der Dokumentation. Es steckt in den Köpfen der Menschen, die lange dabei waren. Und so wird mit jedem Weggang das System ein bisschen fragiler.
Und dann fängt das Recruiting an. Mit einem Tech-Stack, über den man im Bewerbungsgespräch lieber nicht so genau spricht. So entsteht ein Teufelskreis: Je schwerer der Code zu ändern ist, desto weniger traut sich jemand ran. Je weniger jemand rantraut, desto weniger wird modernisiert. Und je länger das so geht, desto schwerer wird es, gute Leute zu finden – und zu halten.
Um diese Abwärtsspirale zu stoppen, braucht es keinen großen Umbau. Der erste Schritt ist ein ehrlicher Blick auf das, was wirklich da ist. Ein Code-Audit klingt nach Fehlersuche. In der Praxis geht es aber darum, das System zu verstehen: Welche Bereiche sind stabil, welche bremsen, und wo liegt das größte Potenzial? Nicht als Urteil über vergangene Entscheidungen, sondern als Grundlage für die nächsten.
Ein Audit beginnt nie mit der Frage „Wer hat das verbockt?“ Sondern mit: „Was haben wir – und was brauchen wir?“
Das ist ein wichtiger Unterschied. Code, der über Jahre gewachsen ist, spiegelt die Entscheidungen wider, die damals richtig waren. Neue Anforderungen, wachsende Teams, sich ändernde Märkte – all das hinterlässt Spuren. Das ist kein Versagen. Das ist Softwareentwicklung.
Ein guter Audit macht sichtbar, was wirklich bremst. Er liefert eine Grundlage für Entscheidungen und macht Software-Modernisierung erst möglich: kleine Schritte statt Big Bang, Architektur-Prinzipien vor Framework-Trends, Tests die Teams mutig machen, und Wissenstransfer der im Arbeitsalltag passiert – nicht als Dokumentationsberg am Projektende.
Der Moment, in dem sich etwas verändert, ist selten spektakulär. Meistens ist es ein erster automatisierter Test, der durchläuft. Ein Deployment, das einfach funktioniert. Eine Entwicklungsumgebung, die auf allen Rechnern gleich aussieht. Das klingt nach wenig. Aber genau hier passiert etwas Wichtiges: Das Team fängt wieder an, sich zu trauen.
Ab diesem Punkt beginnt das eigentliche Refactoring – Software-Modernisierung passiert im laufenden Betrieb. Das System läuft weiter, während es besser wird. Schritt für Schritt. Bereiche, die niemand anfassen wollte, werden verständlicher. Was vorher eine Blackbox war, wird zur beleuchteten Bühne.
Bei OPEN Software Consulting haben wir uns auf genau diese Situation spezialisiert: Legacy-Code modernisieren, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Wir arbeiten für euch und mit euch – nicht als externe Berater, die Konzepte schreiben und die Umsetzung dem Team überlassen, sondern als Kolleg*innen, die den Weg gemeinsam gehen. Das Tempo bestimmt ihr: In ruhigen Phasen wird mehr modernisiert, in intensiven Phasen rückt das Tagesgeschäft in den Vordergrund. Modernisierung und Tagesgeschäft laufen nicht gegeneinander, sondern miteinander.
Wenn der Code verständlicher wird, verändert sich auch die Zusammenarbeit im Team. Nicht von heute auf morgen, aber spürbar.
Pair Programming klingt nach Luxus, wenn der Alltag drängt. In unseren Projekten ist es Standard – weil es funktioniert. Zwei Menschen an einer Aufgabe: eine Person codet, die andere denkt mit, stellt Fragen, gibt Feedback. Wissen entsteht dabei im Moment der Arbeit. Niemand muss es später zusammenfassen oder dokumentieren.
Was dabei passiert: Bereiche im Code, die vorher nur eine Person wirklich kannte, werden für alle verständlich. Das Wissen verteilt sich im Team. Neue Kolleg*innen finden sich schneller zurecht. Und wenn jemand geht, können die anderen weitermachen.
Ein weiterer Aspekt, der oft unterschätzt wird: die gemeinsame Sprache im Projekt. Wenn Entwickler*innen, Fachbereiche und Stakeholder dieselben Begriffe für dieselben Dinge verwenden, landen Anforderungen auch so im Code, wie sie gemeint waren. Die Architektur spiegelt die Fachlogik wider – und wer den Code liest, versteht das Geschäft dahinter. Das reduziert Missverständnisse. Und es macht den Code für alle lesbar, nicht nur für die, die ihn geschrieben haben.
Und irgendwann kommt das Feedback, das sich nach echter Arbeit anfühlt: „Es macht wieder Spaß, an diesem Code zu arbeiten.“ Das ist kein nettes Kompliment. Es ist ein Zeichen, dass Software-Modernisierung funktioniert hat.
Wer in Code-Qualität investiert, investiert in sein Team. Motivation, Recruiting und Zusammenarbeit verbessern sich nicht durch Zufall – sondern durch strukturierte, kontinuierliche Software-Modernisierung. Kein Big Bang. Kein Neustart. Sondern ein Schritt nach dem anderen, während das System weiterläuft.
Der Impuls zum Neubau entsteht selten aus einer Laune heraus. Der Gedanke entsteht schrittweise – aus wiederkehrenden Problemen, die sich irgendwann nicht mehr ignorieren lassen:
Technische Schulden sind kein abstraktes Konzept. Sie zeigen sich im Alltag. Veraltete Bibliotheken blockieren Aktualisierungen. Selbst sicherheitsrelevante Updates gestalten sich aufwändig, nicht zuletzt wegen bestehender Abhängigkeiten zu anderen Komponenten. Jeder scheinbar kleine Fix ist mit überproportional großem Aufwand verbunden – mit Abstimmungen, Tests und Unsicherheiten. Irgendwann merkt man: Es ist nicht die einzelne Änderung. Es ist das System dahinter. Und genau in diesem Moment beginnt die Planbarkeit zu bröckeln.
Auch im Team verändert sich etwas. Einige Bereiche im Code bekommen einen schlechten Ruf. „Das ist historisch gewachsen“ ist oft nur die diplomatische Variante von: „Hier bitte nichts anfassen.“ Man merkt, wie Zurückhaltung entsteht. Diskussionen werden vorsichtiger. Aufgaben werden weitergereicht.
Spätestens dann, wenn nur noch einzelne Personen bestimmte Teile der Software wirklich verstehen, wird es kritisch. Wenn sich Domänenwissen auf einzelne Teammitglieder konzentriert, entsteht Unsicherheit. Entscheidungen hängen an wenigen Köpfen. Und mit jeder Abhängigkeit wächst das Gefühl, dass man sich auf dünnem Eis bewegt.
Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Klarheit: saubere Schnittstellen, eine konsistente Architektur, moderne Framework-Versionen. Ein System, das wieder vollständig nachvollziehbar ist – fachlich wie technisch. Die Idee, noch einmal von vorn zu beginnen, wirkt in dieser Situation konsequent:
Das Nachdenken über einen Neubau entsteht nicht aus Ungeduld, sondern aus Verantwortung. Aus dem Wunsch, wieder aktiv gestalten zu können, statt nur Risiken zu managen. Das ist alles nachvollziehbar. Aber strategische Entscheidungen dürfen nicht allein aus Druck oder Frust heraus entstehen.
Eine komplette Neuentwicklung ist kein rein technischer Schritt. Er ist ein langfristiges Commitment – organisatorisch, finanziell und personell. Er bindet Ressourcen und legt den Kurs für Jahre fest. Deshalb lohnt es sich, den Impuls ernst zu nehmen und ihn gleichzeitig kritisch zu prüfen: Nicht alles, was gewachsen ist, ist ein Fehler. Und nicht alles, was neu ist, reduziert Komplexität.
Die Frage ist nicht, ob ein Neubau möglich ist. Die Frage ist, welche Konsequenzen er langfristig mit sich bringt.
Ein Neubau ist kein Quartalsprojekt. In vielen Fällen reden wir eher über ein, manchmal zwei Jahre Laufzeit. Und in dieser Zeit läuft euer bestehendes System weiter. Das bedeutet: Ihr finanziert zwei Realitäten gleichzeitig: Das alte System braucht Wartung, Bugfixes, vielleicht sogar kleinere Weiterentwicklungen. Parallel entsteht etwas Neues, das erst einmal gebaut werden muss, bevor es echten Mehrwert liefert.
Je weiter das Projekt voranschreitet, desto stärker wächst der Druck, es „durchzuziehen“. Nicht, weil alles optimal läuft – sondern weil bereits zu viel investiert wurde. Flexibilität nimmt nicht zu. Sie verlagert sich.
Während ihr neu entwickelt, verschwindet das alte System nicht. Es läuft weiter. Es wird genutzt. Es erzeugt Anforderungen. Neue Features entstehen trotzdem, weil Markt und Kund*innen nicht auf eure Architektur-Roadmap warten.
Ein echter Feature-Freeze über ein oder zwei Jahre ist selten realistisch. Also steht ihr vor Entscheidungen:
Beides erzeugt Reibung, erhöht den Koordinationsaufwand und schafft vor allem zusätzliche Komplexität. Ihr baut nicht nur Software neu. Ihr organisiert Übergänge.
Der größte Hebel – und zugleich das größte Risiko – liegt im Fachlichen. Geschäftslogik lebt im Code. Sonderfälle sind selten vollständig dokumentiert. Viele Details existieren, weil sie sich über Jahre im realen Betrieb bewährt haben.
Wenn ihr neu baut, müsst ihr dieses Wissen explizit machen. Ihr übersetzt gewachsene Logik in neue Modelle. Unter Zeitdruck. Mit Annahmen. Und jede Annahme, die nicht sauber geprüft wird, landet später als Bug im neuen System.
Komplexität verschwindet durch eine Neuentwicklung nicht. Sie taucht an anderer Stelle wieder auf: in Spezifikationen, in Abstimmungen, in Migrationsszenarien. Ein Neubau ist deshalb kein Reset-Knopf. Er ist ein Transformations-Projekt, das tief in Organisation und Abläufe eingreift. Und genau diese Dynamik müsst ihr bewusst steuern – sonst steuert sie euch.
Falls man sich gegen einen kompletten Neubau entscheidet, heißt das nicht: Alles bleibt, wie es ist. Es heißt vielmehr: Die Kontrolle bleibt im eigenen Haus. Das bestehende System bleibt produktiv und trägt weiterhin das Geschäft. Modernisierung passiert nicht im luftleeren Raum, sondern im realen Betrieb. Fortschritt ist unmittelbar sichtbar – ebenso wie Risiken. Das schafft Transparenz.
Investitionen lassen sich steuern. Ihr müsst nicht zu Beginn das gesamte Budget freigeben und darauf hoffen, dass in zwei Jahren alles passt. Ihr entscheidet bewusst, wo ihr ansetzt. Und ihr könnt nachjustieren, wenn sich Prioritäten verschieben.
Auch das Tempo bleibt flexibel. In Phasen mit Spielraum kann Modernisierung beschleunigt werden. In geschäftskritischen Zeiten rückt das Tagesgeschäft in den Vordergrund. Ihr arbeitet an einer Realität, nicht in zwei getrennten Welten. Das reduziert Reibung und erleichtert Entscheidungen.
Software-Modernisierung ist deshalb kein Großprojekt, das irgendwann abgeschlossen ist, sondern vielmehr ein Transformations-Prozess. Architektur wird Schritt für Schritt stabiler, Risiken werden beherrschbar – und das System bleibt anpassbar, statt irgendwann wieder zu blockieren.
Technische Probleme bleiben selten rein technisch. Mit der Zeit verändern sie auch die Zusammenarbeit im Team. Wenn Code als „Altlast“ wahrgenommen wird, entsteht oft eine stille Dynamik. Manche fühlen sich für bestimmte Bereiche verantwortlich, andere halten bewusst Abstand. Kritik am Code wird schnell als Kritik an der Person verstanden, die ihn geschrieben hat. Das ist menschlich. Und genau deshalb braucht Modernisierung Fingerspitzengefühl.
Modernisierung heißt nicht: „Alles war falsch.“ Sie heißt: Wir entwickeln weiter, was gewachsen ist.
Legacy-Code ist kein schlechter Code. Er ist die gewachsene Grundlage eines funktionierenden Geschäftsmodells. Jede Entscheidung darin hatte einmal einen guten Grund. Wer das ignoriert, verliert Vertrauen – und damit die wichtigste Basis für Veränderung.
Über Jahre konzentriert sich Domänenwissen oft auf einzelne Personen. Einzelne kennen „ihre“ Module besonders gut, andere vermeiden sie. Neue Kolleg*innen brauchen lange, um sich sicher zu fühlen. Verantwortung liegt auf wenigen Schultern. Das macht Systeme fragil – organisatorisch wie technisch.
Das Risiko liegt also nicht im Code allein, sondern in der Abhängigkeit von Menschen. Wenn Wissen an Einzelnen hängt, wird jede Veränderung zur Abstimmungsfrage. Jede Priorisierung braucht eine Rückversicherung. Und jede Personalveränderung wird zum strukturellen Risiko. Genau hier zeigt sich, warum Modernisierung mehr ist als ein technisches Refactoring. Sie macht die fachliche Logik wieder nachvollziehbar. Sie verteilt Verantwortung neu. Und sie reduziert Abhängigkeiten – nicht nur im System, sondern auch im Team.
Modernisierung sieht man nicht sofort: Keine neue Oberfläche, kein Relaunch, kein sichtbarer „Big Bang“. Von außen wirkt es fast so, als würde vor allem im Hintergrund gearbeitet. Und genau hier wird es heikel. Ihr investiert Zeit und Budget in Software-Modernisierung – aber der Fortschritt ist für Stakeholder nicht automatisch erkennbar. Früher oder später kommt die Frage: „Was genau bringt uns das eigentlich?“
Deshalb darf Modernisierung kein Blackbox-Projekt sein. Transparenz gehört nicht ans Ende eines Projekts. Sie ist von Anfang an Teil der Steuerung.
Fortschritt lässt sich messbar machen. Nicht nur über Story Points oder abgeschlossene Tickets, sondern strukturell:
Auch Kennzahlen wie Anzahl modernisierter Dateien, reduzierte Komplexität oder klarere Schnittstellen zeigen, ob sich die Architektur tatsächlich verbessert.
Diese Metriken sind kein Selbstzweck. Sie schaffen Orientierung. Sie machen Fortschritt sichtbar – auch dann, wenn sich an der Oberfläche noch nichts verändert hat. Für euch als Verantwortliche bedeutet das: Ihr könnt Software-Modernisierung aktiv steuern. Und ihr könnt sie nachvollziehbar kommunizieren.
Wie wir Fortschritt in Modernisierungsprojekten messbar machen und für nicht-technische Stakeholder verständlich aufbereiten, zeigen wir im folgenden Video:
Modernisierung braucht nicht nur gute Architektur. Sie braucht auch klare Kommunikation. Denn erst wenn Fortschritt sichtbar wird, entsteht Vertrauen.
So klar wir für Modernisierung argumentieren: Sie ist kein Allheilmittel. Es gibt Situationen, in denen ein Neubau sinnvoll oder sogar notwendig ist, z. B. dann, wenn sich die technologische Grundlage fundamental ändert. Ein erzwungener Plattformwechsel, neue Infrastruktur-Vorgaben oder ein verbindlicher Konzernstandard können Rahmenbedingungen schaffen, die eine schrittweise Weiterentwicklung praktisch unmöglich machen.
Auch ein grundlegender Wandel im Geschäftsmodell kann einen Neubau rechtfertigen. Wenn sich Kernprozesse, Zielgruppen oder Einnahmemodelle deutlich verändern, passt die bestehende Architektur möglicherweise nicht mehr zur strategischen Ausrichtung. In solchen Fällen solltet ihr nicht nur die Technik anpassen, sondern das ganze System neu denken.
Es gibt Systeme, deren Architektur über Jahre so stark verwoben wurde, dass sie sich nur noch mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand weiterentwickeln lassen. Wenn zentrale Strukturentscheidungen nicht mehr tragfähig sind und jede Änderung tief ins Fundament greift, muss man ehrlich prüfen, ob ein klarer Neustart sinnvoller ist.
Entscheidend ist: Diese Situationen sind Ausnahmen, keine Standardfälle. Modernisierung ist kein Dogma. Sie ist oft die robustere, besser steuerbare Entscheidung – aber nicht die einzige.
Eine komplette Neuentwicklung wirkt oft wie der entschlossenere Schritt. In der Realität bindet er Ressourcen, verschiebt Risiken und legt den Kurs langfristig fest. Schrittweise Software-Modernisierung geht einen anderen Weg. Risiko wird verteilt statt konzentriert. Investitionen bleiben steuerbar. Wissen bleibt im Unternehmen. Architektur verbessert sich strukturiert – nicht spektakulär, aber nachvollziehbar. Vor allem aber bleibt das Team handlungsfähig. Das System trägt weiter das Geschäft, während es technisch weiterentwickelt wird.
Modernisierung ist deshalb keine technische Detailentscheidung. Sie ist eine strategische Weichenstellung. Wer modernisiert, entscheidet sich nicht gegen Fortschritt, sondern für einen kontrollierten Weg nach vorn.
Auch mit kleinem Budget könnt ihr eure Anwendung modernisieren – entscheidend ist ein klar strukturierter Prozess.
Viele Teams erleben denselben Widerspruch: Die Anwendung läuft, aber sie fühlt sich immer schwerer an. Neue Features brauchen länger, Abhängigkeiten wachsen, Updates werden riskanter und technische Schulden stapeln sich. Gleichzeitig fehlt die Zeit, um das grundsätzliche Problem anzugehen.
Im Alltag zeigt sich das sehr konkret: Manche Features, die früher in wenigen Tagen umgesetzt waren, brauchen heute deutlich länger. Hotfixes binden Zeit, die eigentlich für Weiterentwicklung gedacht ist. Alte Libraries lassen sich nicht mehr aktualisieren und werden zum Compliance-Risiko. Und im Team sinkt die Motivation, weil Arbeiten im schwer wartbaren Code schnell mühsam wird.
Dazu kommt oft die Frage, wie man überhaupt anfangen soll. Wie groß ist der Aufwand wirklich? Was kostet es? Und bleibt die Anwendung währenddessen stabil? Diese Unsicherheit sorgt dafür, dass die geplante Modernisierung immer weiter nach hinten auf der To-do-Liste rutscht.
Die gute Nachricht: Ihr braucht kein riesiges Budget und keinen großen Umbau, um wieder handlungsfähig zu werden. Eine Modernisierung im laufenden Betrieb funktioniert in planbaren, kleinen Schritten – und genau darum geht es in diesem Artikel.
Das Argument „Modernisierung ist zu teuer“ hören wir häufig. Viele Teams stellen sich unter Software-Modernisierung ein großes, schwer planbares Umbauprojekt vor, bei dem lange nichts Sichtbares passiert. Dieses Bild erzeugt Unsicherheit, und Unsicherheit wird schnell mit hohen Kosten gleichgesetzt.
Dazu kommt, dass Modernisierung im laufenden Betrieb kein alltägliches Thema ist. Es ist eine Aufgabe für Spezialist*innen, und der Einstieg wirkt meist größer, als er tatsächlich ist. Ohne greifbare Erfahrung bleibt unklar, welche Teile des Codes wirklich Aufwand verursachen und wo sich mit kleinen Anpassungen viel erreichen lässt.
Diese Unsicherheit äußert sich in der Praxis oft in typischen Einschätzungen: „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt“, „Bei uns ist das viel zu komplex“ oder „Das wird viel zu teuer“. Solche Aussagen sind verständlich, entstehen aber meist aus fehlender Transparenz – nicht aus einer realen Bewertung des Aufwands.
Viele fragen sich außerdem, ob sich der Aufwand lohnt oder ob Modernisierung zu Instabilität führt. Und manche befürchten, dass währenddessen kaum noch Kapazität für das Entwickeln neuer Features bleibt. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Eine schrittweise Modernisierung hält das System dauerhaft lauffähig und erlaubt es, weitere Features und die Modernisierung sauber auszubalancieren. Genau das senkt die Kosten, statt sie zu erhöhen.
Kurz gesagt: „Zu teuer“ ist selten eine belastbare Zahl. Es ist oft ein Platzhalter für Unsicherheit, fehlende Transparenz und die Angst vor einem Großprojekt. Sobald klar ist, dass Modernisierung nicht im Block passiert, sondern in mehreren, überschaubaren Schritten, verändert sich die Perspektive. Dann wird deutlich: Entscheidend ist nicht das große Budget, sondern ein Ansatz, der zu eurem Team und eurer Situation passt.
Eine Modernisierung funktioniert am zuverlässigsten, wenn sie so geplant ist, dass eure Anwendung jederzeit lauffähig bleibt. Viele Teams unterschätzen, wie viel Stabilität entsteht, wenn man systematisch vorgeht und Modernisierung als kontinuierlichen Prozess versteht.
Darauf kommt es an:
Diese Prinzipien helfen dabei, Modernisierung in euren normalen Arbeitsalltag zu integrieren. So bleibt sie gut steuerbar und passt sich eurem Tempo an.
Ein kompletter Neubau wirkt auf den ersten Blick attraktiv, führt in der Praxis aber schnell zu doppelter Arbeit: Das alte System muss weiterlaufen, während parallel etwas Neues entsteht. Das bindet Personal, erzeugt getrennte Entwicklungslinien und erhöht das Risiko, wichtige Domänendetails (also fachliche Besonderheiten eurer Anwendung) zu verlieren.
In den meisten Legacy-Anwendungen steckt viel implizites Wissen: Sonderfälle, Ausnahmen im Geschäftsprozess, kleine Details, die man erst bemerkt, wenn sie fehlen. Oft sind sie weder dokumentiert noch vollständig bekannt, sondern über Jahre im Code gewachsen. Bei einem Neubau ist genau das ein Risiko – Funktionen fehlen im neuen System, obwohl sie im alten längst selbstverständlich waren.
Bei Neubauprojekten verschiebt sich zudem der Umfang oft während der Umsetzung. Neue Anforderungen entstehen parallel und müssen berücksichtigt werden – der geplante Scope wird größer, obwohl das Team weiterhin das Altsystem betreut.
Eine Modernisierung im laufenden Betrieb geht einen anderen Weg. Sie arbeitet mit dem bestehenden System, bleibt flexibel und vermeidet unnötige Parallelwelten. So bleibt ihr handlungsfähig und könnt Risiken gut steuern.
Damit Modernisierung im Alltag funktioniert, starten wir immer mit drei grundlegenden Schritten.
Am Anfang steht ein kurzer Blick in den Code. Ziel ist nicht, jedes Detail zu analysieren, sondern die wichtigsten technischen Schulden zu erkennen. Dazu gehören veraltete Libraries, schwer nachvollziehbare Abhängigkeiten und Stellen im Code, die das Team als besonders fehleranfällig wahrnimmt.
Ein Audit schafft Klarheit über Umfang und Prioritäten. Es zeigt, welche Teile der Anwendung zuerst Stabilität brauchen und wie groß der Modernisierungsbedarf tatsächlich ist. Diese Transparenz macht den nächsten Schritt einfacher und verhindert Fehleinschätzungen.
Bevor die Modernisierung startet, braucht das Team eine stabile Basis. Dazu gehören eine gemeinsame Entwicklungsumgebung, nachvollziehbare Deployments und erste automatisierte Tests. Sie geben Sicherheit und helfen, Änderungen früh zu überprüfen.
Ein stabiler Entwicklungsprozess fördert dabei auch den Wissenstransfer im Team. Gemeinsame Umgebungen, klare Abläufe und transparente Architekturentscheidungen helfen dabei, dass mehr Teammitglieder das System wirklich verstehen. Das stärkt die Unabhängigkeit einzelner Rollen und macht das Team insgesamt handlungsfähiger.
Gleichzeitig entsteht eine Architektur, in der Teams einzelne Bereiche leichter finden und anpassen können. Das bedeutet nicht, sofort alles umzubauen, sondern Strukturen zu schaffen, die Modernisierung ermöglichen. Mit dieser Grundlage kann das Team zuverlässig arbeiten – und späteres Refactoring wird deutlich einfacher.
Sobald die Basis steht, beginnt die eigentliche Modernisierung. Sie passiert direkt im laufenden System und ohne zweite Codebasis. Der Code wird in kleinen Schritten verbessert, sodass die Anwendung jederzeit stabil bleibt.
Teams können das Tempo flexibel anpassen: mehr Modernisierung, wenn Kapazität frei ist, oder mehr Fachentwicklung in intensiven Phasen wie dem Weihnachtsgeschäft. Diese Flexibilität ist einer der größten Vorteile gegenüber einem Neubau.
Modernisierung as a Service bedeutet, dass Modernisierung und Weiterentwicklung nicht getrennt laufen. Ein externes Modernisierungsteam arbeitet direkt mit eurem Team zusammen. Ihr bringt das Domänenwissen ein, das externe Team das Spezialwissen für Modernisierung laufender Systeme. So entsteht ein gemeinsamer Arbeitsmodus, der den Betrieb stabil hält und den Code Schritt für Schritt verbessert.
Wissen wird dabei nicht gesammelt und später übergeben, sondern entsteht im gemeinsamen Arbeiten: durch Pairing, Reviews und transparente Architekturentscheidungen. Dadurch versteht euer Team immer besser, wie sich die Anwendung weiterentwickeln kann und bleibt langfristig selbst handlungsfähig.
Refactoring am lebenden System erfordert Techniken, die man im Alltag eines Produktteams selten braucht. In diesem gemeinsamen Modus lassen sie sich sicher anwenden: klein geschnitten, testbar und direkt im echten Code. Keine zweite Codebasis, keine parallelen Projekte.
Eine Modernisierung wirkt oft größer, als sie ist. Sobald ihr sie in überschaubare Schritte aufteilt und mit einer stabilen Grundlage startet, verliert sie ihren Schrecken. Ihr bleibt handlungsfähig, könnt euer Tempo selbst bestimmen und gewinnt Sicherheit im Alltag.
Was sich durch den schrittweisen Ansatz für euch verändert:
Schrittweise Modernisierung stärkt dabei sowohl das Team als auch die Architektur. So wird Modernisierung nicht zu einem einmaligen Großprojekt, sondern zu einem Prozess, der eure Anwendung nachhaltig stärkt – und dabei gut kalkulierbar bleibt.
Seit 2009 treiben wir mit voller Power die Symfony Community in der DACH-Region voran. Unsere Mission? Das Beste aus der Community herauszuholen und gemeinsam zu wachsen.
Unsere Reise begann 2009 mit dem Symfony Day, unserem ersten internationalen Symfony Event. Schnell war klar: Eine echte Community braucht mehr als einzelne Events. Also packten wir es an und gründeten neun User Groups quer durch die DACH-Region, die wir kontinuierlich mit hochwertigem Content versorgen.
Parallel dazu haben wir 10 SymfonyLive Konferenzen in Berlin und Köln auf die Beine gestellt – die größten PHP-Konferenzen im deutschsprachigen Raum. Das Ergebnis? Symfony-Wissen endlich umfassend auf Deutsch verfügbar.
Von SensioLabs Deutschland zu QOSSMIC zu OPEN Software Consulting – unser Community-Commitment bleibt bestehen.
Ihr rockt das Ding und holt immer wieder spannende Speaker*innen an Bord. Heute betreuen wir die User Groups in Berlin und Köln mit über 2.600 aktiven Mitgliedern – das pulsierende Herz der deutschen Symfony Community.
Open Source Software lebt von der Community – und unser Erfolg basiert auf Open Source. Bei uns geht’s nicht um Quick Wins, sondern um:
Denn echte Innovation entsteht dort, wo Expert*innen zusammenkommen, Know-how teilen und gemeinsam über sich hinauswachsen. Das ist unser Drive!
Klar, wir haben zweimal umfirmiert (von SensioLabs Deutschland über QOSSMIC zu OPEN Software Consulting). Aber unser Commitment zur Symfony Community? Das bleibt rock-solid!
Was sich geändert hat: Unser Name und unsere erweiterte Tech-Power.
Was bleibt:




Community-Arbeit lebt vom Mitmachen. Du hast Bock auf Lernen, Teilen und Vernetzen? Perfekt!
Denn eins haben wir in 16 Jahren gelernt: Zusammen erreichen wir mehr, als wir uns allein je vorstellen könnten. Das ist die OPEN-Philosophie in Action!
Du kommst aus Berlin oder Köln? Schau bei unseren Symfony User Groups in Köln und Berlin vorbei!
Von Tag eins dabei zu sein und mitzuerleben, wie aus einer Idee eine lebendige Community wurde – unbezahlbar! Die vielen inspirierenden Menschen, die ich treffen durfte, und die Freundschaften, die daraus entstanden sind, machen diese Reise so besonders.
Unser Community Engagement wäre unmöglich ohne unser fantastisches Team, das für das Zusammenbringen von Menschen brennt. Wenn wir heute zu unseren Meetups gehen, fühlt es sich an wie ein Klassentreffen: Vertraute Gesichter, spannende Projekt-Updates, gemeinsame Insider-Jokes und die Freude über neue Mitglieder, die dazustoßen.
Diese menschlichen Verbindungen sind der wahre Kern unserer Community – und der Grund, warum wir auch in Zukunft mit derselben Leidenschaft weitermachen.
Das Wichtigste in Kürze: Expertleasing bedeutet den strategischen Einkauf von Wissen und Expertise, nicht nur zusätzliche Arbeitskraft. Im Gegensatz zum klassischen Bodyleasing übernehmen unsere Expert*innen technisch führende Rollen und vermitteln aktiv Wissen an dein Team.
Die IT-Branche kennt viele Modelle der Personalunterstützung. Doch nicht alle sind gleich wirksam. Während klassisches Bodyleasing oft nur kurzfristige Kapazitätsprobleme löst, geht unser Expertleasing-Ansatz deutlich weiter: Du kaufst Wissen ein, nicht nur Arbeitskräfte. Das macht den entscheidenden Unterschied für den langfristigen Erfolg deines Teams.
Es beschreibt, wie unsere Spezialist*innen in deinem Team arbeiten – nicht als reine Programmier-Ressource, sondern als technische Leader*innen, die Wissen vermitteln und dein Team nachhaltig befähigen. Der Fokus liegt darauf, dass dein Team auch nach unserem Ausstieg das erworbene Know-how selbstständig einsetzen kann.
Klassisches Bodyleasing: Ein*e externe*r Entwickler*in übernimmt Aufgaben, arbeitet nach Anweisung und verlässt das Projekt ohne nachhaltigen Wissenszuwachs für dein Team.
OPEN Expertleasing: Unsere Expert*innen übernehmen technisch führende Rollen mit Vorbildfunktion, vermitteln aktiv Wissen und hinterlassen ein stärkeres, selbstständigeres Team.
Unsere Entwickler*innen arbeiten nicht nur Features ab. Sie übernehmen Aufgaben im regulären Sprint-Betrieb, leben dabei moderne Best Practices vor und geben kontinuierliches Feedback bei Code Reviews.
Das Besondere: Sie bringen sich aktiv in die Prozessoptimierung ein und werden zu echten Mentor*innen für dein Team.
Ein*e Coach*in übernimmt keine direkte Feature-Entwicklung, sondern fokussiert sich komplett auf die Qualitätssteigerung.
Durch Pair Programming und regelmäßige Q&A Sessions wird Wissen direkt im Arbeitskontext vermittelt.
Der Fokus liegt auf den strategischen Aspekten: Unsere Architekt*innen entwerfen Architekturen für ganze Anwendungen und beraten bei Cloud-Infrastruktur sowie Tool-Auswahl. Sie entwickeln Modernisierungs-Strategien für Legacy-Systeme und agieren als Bindeglied zwischen Business-Anforderungen und technischen Lösungen. Sie sind auch Ansprechpartner*innen für die Stakeholder in deiner Firma.
Besonders wertvoll wird diese Rolle bei komplexen Modernisierungsprojekten oder beim Aufbau völlig neuer Systeme.
Diese Rolle ist zeitlich begrenzt und thematisch fokussiert. Unsere Trainer*innen vermitteln gezielt Framework-Wissen zu Symfony oder React, führen strukturierte Workshops durch und schulen in modernen Entwicklungsmethoden.
Anders als die anderen Rollen muss der*die Trainer*in nicht dauerhaft im Projekt sein – er*sie kommt für spezifische Schulungen und überträgt Know-how in kompakter Form.
Problem: Dein Team ist durch neue Features überlastet oder verfügt nicht über die nötige Erfahrung oder Kenntnisse für bestimmte neue Features oder Komponenten
Expertleasing-Lösung: Unsere Expert*innen verstärken nicht nur dein Team, sondern entwickeln es weiter. Nach dem Projektende ist dein Team selbstständiger und kompetenter. Das ist der entscheidende Unterschied zu klassischem Bodyleasing.
Problem: Du musst eine alte Anwendung im Betrieb modernisieren oder eine völlig neue Architektur konzipieren – Aufgaben, für die spezielles Know-how fehlt.
Expertleasing-Lösung: Unsere Architekt*innen entwerfen die Strategie und begleiten die Umsetzung. Gleichzeitig lernt dein Team die Prinzipien moderner Softwareentwicklung. Das Wissen bleibt im Unternehmen, auch wenn wir wieder gehen.
Problem: Dein Team kennt die Fachdomäne perfekt, ist aber durch lange Arbeit am gleichen Produkt nicht mehr mit aktuellen Best Practices vertraut.
Expertleasing-Lösung: Unsere Coaches bringen frische Perspektiven und moderne Ansätze ein, ohne das wertvolle Domänenwissen zu verlieren. Sie agieren als Katalysator für Veränderung und Innovation.
Expertleasing bei OPEN Symfony unterscheidet sich fundamental vom klassischen Bodyleasing durch den Fokus auf Wissensvermittlung und nachhaltige Teamentwicklung. Während Bodyleasing kurzfristig Kapazitäten schafft, investiert Expertleasing in die langfristige Stärkung deines Teams.
Der OPEN-Unterschied: Unsere Expert*innen sind nicht nur Symfony-Anwenderinnen, sondern Pioniere der ersten Stunde, die das Framework aktiv mitentwickelt haben. Dieses einzigartige Know-how kombiniert mit echtem Wissenstransfer macht den entscheidenden Unterschied.
Stell dir vor: Ein Kunde fragt nach Laravel-Entwicklung, aber du bist Symfony-Expert*in. Sagst du „Nehmt lieber Symfony“ – oder denkst du strategisch?
In den letzten Monaten erleben wir bei OPEN genau diese Situation: Laravel-Anfragen nehmen spürbar zu. Von innovativen Startups bis zu etablierten Mittelständlern – das Interesse an Laravel wächst kontinuierlich.
Als langjährige Symfony-Expert*innen könnten wir reflexartig antworten: „Symfony ist technisch überlegen.“ Aber ist das wirklich kundenorientiert? Und vor allem: Ist es strategisch klug für die Bedürfnisse des Kunden?
Laravel hat sich in den letzten Jahren vom „eleganten PHP-Framework“ zur pragmatischen Wahl für moderne Webprojekte entwickelt. Die Gründe sind vielfältig:
Die Business-Realität: Während Frameworks kommen und gehen, bleiben die fundamentalen Anforderungen gleich. Anwendungen müssen wartbar, skalierbar und zukunftssicher sein – unabhängig vom gewählten Framework.
Kürzlich haben wir einem Unternehmen bei der Entwicklung eines Data Integration Hubs geholfen – einer zentralen Plattform zur Modernisierung der gewachsenen IT-Landschaft.
Die Herausforderung:
Die Technologie-Entscheidung fiel auf Laravel – nicht aus Framework-Loyalität, sondern aus pragmatischen Gründen:
Hier zeigt sich der Unterschied zwischen reiner Laravel-Entwicklung und Laravel mit Projekt-Erfahrung: Während Laravel-Entwickler*innen das Framework als Anwender*innen nutzen, bringen wir zusätzliche Perspektiven mit. Unsere jahrelange Erfahrung mit Enterprise-Projekten hilft uns, auch in Laravel die richtigen architektonischen Entscheidungen zu treffen.
Das Ergebnis? Ein System, das nicht nur funktioniert, sondern auch bei wachsenden Anforderungen stabil bleibt. Die Prinzipien guter Software-Architektur gelten framework-übergreifend.
Laravel macht vieles einfach – manchmal zu einfach. Erfahrene Entwickler*innen erkennen:
Nur mit den richtigen Entscheidungen zu diesen Aspekten lässt sich der ideale Punkt zwischen nachhaltigen Anwendungen und effizienter Entwicklung finden.
Unser bewährtes Arbeitsmodell funktioniert framework-übergreifend:
Wir entwickeln nicht für den Launch, sondern für die nächsten Jahre:
Wir könnten sagen: „Symfony ist das bessere Framework, nehmt das.“ Aber das wäre weder kundenorientiert noch geschäftlich sinnvoll.
Stattdessen fragen wir: Wie können wir unsere bewährte Projekt-Erfahrung für Laravel-Entwicklung einsetzen?
Die Antwort: Indem wir Laravel-Projekte mit der Sorgfalt und dem Weitblick angehen, die unsere Kunden von uns gewohnt sind.
Framework-Loyalität ist weniger wichtig als die Fähigkeit, das richtige Tool optimal zu nutzen. Laravel-Nachfrage zu ignorieren wäre weder kundenorientiert noch strategisch klug.
Gleichzeitig bringen wir eine wertvolle Perspektive mit: Laravel-Entwicklung durch Expert*innen, die wissen, worauf es in professionellen Projekten ankommt.
Framework-Trends kommen und gehen. Gute Software-Engineering-Prinzipien bleiben.
Mit OPEN bekommst du beides: Laravel-Entwicklung mit Enterprise-Standards.
Hier findest du unser Laravel Leistungsspektrum. Lass uns darüber sprechen, wie Framework-Expertise und Projekt-Erfahrung dein Vorhaben voranbringen können.
In Teil 1 dieser Artikelreihe haben wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Symfony-Modernisierung gelegt. Zur Erinnerung die wichtigsten Punkte:
In diesem zweiten Teil zeigen wir dir, wie du die Modernisierung erfolgreich durchführst und nachhaltig absicherst. Wir behandeln dabei drei zentrale Aspekte: Die Etablierung einer pragmatischen Testing-Strategie als Sicherheitsnetz, systematisches Refactoring für die schrittweise Modernisierung sowie kontinuierliche Erfolgsmessung und Optimierung. Zusätzlich erhältst du konkrete Lösungsansätze für typische Herausforderungen in Legacy-Modernisierungsprojekten.
Eine erfolgreiche Modernisierung braucht Vertrauen – Vertrauen darin, dass Änderungen keine unerwarteten Nebenwirkungen haben. Automatisiertes Testing bildet dabei das Sicherheitsnetz, das dieses Vertrauen ermöglicht und absichert.
Bei Legacy-Modernisierungen weichen wir bewusst von der klassischen Testpyramide ab. Stattdessen setzen wir auf einen dynamischen Testansatz, der sich mit dem Projektverlauf entwickelt:
Dieser „umgekehrte“ Ansatz ermöglicht:
Mit zunehmendem Anteil an neuem Code entwickelt sich die Teststrategie organisch weiter:
Diese Evolution der Teststrategie stellt sicher, dass wir sowohl das bestehende System effektiv absichern als auch neue Komponenten nach Best Practices entwickeln können.
Die größte Herausforderung beim Testing von Legacy-Systemen ist oft der fehlende Ausgangspunkt. Hier hat sich ein dreistufiger Ansatz bewährt:
Mit diesem pragmatischen Ansatz schaffst du die Basis für eine sichere Modernisierung, ohne dich in übermäßiger Testabdeckung zu verlieren.
Die eigentliche Modernisierung ist wie ein chirurgischer Eingriff: Sie erfordert Präzision, ein klares Vorgehen und das richtige Instrumentarium. Refactoring ist dabei dein wichtigstes Werkzeug, um die Codebasis systematisch zu verbessern.
Ein strukturierter Modernisierungsprozess beginnt mit der Aufbrechung monolithischer Strukturen. Dafür identifizierst du zunächst klar abgegrenzte fachliche Domänen wie Bestellprozess, Kundenverwaltung oder Produktkatalog. Für jede Domäne definierst du saubere Schnittstellen und extrahierst die Komponenten schrittweise – beginnend mit denjenigen, die die wenigsten Abhängigkeiten aufweisen.
Die Reduzierung technischer Schuld ist ein fortlaufender Prozess von der Identifikation über Bewertung und Priorisierung bis hin zum eigentlichen Refactoring und der anschließenden Validierung. Dabei konzentrierst du dich auf die Bereiche mit dem höchsten Return on Investment:
Die Modernisierung einer Symfony-Anwendung ist ein iterativer Prozess, dessen Erfolg du kontinuierlich messen und optimieren musst.
Ein effektives Monitoring hilft dir, Probleme frühzeitig zu erkennen und schnell darauf zu reagieren. Wichtige Aspekte sind:
Jedes Modernisierungsprojekt bringt spezifische Herausforderungen mit sich. Hier sind die häufigsten und wie du ihnen begegnest:
Die schrittweise Ablösung alter Dependencies erfordert oft kreative Lösungen:
Die Weitergabe von Wissen ist entscheidend für den langfristigen Erfolg:
Die richtige Organisationsstruktur ist der Schlüssel zum Erfolg:
Die Modernisierung einer Legacy-Symfony-Anwendung ist ein komplexes, aber lohnendes Unterfangen. Mit dem richtigen Ansatz und einer strukturierten Vorgehensweise lässt sich die Transformation erfolgreich meistern.
Eine erfolgreiche Modernisierung zahlt sich mehrfach aus:
Durch gesteigerte Effizienz, reduzierte Betriebskosten und motiviertere Entwicklungsteams amortisiert sich die Investition in die Modernisierung deiner Symfony-Anwendung schnell.
Legacy-Systeme sind wie technische Schulden mit steigenden Zinsen: Je länger du wartest, desto kostspieliger wird die Modernisierung. Besonders bei Symfony-Anwendungen, die über Jahre gewachsen sind, stehst du vor der Herausforderung, den Modernisierungsprozess so zu gestalten, dass er weder den laufenden Betrieb gefährdet noch das Budget sprengt.
In diesem zweiteiligen Artikel zeigen wir dir einen strukturierten Weg zur erfolgreichen Modernisierung deiner Symfony-Anwendungen.
Teil 1 fokussiert sich auf die entscheidende Analysephase und strategische Weichenstellung.
Veraltete Symfony-Anwendungen haben direkte Auswirkungen auf deinen Geschäftserfolg und verursachen zunehmend höhere Kosten:
Dazu kommen technische Herausforderungen, die diese Probleme noch verstärken:
Eine Modernisierung bietet dir die Chance, diese Probleme nachhaltig zu lösen und gleichzeitig die Weichen für zukünftiges Wachstum zu stellen. Der folgende 5-Schritte-Plan zeigt dir, wie dies gelingt.
Der erste und entscheidende Schritt ist eine gründliche Analyse deines bestehenden Systems. Diese umfasst:
Eine gründliche technische Analyse offenbart häufig überraschende Erkenntnisse. Oft zeigt sich, dass vermeintlich kritische Komponenten kaum genutzt werden, während unscheinbare Services zu den leistungskritischen Teilen deiner Anwendung gehören. Mit modernen Code-Analyse-Tools untersuchen wir:
Die technischen Metriken sind nur die halbe Miete. Ebenso wichtig ist der Blick auf die Business-Seite: Welche Geschäftsprozesse sind besonders kritisch? Wo entstehen die höchsten Wartungskosten? Welche Features werden am häufigsten angepasst? Diese Erkenntnisse helfen dir, die richtigen Prioritäten zu setzen.
Die Kunst liegt in der Synthese dieser Erkenntnisse. Wir erstellen eine Prioritätenmatrix, die sowohl technische Dringlichkeit als auch geschäftliche Bedeutung berücksichtigt:
Die Modernisierung eines Legacy-Systems gleicht einer Operation am offenen Herzen: Der Patient muss weiterleben, während wir ihn Stück für Stück erneuern. Die Wahl der richtigen Migrationsstrategie ist dabei entscheidend für den Erfolg des Projekts.
In der Symfony-Welt haben sich zwei grundlegende Ansätze zur Modernisierung bewährt:
Das Strangler Fig Pattern, benannt nach einer tropischen Würgefeige, ermöglicht eine organische Transformation. Neue Funktionalität wird Stück für Stück um das alte System herum aufgebaut, während veraltete Komponenten nach und nach ersetzt werden. Dieser Ansatz minimiert Risiken und ermöglicht es, aus Erfahrungen im Migrationsprozess zu lernen. Besonders geeignet ist die Methode für Teams, die ihr System kontinuierlich weiterentwickeln müssen und dabei das bestehende Know-how im Team halten wollen. Auch bei hoher Feature-Nachfrage ist dieser Ansatz optimal, da neue Funktionen parallel zur Migration entwickelt werden können.
Der Big Bang Approach bedeutet eine komplette Neuimplementierung des Systems. Dies ermöglicht einen „Clean Slate“ Start ohne Legacy-Ballast, bringt aber auch höhere Risiken mit sich. Dieser Ansatz eignet sich eher für kleinere, gut abgegrenzte Systeme, wo eine schrittweise Migration mehr Aufwand als Nutzen bringen würde.
Die Bedeutung des Systems für das Kerngeschäft bestimmt maßgeblich die Risikobereitschaft bei der Migration. Je geschäftskritischer die Anwendung, desto eher empfiehlt sich ein schrittweiser Ansatz, der Stabilität und Kontinuität gewährleistet.
Der Umfang der verfügbaren Ressourcen – sowohl finanziell als auch personell – beeinflusst direkt die Machbarkeit verschiedener Migrationsstrategien. Ein Big Bang Approach erfordert typischerweise mehr konzentrierte Ressourcen über einen kürzeren Zeitraum.
Der zeitliche Rahmen für die Modernisierung spielt eine zentrale Rolle. Während eine schrittweise Migration länger dauert, bietet sie mehr Flexibilität und frühere Teilerfolgserlebnisse. Strikte zeitliche Vorgaben können für einen Big Bang Approach sprechen.
Die Expertise und Verfügbarkeit des Entwicklungsteams sind entscheidende Faktoren. Ein erfahrenes, gut eingespieltes Team kann auch komplexere Migrationsstrategien erfolgreich umsetzen. Dabei müssen sowohl die technischen Fähigkeiten als auch die Kapazitäten für parallele Weiterentwicklung und Migration berücksichtigt werden.
In diesem ersten Teil haben wir die entscheidenden Grundlagen für deine Symfony-Modernisierung gelegt:
Mit diesem strategischen Fundament wenden wir uns in Teil 2 der praktischen Umsetzung zu. Dort zeigen wir dir, wie du durch automatisiertes Testing ein solides Sicherheitsnetz spannst und durch systematisches Refactoring deine Codebasis Schritt für Schritt modernisierst.
Die OPEN Digitalgruppe und QOSSMIC (ehemals SensioLabs Deutschland) intensivieren ihre erfolgreiche Zusammenarbeit: Nach zwei Jahren als Teil der OPEN Digitalgruppe erfolgt nun die vollständige Integration von QOSSMIC unter der Marke OPEN. Seit 2022 haben beide Unternehmen bereits zahlreiche gemeinsame Projekte erfolgreich realisiert. Die jetzt vollzogene Integration ist der logische nächste Schritt, um Kompetenzen noch stärker zu bündeln und Synergien optimal zu nutzen.
Jan Müller, Geschäftsführer der OPEN Digitalgruppe, erklärt: „Der noch sichtbarere Zusammenschluss mit QOSSMIC stärkt OPEN sowohl nach innen als auch nach außen: Intern profitieren wir von einer klareren Bündelung unserer technologischen Kompetenzen, die die Zusammenarbeit zwischen den Teams intensiviert und Synergien optimal nutzbar macht. Nach außen unterstreichen wir unseren Anspruch, als führender technologiegetriebener Partner innovative Lösungen wie Symfony und digitale Produktentwicklung zu bieten, und eröffnen unseren Kunden damit neue, zukunftsweisende Möglichkeiten.“
Die rund 40 Kolleg*innen von QOSSMIC am Kölner Standort sind bereits fest in die OPEN-Teams integriert, was einen wichtigen Meilenstein in der Wachstumsstrategie der OPEN Digitalgruppe markiert. QOSSMIC steht seit über einem Jahrzehnt für einzigartige Softwareentwicklung mit Symfony, PHP und ReactJS sowie für digitale Produktentwicklung – von der Konzeption bis zur technologisch anspruchsvollen Implementierung. Diese Expertise hat das Leistungsspektrum von OPEN in den vergangenen zwei Jahren bereits deutlich erweitert.
Mit der vollständigen Integration entstehen nun zwei spezialisierte Teams innerhalb der OPEN Digitalgruppe: Das Symfony Team und das Application Development Team. Patrick Dyckerhoff, Geschäftsführer des neuen OPEN Geschäftsbereichs Application Development, ergänzt: „Die enge Zusammenarbeit der letzten zwei weiteren Jahre hat gezeigt, wie gut sich unsere Kompetenzen ergänzen. Als vollständig integrierter Teil der OPEN Digitalgruppe können wir unsere Expertise in der digitalen Software- und Produktentwicklung noch gezielter einsetzen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den OPEN-Teams noch mehr innovative digitale Anwendungen und Produkte zu entwickeln, die unsere Kund*innen im Markt erfolgreich machen.“
Thomas Fräger, Geschäftsführer von OPEN Software Development, betont: „Die vollständige Integration in die OPEN Digitalgruppe ist der konsequente nächste Schritt unserer erfolgreichen Zusammenarbeit. Sie ermöglicht uns, uns noch stärker auf unsere Kernkompetenz zu fokussieren: Mit tiefgehender Symfony-Expertise und modernsten Tools den digitalen Erfolg unserer Kunden zu garantieren. Unsere bewährten Entwicklungsprozesse bleiben dabei bestehen und werden durch das breite OPEN Technologie-Spektrum zusätzlich gestärkt.“
Die weitere Bündelung der Expertisen eröffnet Kunden beider Unternehmen neue Perspektiven: Von der technischen Exzellenz in der Softwareentwicklung bis hin zu ganzheitlichen digitalen Lösungen für schnelles und nachhaltiges Wachstum. QOSSMIC Kunden profitieren dabei von einem deutlich erweiterten Leistungsportfolio, das weit über die klassische IT-Beratung hinausgeht.
Über die OPEN Digitalgruppe GmbH:
OPEN ist ein führender technologiegetriebener Digital-Partner in Deutschland, der es versteht, state-of-the-art Technologien mit modernen Sales-Strategien für maximalen Projekt-Impact und Wachstum für seine Kunden in Einklang zu bringen. Mit über 250 Experten an vier Standorten in Deutschland treibt OPEN die digitale Transformation von Unternehmen voran. Das Ziel des Unternehmens ist es, das Beste aus jeder Phase der Customer Journey herauszuholen, um das Wachstum seiner Kunden zu boosten und ebenso deren Kunden zu begeistern.
Als agiler Partner bringt OPEN Unternehmen mit intelligenten Geschäftsprozessen, State-of-the-Art-Plattformen und individuellen Lösungen auf die digitale Überholspur. Die Tech Experts von OPEN setzen modernste Technologien wie KI und personalisierte Customer Journeys um, während die Sales Experts branchenübergreifende Expertise und datengetriebene Marketing-Lösungen bieten. OPEN wurde vom BVDW als eine der TOP 25 Digitalgruppen in Deutschland ausgezeichnet und steht für messbare Erfolge und Innovationen im digitalen Zeitalter.
In der heutigen digitalen Welt stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, ihre alten, aber bewährten IT-Systeme auf den neuesten Stand zu bringen. Diese sogenannten Legacy-Applikationen sind oft das Rückgrat der täglichen Geschäftsprozesse – aber sie geraten zunehmend unter Druck. Die Frage, die sich viele CTOs und IT-Leiter stellen, ist: Wie machen wir diese alten Systeme fit für die Zukunft, ohne sie komplett über Bord zu werfen? 🤔
Die Antwort auf diese Frage ist entscheidend, denn eine veraltete IT-Infrastruktur kann schnell zum Bremsklotz werden, wenn es darum geht, sich an neue Marktbedingungen anzupassen. Gleichzeitig ist der komplette Austausch dieser Systeme oft nicht realistisch – sei es wegen der hohen Kosten oder weil sie tief in den Unternehmensprozessen verwurzelt sind. Hier ist eine Art der Modernisierung nötig, die es ermöglicht, das Beste aus beiden Welten zu verbinden: die Stabilität und Zuverlässigkeit der alten Systeme und die Flexibilität neuer Technologien. 🔄
Die aktuelle Lünendonk-Studie zur “Anwendungsmodernisierung und Cloud-Transformation” zeigt, dass die Modernisierung von Anwendungen für viele Unternehmen ganz oben auf der Prioritätenliste steht. Laut der Studie planen 60 % der befragten Unternehmen, in den nächsten zwei Jahren verstärkt in die Modernisierung ihrer Kernanwendungen zu investieren. Warum? Weil sich die Anforderungen an IT-Systeme dramatisch verändert haben, und niemand will in Sachen Digitalisierung auf der Strecke bleiben. 🚀
Interessanterweise zeigt die Studie aber auch, dass viele Unternehmen weiterhin auf ihre alten Systeme setzen. Rund 70 % der Unternehmen wollen ihre aktuelle IT-Architektur zumindest teilweise beibehalten. Das unterstreicht, wie wichtig diese Systeme immer noch sind – sie sind eben nicht einfach zu ersetzen. Gleichzeitig wird klar: Die Modernisierung dieser Systeme muss ganz oben auf der Agenda stehen, wenn man auch morgen noch wettbewerbsfähig sein will. 🏆
Trotz ihres Alters spielen Legacy-Applikationen in vielen Unternehmen immer noch eine zentrale Rolle. Sie sind das Herzstück zahlreicher Kernprozesse und tragen entscheidend zur Stabilität und Kontinuität der betrieblichen Abläufe bei. Diese Systeme wurden oft über Jahre hinweg entwickelt und sind so tief in die Geschäftsprozesse integriert, dass ein kompletter Austausch nicht nur teuer, sondern auch riskant wäre. 💻
Technologie entwickelt sich jedoch rasend schnell weiter, und die Anforderungen an Flexibilität, Skalierbarkeit und Integration steigen stetig. Unternehmen, die ausschließlich auf ihre Legacy-Systeme setzen, riskieren, den Anschluss zu verlieren. Daher ist es entscheidend, diese Systeme nicht nur zu erhalten, sondern sie so zu modernisieren, dass sie auch den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht werden können. 🔧
In der Vorbereitungsphase auf eine Modernisierung wird eine automatisierte Qualitätssicherung für die alte Anwendung ermöglicht. Durch Software Tests, statische Code Analyse, reproduzierbare Testdaten, Mocking von Schnittstellen zu anderen Anwendungen, und ständig laufende Integration Pipelines stellen wir sicher, dass die Anwendung in der folgenden Modernisierungsphase immer funktionsfähig bleibt und weiter alle Spezifikationen erfüllt.
Generell steht im Fokus, die Funktionalitäten der bestehenden Systeme zu bewahren, während neue, moderne Technologien eingeführt werden. Notwendig ist dabei oft eine schrittweise Modernisierung, bei der einzelne Aspekte eines Systems erneuert werden, während der Kern des Systems erhalten bleibt. Die Anwendung bleibt dabei während der gesamten Umsetzung in Betrieb, die Modernisierung findet gewissermassen “live” statt.
So werden nicht nur Risiken minimiert, sondern auch einige wichtige Anforderungen bei Modernisierungen überhaupt erst möglich:
Wir entwickeln dabei für Sie die ideale Vorgehensweise. Je nach Anforderungen und Kontext kommen dabei cloudbasierte Ansätze oder On-Premise Lösungen, Microservice-Architekturen oder klassische Serverstrukturen zum Einsatz.
Wir beraten Sie dabei bei der Wahl von zukunftsfähigen Technologien und stehen Ihnen auch bei der Umstellung der zugehörigen Infrastruktur mit unserer Erfahrung beiseite.
Die Modernisierung von Legacy-Systemen ist keine Frage des Ob, sondern des Wie. Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur zukunftssicher machen wollen, müssen eine Balance zwischen Bewahrung und Innovation finden. Mit der richtigen Strategie und einem erfahrenen Partner wie QOSSMIC an Ihrer Seite können Unternehmen ihre bewährten Systeme modernisieren und gleichzeitig die Flexibilität und Skalierbarkeit moderner Technologien nutzen. So bleiben Sie wettbewerbsfähig und sind für die Herausforderungen der digitalen Zukunft gerüstet. 🌟
Wie geht ihr mit Legacy-Systemen um? Modernisieren oder ersetzen? 🛠️