In der digitalen Produktentwicklung steht und fällt der Erfolg mit der User Experience (UX). Als Tech-driven Experts wissen wir: Nur wer die Bedürfnisse der Nutzer*innen versteht und in den Entwicklungsprozess integriert, schafft digitale Lösungen mit echtem Mehrwert. Doch wie lässt sich ganzheitliches UX-Design mit agiler Entwicklung vereinen? Die Antwort liegt im Dual-Track Agile Ansatz.
Der Weg zur modernen Produktentwicklung war steinig. Noch vor wenigen Jahren arbeiteten Teams oft in Silos: Die Strategie kam aus der Geschäftsführung, Design und UX aus der Kreativabteilung, und die Entwickler*innen sollten „einfach umsetzen“. Das Ergebnis? Produkte, die zwar technisch funktionieren, aber an den Bedürfnissen der Nutzer*innen vorbeigehen.
Die digitale Transformation hat diese traditionellen Strukturen aufgebrochen. In meiner täglichen Arbeit erlebe ich, wie technologiegetriebene Unternehmen heute arbeiten:
Der Erfolg digitaler Produkte basiert auf zwei entscheidenden Faktoren: Sie müssen sowohl den Marktanforderungen als auch den Nutzerbedürfnissen entsprechen. Ein Produkt, das an diesen beiden Dimensionen vorbei entwickelt wird, ist zum Scheitern verurteilt – egal wie technisch ausgereift es sein mag.
Die Bedeutung von UX-Design ist dabei so fundamental, dass sie sogar in einer ISO-Norm verankert ist. Denn je besser ein Produkt auf seine Nutzer*innen abgestimmt ist, desto höher sind:
Nicht zu vergessen: Gutes UX Design ist auch der Schlüssel zu Accessibility. Damit schaffen wir digitale Lösungen, die allen Menschen zugänglich sind.
Bei OPEN setzen wir auf einen ganzheitlichen UX-Ansatz, der auf mehreren Säulen basiert:
Aus diesen Erkenntnissen wird ein umfassendes UX-Konzept für das Produkt gestaltet, welche für die Software-Entwicklung in eine iterative Arbeitsweise überführt wird.
Hier liegt der Knackpunkt: Wie bringen wir das ganzheitliche UX-Design mit der iterativen, inkrementellen Natur agiler Software-Entwicklung zusammen? Traditionelle Frameworks wie Scrum sind stark auf die technische Seite der Software-Entwicklung ausgerichtet. Zwar gibt es crossfunktionale Teams mit verschiedenen Rollen, aber UX-Design wird oft nicht systematisch in den Prozess integriert. So besteht die Gefahr, dass beide Bereiche unterschiedliche Schwerpunkte setzen und sich auf Dauer voneinander entfernen.
Die Lösung für dieses Dilemma heißt Dual-Track Agile – ein Ansatz, der ursprünglich von Desirée Sy entwickelt und von Jeff Patton weiter verfeinert wurde. Wir führen zwei parallele Tracks, die sich immer wieder berühren:
Das Beste daran: Beide Tracks arbeiten nicht isoliert, sondern sind eng verzahnt. Die Erkenntnisse aus dem Discovery Track fließen direkt in das Delivery Backlog ein und beeinflussen die Entwicklungsprioritäten. Das Build-Measure-Learn-Prinzip bildet damit bei beiden Tracks die Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung, ohne dass ein Bereich auf der Strecke bleibt.
Der Dual-Track Ansatz bringt entscheidende Benefits:
Bei OPEN leben wir den Dual-Track Agile Ansatz, weil er perfekt zu unserer DNA passt: Tech + Sales = Growth. Nur wenn wir technische Exzellenz mit tiefem Verständnis für Nutzer*innen und Business-Anforderungen verbinden, entstehen digitale Produkte, die echten Impact haben.
Hier findest du einen Überblick über unser Angebot zum Thema Digitale Produktentwicklung
Schau dir hier das YouTube Interview mit UX Designer Markus an: Warum UX/UI über Erfolg oder Misserfolg entscheidet