Kurz erklärt: Multimodaler Support

Multimodaler Support bedeutet, dass Kund*innen innerhalb einer einzigen Interaktion zwischen verschiedenen Medienformaten wechseln können, also Text, Bild, Sprache und Video, ohne den Kanal zu wechseln und ohne ihren Kontext zu verlieren. Im Unterschied zu klassischem Omnichannel-Support, der Kanalvielfalt bietet, verbindet multimodaler Support diese Formate zu einer durchgängigen Konversation. Für Kund*innen bedeutet das: keine Wiederholungen, kein Neustart, kein Medienbruch.

Ein Kunde fotografiert das defekte Shirt mit dem Smartphone, schickt das Bild per Chat und schildert das Problem kurz per Sprachnachricht. In derselben Konversation bekommt er eine Antwort. Er muss sich nicht neu anmelden, nichts erklären und nicht warten, bis er den richtigen Kanal gefunden hat. Genau das ist multimodaler Support: Sprache, Bild, Video und Text in einer einzigen, durchgängigen Interaktion.

Für viele Unternehmen klingt das noch nach Zukunft. Für Kund*innen ist es längst Gegenwart. Sie nutzen genau diese Art der Kommunikation täglich: im Gruppenchat, bei Videoanrufen mit geteiltem Bildschirm, beim Verschicken von Sprachnachrichten. Dass der Kund*innenservice das nicht bietet, fühlt sich zunehmend wie ein Rückschritt an.

Der Zendesk CX Trends Report 2026 macht deutlich, wie weit diese Erwartung bereits verbreitet ist: 79 % der Verbraucher*innen sagen, dass das Teilen von Medien den Support erheblich unkomplizierter macht. 76 % würden ein Unternehmen bevorzugen, wenn sie Text, Bilder und Videos in denselben Thread einfügen könnten, ohne von vorne beginnen zu müssen.

Von Omnichannel zu multimodal: ein Unterschied, der zählt

Omnichannel hat den Support verändert. Die Idee, Kund*innen auf dem Kanal zu erreichen, den sie gerade nutzen, ob E-Mail, Chat oder Telefon, war ein wichtiger Schritt. Aber Omnichannel löst nur das Kanalwahl-Problem. Es verbindet die Kanäle nicht.

Multimodaler Support geht weiter. Er ermöglicht es, innerhalb einer einzigen Interaktion zwischen Formaten zu wechseln, ohne den Kontext zu verlieren. Kund*innen können ein beschädigtes Produkt zeigen, ein komplexes Problem in eigenen Worten schildern und einen Screenshot teilen, alles in einer Konversation, ohne Medienbruch, ohne Wiederholung.

86 % der CX-Führungskräfte sind davon überzeugt, dass multimodale Agents die nächste Welle der KI im Kund*innenservice darstellen. 85 % sagen, dass KI, die sehen, hören und lesen kann, fast schon magisch wirken wird (Quelle: Zendesk CX Trends Report 2026). Das ist keine Übertreibung, sondern eine Beschreibung dessen, was Kund*innen sich bereits wünschen.

Hinzu kommt die Rolle von Sprache und Video: Kund*innen greifen bei komplexen oder emotional belasteten Anliegen weiterhin bevorzugt auf Sprache zurück. Mit KI, die Spracheingaben in Echtzeit verarbeitet und mit visuellem Kontext verknüpft, bekommt dieser Kanal seinen Platz als schneller, hochwertiger Lösungsweg zurück. Beim Video-Support zeigt sich eine ähnliche Entwicklung: Für Rücksendungen würden 70 % der Verbraucher*innen ihre Kamera aktivieren, bei technischen Problemen 67 %, bei der Produktmontage 64 %.

MyWellness: Wenn Kanalzersplitterung an ihre Grenzen stößt

MyWellness kennt die Herausforderung aus der Praxis. Das Unternehmen mit einem breiten Netzwerk an Standorten und entsprechend vielfältigen Kund*innenanfragen betrieb seinen Support über mehrere Kanäle, darunter Chat, WhatsApp, Telefonie und E-Mail. Das Problem: Die Kanäle liefen nicht wirklich zusammen. WhatsApp wurde separat über ein externes Tool verwaltet, der AI Agent arbeitete auf einem älteren Stand und stieß bei komplexeren Anfragen regelmäßig an seine Grenzen.

In der Analyse wurde schnell klar, wo der eigentliche Engpass lag. Das Help Center war nicht KI-gerecht aufgebaut, die Bot-Anweisungen zu unscharf formuliert, und das eingesetzte Modell, der Zendesk AI Agent in der Legacy-Essential-Variante, war für die vorhandene Komplexität schlicht nicht leistungsstark genug. CSAT-Analysen halfen dabei, die Ursachen der Unzufriedenheit gezielt zu identifizieren, statt im Dunkeln zu tappen.

OPEN überarbeitete das Help Center grundlegend, präzisierte die Bot-Anweisungen und schuf damit die Voraussetzung dafür, dass der AI Agent tatsächlich liefert. Kein Parallelkanal mehr, keine verlorenen Konversationen, kein Neustart beim Kanalwechsel. Multimodaler Support funktioniert nur, wenn das Fundament stimmt. Genau dort setzt OPEN an.

Was eine Umstellung konkret bedeutet

Multimodaler Support ist keine Frage des Kanals, den du hinzufügst, sondern der Art, wie Kanäle zusammenarbeiten. Der Zendesk CX Trends Report 2026 empfiehlt, dort zu beginnen, wo Kund*innen bereits aktiv sind: Text, Bilder und Sprache. Von dort aus lässt sich die Infrastruktur schrittweise in Richtung Video und Bildschirmfreigabe erweitern, wenn Reife und Nachfrage es rechtfertigen.

Entscheidend ist dabei, dass KI von Anfang an Teil der Architektur ist. Nicht als Add-on, das nachträglich eingepflegt wird, sondern als zentrales Element, das Eingaben in jedem Format versteht, Kontext erhält und den richtigen Tonfall findet. Unternehmen mit hohem CX-Reifegrad sind hier bereits führend: 93 % ihrer AI Agents verarbeiten mindestens ein Nicht-Text-Medium. Bei Unternehmen mit geringem Reifegrad sind es nur 54 %. Die Lücke zwischen beiden Gruppen wird größer.

Was das für den Alltag bedeutet: weniger Medienbrüche, kürzere Lösungszeiten und Kund*innen, die sich nicht mehr anpassen müssen, um gehört zu werden. Das ist keine Feature-Liste. Es ist der Unterschied zwischen Support, der funktioniert, und Support, der überzeugt.

Multimodalen Support mit OPEN aufbauen

OPEN begleitet Unternehmen beim Aufbau und der Optimierung multimodaler Support-Infrastrukturen auf Basis von Zendesk. Das beginnt bei der Analyse der bestehenden Kanalstruktur, schließt die KI-gerechte Aufbereitung des Help Centers ein und umfasst die Konfiguration und Weiterentwicklung des AI Agents.

Wer wissen will, wo heute der größte Hebel liegt, ob in der Kanalintegration, der Bot-Qualität oder der Wissensbasis, bekommt bei OPEN eine ehrliche Einschätzung statt einer Paketlösung von der Stange.

Fazit: Das Wichtigste in Kürze

  1. Kund*innen erwarten mediale Flexibilität auch im Support. 76 % würden ein Unternehmen bevorzugen, das Text, Bild und Video in einer Interaktion erlaubt. Die Erwartung ist keine Zukunftsvision, sondern bereits gelebte Realität.
  2. Multimodal ist nicht dasselbe wie Omnichannel. Omnichannel bietet Kanalvielfalt. Multimodaler Support verbindet Formate innerhalb einer einzigen Konversation, ohne Kontextverlust und ohne Wiederholung.
  3. Das Fundament entscheidet. Multimodaler Support funktioniert nur, wenn Help Center, Bot-Anweisungen und KI-Modell zusammenpassen. Wer hier an der falschen Stelle spart, produziert Frustration statt Effizienz.

    Empfehlung: Prüfe, auf welchem Stand dein AI Agent ist und ob dein Help Center KI-gerecht aufgebaut ist, bevor du weitere Kanäle öffnest. OPEN hilft dir dabei, die richtigen Prioritäten zu setzen.

Sichere dir hier kostenlos den kompletten Zendesk Trends Report 2026

Zendesk Showcase München 2026: Multimodalen Support live erleben

Wer sich nicht nur durch Berichte arbeiten, sondern die Entwicklungen im Kundenservice unmittelbar miterleben möchte, hat am 23. Juni 2026 die Gelegenheit dazu. Zendesk veranstaltet sein jährliches Showcase Event in München. OPEN ist selbstverständlich vor Ort.

Das Event bringt zusammen, was in den nächsten Jahren den Unterschied im Kundenservice machen wird: multimodaler Support, KI-gestützte Analyse, agentische Automation. Keine Hochglanzpräsentationen, sondern konkrete Einblicke von Menschen, die diese Themen täglich umsetzen.

Der Eintritt ist kostenlos. Sichert euch jetzt euren Platz.

FAQ: Multimodaler Support

Multimodaler Support ermöglicht es Kund*innen, innerhalb einer einzigen Interaktion zwischen Text, Sprache, Bild und Video zu wechseln, ohne den Kontext zu verlieren oder von vorne beginnen zu müssen. Im Unterschied zu Omnichannel-Support werden die Formate nicht nur parallel angeboten, sondern in einer durchgängigen Konversation verbunden.

Omnichannel bedeutet, dass Kund*innen über verschiedene Kanäle (E-Mail, Chat, Telefon) erreichbar sind. Multimodaler Support geht einen Schritt weiter: Verschiedene Medienformate können innerhalb einer Unterhaltung kombiniert werden, ohne Kanalwechsel und ohne Informationsverlust.

Typischerweise umfasst multimodaler Support Text (Chat, E-Mail), Sprache (Telefonie, Sprachnachrichten), Bilder (Fotos, Screenshots) und Video. Der empfohlene Einstieg liegt bei den Formaten, die Kund*innen bereits am stärksten nutzen, in der Regel Text und Bild.

Zendesk bietet eine Plattform, auf der verschiedene Kanäle und Medienformate zentral zusammenlaufen. Mit dem Zendesk AI Agent können Eingaben in unterschiedlichen Formaten verarbeitet, Konversationen kanalübergreifend fortgeführt und Anfragen intelligent weitergeleitet werden. OPEN unterstützt bei der Einrichtung, Konfiguration und laufenden Optimierung.

Die Kosten hängen von der bestehenden Infrastruktur, den gewünschten Kanälen und dem Umfang der KI-Integration ab. OPEN bietet eine individuelle Beratung, um den sinnvollen Einstiegspunkt und den konkreten Aufwand einzuschätzen. Eine unverbindliche Ersteinschätzung ist der erste Schritt.

Kurz erklärt

Kundenservice gilt vielen Unternehmen als Kostenfaktor. Das stimmt, solange er isoliert betrieben wird. Sobald Shop- und Service-Daten zusammenspielen, verändert sich die Rolle grundlegend. Aus einem reaktiven Support-Team wird ein Kanal, der Umsatz erzeugt und Kundenbindung steuert.

Das Problem: Service ohne Shop-Daten

Was passiert in einem Service-Team, wenn eine Anfrage reinkommt und das Team keinen Zugriff auf die Bestelldaten aus dem Shop hat?

Mirco Müller, CX-Experte bei OPEN, beschreibt den Ablauf: Jemand schreibt die Bestellnummer ins Ticket. Ohne Integration wird sie manuell ins nächste System kopiert, der Status geprüft, die Information zurückübertragen. Wenn es nur eine Antwort braucht. Denn oft muss auch etwas angestossen werden: eine Rüksendung initiieren, den Lieferstatus prüfen, eine Gutschrift auslösen. Jeder dieser Schritte bedeutet einen weiteren Systemwechsel.

Was wie ein kleines Effizienzproblem klingt, ist in der Summe ein strukturelles Problem mit echtem wirtschaftlichem Schaden. Lange Bearbeitungszeiten, frustrierte Kunden und ein Service-Team, das mehr Zeit mit Datenpflege verbringt als mit echter Kundenkommunikation.

Definition: Was verbundener Kundenservice bedeutet

Verbundener Kundenservice bedeutet, dass Service-Agents beim Öffnen eines Tickets automatisch sehen, was der Kunde zuletzt gekauft hat, wo seine Bestellung gerade ist, ob es offene Retouren gibt und welchen Loyalty-Status er hat. Keine Suche in anderen Systemen. Keine manuellen Abfragen. Alle relevanten Informationen an einem Ort.

Mirco Müller beschreibt das als den Unterschied zwischen einem Service-Team, das reagiert, und einem, das gestaltet. Wer die Daten hat, kann Kunden besser helfen, schneller antworten und gezielter beraten.

Vom Cost Center zum Revenue Driver

Wer Service nur als nachgelagerte Funktion versteht, denkt ihn falsch. Mirco Müller ist überzeugt: Service ist dann ein Kostenfaktor, wenn er isoliert betrieben wird. Sobald er mit Commerce-Daten verbunden ist, wird er zum Umsatztreiber.

Ein konkretes Beispiel: Der Kundenservice-Chatbot muss nicht erst nach dem Kauf eingesetzt werden. Er kann bereits im Shop aktiv sein, wenn jemand eine Frage zum Produkt hat. So entstehen frühzeitig Daten über Kaufabsichten und Nutzerbedarf, die später für gezielte Angebote und Empfehlungen genutzt werden können.

„Wenn du Service nur hinten denkst – im Kundenservice nach dem Kauf – ist das zu kurz gedacht. Du müsstest vorne im Vertrieb schon mitdenken.“ – Mirco Müller

Proaktiver Service statt reaktiver Feuerwehr

Proaktiver Service bedeutet, dass Unternehmen sich melden, bevor Kunden ein Problem haben. Mirco Müller nennt zwei konkrete Szenarien:

Ein Produkt hat eine bekannte Schwachstelle, eine verbesserte Version ist verfügbar. Statt zu warten, bis Kunden sich beschweren, kommuniziert der Service proaktiv mit einem gezielten Upgrade-Angebot zum richtigen Zeitpunkt.

Ein Gerät sendet über integrierte Sensoren Messwerte, die auf einen bevorstehenden Wartungsbedarf hinweisen. Der Service meldet sich, bevor das Gerät ausfällt und bevor der Kunde das Problem überhaupt bemerkt.

Beide Szenarien setzen voraus, dass Commerce- und Service-Daten zusammenspielen. Und dass KI auf beide Welten zugreifen kann.

Omnichannel im Mittelstand

Wer vor fünf Jahren Omnichannel wollte, brauchte ein großes Budget und viele Systeme. Heute ist das realistisch, auch für mittelständische Unternehmen. Mit Zendesk als Kern lassen sich E-Mail, Chat, Telefon und Social Media auf einer Plattform vereinen, ergänzt durch die Anbindung des Commerce-Systems.

Der Shop ist nur ein Kanal. Die Kundendaten, die dort entstehen, müssen überall nutzbar sein: im Nachfass-Mail, im Service-Chat, im Upselling-Angebot. Wer das konsequent umsetzt, schafft eine Kundenerfahrung, die zur Wiederkehr einlädt.

Agent Shadowing: Wo man anfangen sollte

Mirco Müllers Empfehlung für den Einstieg ist konkret: Schaut euren Service-Agents eine Stunde lang über die Schulter. Notiert, welche Informationen sie manuell suchen müssen. In den meisten Fällen wird dabei eines schnell deutlich: Die Bestellnummer erscheint nicht automatisch im Ticket. Agents fragen immer wieder danach, weil sie sonst nicht weiterarbeiten können.

Allein diesen einen Punkt zu lösen, also Bestelldaten automatisch im Service-Ticket sichtbar zu machen, spart erhebliche Arbeitszeit und verbessert die Antwortqualität sofort.

„Beides zusammen machen. Das hat nichts damit zu tun, dass das unbezahlbar ist. Aber es macht einfach Sinn.“ – Mirco Müller

So arbeitet ihr mit OPEN daran

OPEN analysiert gemeinsam mit euch, wie Commerce und Service bei euch aktuell zusammenspielen und wo die größten Hebel liegen. Wir begleiten euch vom ersten Shadowing bis zur vollständigen Integration.

FAQ

Verbundener Kundenservice hat Zugriff auf Kaufhistorie, Warenkorbdaten und Loyalty-Status. Damit kann er nicht nur Probleme lösen, sondern aktiv Empfehlungen aussprechen, Upgrades anbieten und Wiederkäufe anstoken. Das macht ihn zum Vertriebskanal.

Reaktiver Service wartet, bis Kunden sich melden. Proaktiver Service greift ein, bevor ein Problem entsteht, zum Beispiel durch Hinweise auf Wartungsbedarf, Produktverbesserungen oder relevante Angebote zum richtigen Zeitpunkt.

Bestellhistorie, aktueller Lieferstatus, Lagerstände, Retourenvorgänge, Warenkorbdaten und, je nach Setup, auch Sensordaten aus vernetzten Produkten. Je mehr Kontext vorhanden ist, desto gezielter kann der Service eingreifen.

Nein. Moderne Plattformen wie Zendesk ermöglichen auch mittelständischen Unternehmen, E-Mail, Chat, Telefon und Social Media zentral zu verwalten, kombiniert mit der Anbindung des Shop-Systems. Der Einstieg ist heute deutlich niedrigschwelliger als noch vor fünf Jahren.

Mit Agent Shadowing: Service-Agents bei ihrer Arbeit beobachten und notieren, welche Informationen sie manuell suchen. In den meisten Fällen ist die fehlende Bestellnummer im Ticket der erste und schnellste Quick Win. Von dort aus lässt sich die Integration Schritt für Schritt ausbauen.

Kürzlich wurde es offiziell: Aus der bekannten Marke SugarCRM wird SugarAI. Das Unternehmen firmiert weiterhin unter SugarCRM Inc., doch die Neuausrichtung unterstreicht eine fundamentale technologische Evolution – den konsequenten Wandel von einem reinen Aufzeichnungssystem hin zu einem intelligenten Werkzeug, das proaktives Handeln ermöglicht.

Vom Datenspeicher zum Vertriebsassistenten

CRM-Systeme haben lange vor allem eines gemacht: Daten speichern. Pipeline-Übersichten, Forecasts, Basisreporting – das war der Standard. Und er hat funktioniert.

Aber die Realität vieler Vertriebsteams sah anders aus. Je mehr Daten im System landeten, desto mehr Zeit floss in die Pflege – und desto weniger blieb für die eigentliche Arbeit. Kundengespräche, Chancen erkennen, Deals abschließen.

SugarAI dreht dieses Verhältnis um. Das Leitprinzip lautet: „For Sellers not Systems“. Das CRM soll Vertriebsteams unterstützen – nicht belasten. Statt Datenbanklogik gibt es jetzt kontextbasierte Empfehlungen. Statt Dashboard-Pflege: klare Hinweise, was als nächstes zu tun ist.

Was KI und sales-i konkret leisten

Der entscheidende Unterschied liegt in der Tiefe der Analyse. SugarAI liefert keine abstrakten Auswertungen. Es beantwortet konkrete Fragen: Warum verändert sich ein Kunde? Was ist gerade die sinnvollste nächste Aktion?

Zentraler Baustein ist die Integration von sales-i – einer Lösung für datenbasierte Vertriebsintelligenz. Sie verbindet ERP-Daten direkt mit dem CRM. Bestellhistorien, Mengen, Preise – all das fließt in die Analyse ein.

Drei Dinge, die das im Alltag verändern:

  • Das System erkennt, wenn ein Bestellvolumen bei einem langjährigen Kunden still und leise sinkt – bevor der Mensch es bemerkt.
  • Administrative Aufgaben werden automatisiert: Datensätze aktualisieren, Termine vorbereiten, Protokolle ergänzen.
  • Vertriebsteams bekommen keine Rohdaten, sondern Handlungsempfehlungen – abgeleitet aus echten Account-Signalen.

Für wen SugarAI besonders relevant ist

SugarAI ist für Unternehmen gebaut, die komplexe Kundenbeziehungen und große Produktportfolios managen. Kurz: überall dort, wo der Vertrieb viel jongliert und der Überblick entscheidend ist.

Besonders profitieren Unternehmen in diesen Bereichen:

  • Industrie, Großhandel und Distribution – wo Margen von tiefen ERP-Signalen abhängen
  • Finanzdienstleistungen – geprägt von langjährigen, vertrauensbasierten Kundenbeziehungen
  • Jedes Team, das mehr Zeit für Kundenkontakt gewinnen will – auf Kosten von Datenpflege.

Wer Vertriebs- und ERP-Daten heute noch nicht aktiv nutzt, lässt Wachstumspotenzial liegen. Das ist keine These – das zeigt die Praxis.

Wie OPEN euch beim Einstieg begleitet

OPEN gehört weltweit zu den wenigen Tier 1 Partnern von SugarAI – und ist der einzige im DACH-Raum. Das bedeutet: direkte Partnerschaft, tiefstes Produktwissen, schnelle Umsetzung.

Unser Ansatz folgt dem Prinzip Tech + Sales = Growth. Wir implementieren SugarAI nach dem OOTB-First-Prinzip (Out-of-the-Box) – agil, kalkulierbar, ohne Customizing-Fallen.

Was das für euch konkret heißt:

  • Klare Kosten, keine versteckten Aufwände
  • Integration in bestehende ERP-Systeme – skalierbar und zukunftssicher
  • Weniger Abhängigkeiten, mehr Handlungsspielraum für euer Team

Ihr wollt wissen, was SugarAI für euren Vertrieb konkret bedeutet? Sprecht uns an.

Am 18. April öffnete OPEN CX seine Türen in Kassel und lud Kunden, Partner und Interessierte zum jährlichen Kundenevent ein. Der Tag bot ein informatives und zugleich unterhaltsames Programm rund um die neuesten Entwicklungen und Features in den Bereichen SugarCRM, Zendesk und HubSpot.

Altbewährtes im neuen Rahmen

Der Kundentag 2024 markierte gleich in mehrfacher Hinsicht einen Meilenstein: Zum ersten Mal fand er unter dem neuen Namen OPEN CX statt und begrüßte die Gäste direkt in den neuen Räumlichkeiten des Unternehmens. „Wir freuen uns, dass wir unsere Kunden und Partner in unserem neuen ‚Zuhause‘ willkommen heißen durften“, so Mirco Müller, Geschäftsführer von OPEN CX. „So erfahren unsere Gäste direkt aus erster Hand unseren OPEN Spirit, und gleichzeitig schaffen wir eine inspirierende Atmosphäre für den Austausch.“

Eröffnung und Unternehmensneuigkeiten

Nach der Begrüßung durch Mirco Müller, der die Teilnehmer mit einem Überblick über die aktuelle Unternehmensentwicklung und die neuesten Trends im Bereich der Customer Experience (CX) auf den Tag einstimmte, folgten spannende Fachvorträge und Einblicke in die Produktwelten von SugarCRM, Zendesk und HubSpot.

Einblicke und Innovationen in SugarCRM

Den Auftakt auf der ersten Bühne bildete David Cavas, der die Teilnehmer in die Welt des Dokumentenmanagements mit SugarCRM entführte. Mit Sugar DocMerge, DocuSign und Drive präsentierte er praktische Lösungen für eine nahtlose Integration von Dokumenten in den CRM-Prozess. Christian Lenort gewährte den Zuhörern einen ersten Blick auf die kommende Version Sugar 14 und ihre innovativen KI-Features, die die Customer Experience auf ein neues Level heben sollen.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Zac Sprackett, CTO bei SugarCRM. Der extra aus den USA angereiste Experte gab exklusive Einblicke in die zukünftigen Entwicklungen der SugarCRM Plattform und zeigte, wie sich der CRM-Einsatz in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

Kundenbeitrag: Praxisbeispiel Microsoft Teams-Integration

In einem Interview-Vortrag erläuterte Jeffrey Seidelt von Quirin eindrucksvoll die Erfahrungen seines Unternehmens mit der von OPEN CX entwickelten Microsoft Teams-Integration in SugarCRM. Die Lösung ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen CRM-System und Kommunikationsplattform und optimiert so die Kundeninteraktion.

Der Man of the Ocean: Inspiration pur

Für einen inspirierenden Moment sorgte der Gastredner André Wiersig. Der Extremschwimmer und Ausnahmesportler berichtete von seinen Erfahrungen bei der Durchquerung der Oceans Seven – den sieben gefährlichsten Meerespassagen der Welt. Mit seinem Mut, seiner Willenskraft und seinem positiven Mindset begeisterte er die Teilnehmer und lieferte wertvolle Impulse für die eigene Zielerreichung.

Highlights von Zendesk und HubSpot

Auf der zweiten Bühne standen die Produkte Zendesk und HubSpot im Mittelpunkt. Kim Juhl präsentierte die neuesten KI-Features von Zendesk, die den digitalen Kundenservice optimieren und eine hervorragende User Experience ermöglichen. Yusuf Bulan gab einen Überblick über die Roadmaps und zukünftigen Pläne von HubSpot, während Christian Ebel die aktuellen Entwicklungen bei Zendesk erläuterte.

Abgerundet wurde das Programm durch die Vorstellung eines Zendesk-Kundenprojekts durch Thalia Bossemeyer und einen Look&Love-Einblick in das HubSpot SalesHub durch Paul Vorsmann.

CRM verbindet: Austausch und Networking

Neben den informativen Vorträgen bot der Kundentag 2024 auch ausreichend Gelegenheit zum Austausch und Networking. An den Demostationen konnten die Teilnehmer die vielfältigen Möglichkeiten von SugarCRM, Zendesk und HubSpot selbst ausprobieren und mit Experten ins Gespräch kommen. In der Networking-Area fand ein reger Austausch zwischen Teilnehmern, Ansprechpartnern der Produktgeber und CRM-Experten statt.

Positives Feedback und Begeisterung

Das Feedback der Gäste zum Kundentag 2024 war durchweg positiv. „Das war wieder prima! Vielen Dank“, resümierte ein Teilnehmer. Ein anderer lobte: „Rundum gelungenes Event! Dies war mein erstes Event in dieser Richtung und ich muss sagen: die Latte wurde sehr hoch angelegt.“ Besonders geschätzt wurde der Austausch mit anderen Teilnehmern und die Möglichkeit, direkt mit den Experten in Kontakt zu treten.

Fazit: Ein voller Erfolg mit Mehrwert

Der OPEN CX Kundentag 2024 war ein voller Erfolg. Mit einem abwechslungsreichen Programm, spannenden Einblicken in die Produktwelten und inspirierenden Momenten bot er den Teilnehmern einen echten Mehrwert. Die positive Resonanz und das begeisterte Feedback bestätigen die Bedeutung der Veranstaltung als Plattform für Information, Austausch und Inspiration.

OPEN CX bedankt sich bei allen Teilnehmern, Referenten und Partnern für das Gelingen des Events und freut sich auf die Fortsetzung des erfolgreichen Dialogs im nächsten Jahr.

Mirco Müller bei der Eröffnung des OPEN CX Kundentags 2024
Zac Sprackett (SugarCRM) begeisterte mit einem visionären Vortrag über die Zukunft der Customer Experience