

Wieso, weshalb, warum?
Die jahrtausendealte Geschichte der Stadt Köln erstrahlt nun in digitaler Form, vereint in einer innovativen Plattform. Elf weltberühmte Museen, die zuvor als technologische Inseln agierten, finden nun zusammen und schaffen eine gemeinsame digitale Heimat für alle kulturellen Schätze. Die Stadt Köln verfolgt mit diesem ambitionierten Ziel einen wegweisenden Ansatz, um die kulturelle Vielfalt zu präsentieren.
Wie zieht man ein gewaltiges Geflecht aus Altsystemen und Datenbanken um, ohne dass die Erreichbarkeit leidet? Die Komplexität lag im Detail: Jedes Haus – vom Kölnischen Stadtmuseum bis zur artothek – besitzt eine eigene DNA, eigene Workflows und spezifische Anforderungen an den Datenschutz. Wir mussten eine Architektur entwickeln, die maximale Effizienz durch Zentralisierung bietet, aber gleichzeitig jedem Museum den Raum für seine individuelle visuelle und inhaltliche Identität lässt. Zudem stand fest: Die neue Infrastruktur muss nicht nur leistungsstark sein, sondern durch den Einsatz von Ökostrom auch den ökologischen Fußabdruck der Stadt minimieren.
Gemeinsam haben wir eine Plattform geschaffen, die Synergien intelligent nutzt, während jedes Museum seine eigene, individuelle Note behält. Das bedeutet, neue Features, Sicherheits-Updates oder Design-Optimierungen werden einmal entwickelt und stehen direkt allen elf Institutionen zur Verfügung.
Dank der neuen globalen Volltextsuche und den Online-Kollektionen werden kulturelle Schätze über Museumsgrenzen hinweg auffindbar. Eine Recherche nach „Römischem Glas“ führt nun nahtlos durch die Bestände verschiedener Häuser, was eine immense Zeitersparnis für die wissenschaftliche und private Suche bedeutet.
Durch das differenzierte Rollen- und Rechtesystem und die Anbindung an zentrale Schnittstellen (wie das städtische Buchungssystem) werden Veranstaltungen und Ausstellungen einmalig eingepflegt und automatisch auf dem Hauptportal sowie der jeweiligen Museumsseite korrekt ausgespielt.
Mit dem Go-Live erhält die Stadt Köln eine zukunftssichere, skalierbare Basis, die bereits heute für die nächste große Stufe bereit ist: Die umfassende Digitalisierung und Vernetzung der physischen Museumssammlungen.
Hinter dem Frontend sorgt ein präzise abgestimmtes Setup für Stabilität und Performance:
„Mit dem neuen Museenportal schaffen wir eine digitale Brücke zwischen unseren elf Häusern. OPEN hat es verstanden, die individuellen Identitäten der Museen zu wahren und sie gleichzeitig auf einem technologisch zukunftsweisenden, gemeinsamen Fundament zu vereinen. Das Ergebnis ist eine effiziente, nachhaltige Infrastruktur, die Kölns kulturelle Vielfalt als Einheit erlebbar macht.“
Name
Position, Stadt Köln