

Tonerpartner ist einer der größten deutschen Online-Händler für Druckerpatronen, Drucker und Zubehör und bedient täglich hunderttausende Kund*innen mit hohem Servicebedarf. Das Unternehmen aus Bochum nutzte Zendesk bereits, hatte aber das Gefühl, das System nicht vollständig auszuschöpfen. Ein gezielter Health Check durch OPEN legte offen, wo das Potenzial schlummerte. Was daraus entstand, brachte Tonerpartner 2026 die Auszeichnung zum Kundenservice des Jahres ein.
Tonerpartner hatte mit Zendesk eine leistungsfähige Plattform im Einsatz. Jedoch ließ das Gefühl, dass mehr möglich sein müsste, ließ nicht los. Der AI Agent war ausbaufähig, das Help Center nicht optimal gepflegt und das Routing noch nicht so eingerichtet, dass es den Support wirklich entlastete. Eine systematische Analyse fehlte ebenso wie klare Handlungsempfehlungen, die den Ist-Zustand in einen echten Entwicklungsplan überführen.
Der Ausgangspunkt war deshalb kein Systemwechsel, sondern ein umfassender Blick auf das, was bereits vorhanden war und wie es besser genutzt werden konnte.
OPEN hat zunächst eine detaillierte Instanzanalyse durchgeführt und daraus konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt. Im Anschluss löste das Team die identifizierten Schwachstellen strukturiert auf.
Der Zendesk-AI Agent wurde grundlegend ausgebaut und über eine individuelle Schnittstelle mit make.com verbunden. Dadurch kann der AI Agent nun kundenspezifische Informationen ausgeben, zum Beispiel die korrekte Sendungsnummer inklusive direktem Link zum jeweiligen Versanddienstleister. Was früher eine manuelle Agent-Antwort erforderte, löst der AI Agent heute eigenständig.
Ein überarbeitetes Routing sorgt dafür, dass Tickets effizienter verteilt werden und das Team weniger Zeit mit Orientierung und mehr Zeit mit Lösungen verbringt. Der Zendesk Copilot unterstützt die Agent*innen dabei mit kontextbezogenen Vorschlägen direkt im Ticket.
Bereits in der Umsetzung befindet sich die Anbindung von ElevenLabs und 3CX an make.com. Das Ziel ist ein vollständig automatisierter Call-Workflow, bei dem alle Systeme innerhalb eines einzigen Anrufs angesteuert werden. Eine Voice KI, die nicht nur antwortet, sondern handelt.
Die Zahlen sind eindeutig. Durch den ausgebauten AI Agent und das optimierte Help Center hat Tonerpartner das Ticketvolumen um rund 36 % reduziert. Kund*innen finden Antworten dank der implementierten Lösungen selbst, bevor ein Ticket entsteht. Die First Reply Time sank von 609 Minuten im Median auf 256 Minuten, ein Rückgang von 58 %. Wer eine Frage stellt, bekommt heute in unter 4,5 Stunden eine Antwort.
Dass diese Entwicklung nicht unbemerkt bleibt, zeigt die Auszeichnung zum Kundenservice des Jahres 2026.
(Kennzahlen-Block für Design: Ticketvolumen, First Reply Time, One Touch Rate, SLA Achievement Rate, Vergleich Vorjahr vs. aktuelles Jahr)
40% mehr Ticketvolumen, 80% schnellere Lösung:


Wieso, weshalb, warum?
The Nutriment Company aus Düsseldorf ist ein führender Akteur im Bereich der Premium-Heimtiernahrung. Mit einem stetig wachsenden Portfolio von aktuell sieben Marken – darunter bekannte Namen in der Branche – stand das Unternehmen vor einer gewaltigen Herausforderung: Wie lässt sich exzellenter Service über verschiedene Brands hinweg zentralisieren, ohne an Agilität zu verlieren? Gemeinsam mit OPEN gelang der „Big Bang“: Ein Systemwechsel in Rekordzeit, die Konsolidierung dezentraler Strukturen und der Einsatz modernster KI.
Vor der Zusammenarbeit mit OPEN war die Support-Landschaft bei The Nutriment Company stark fragmentiert. Die verschiedenen Marken arbeiteten dezentral mit unterschiedlichen Systemen wie Outlook oder Greyhound.
Mit einer Kündigungsfrist von nur einem Monat für das Altsystem stand Nutriment unter extremem Zeitdruck: Ein kompletter Go-Live inklusive Prozessharmonisierung musste innerhalb von 30 Tagen erfolgen.
Die Entscheidung fiel auf die Zendesk Suite Enterprise in Kombination mit dem AI Agent und dem Zendesk Co-Pilot.
In einer „Big Bang“-Implementierung wurden alle sieben Marken in ein einziges Zendesk-System überführt. Um den Wissensvorsprung der alten Systeme zu retten, wurden Alttickets importiert. Dies ermöglichte es den Agents, sofort an neuen Marken zu arbeiten, da sie auf die Historie und gelernte Cases zugreifen konnten.
Nachdem die Basis-Strukturen (Voice, E-Mail, Messaging und Webformulare) standen, wurden die KI-Komponenten ausgerollt:
„Ohne Systemwechsel können unsere Agents nun Multibrand-Support in einer einzigen Oberfläche leisten. Das spart nicht nur Zeit, sondern massiv Nerven.“
Die Zahlen nach der Implementierung sprechen für sich und zeigen, wie skalierbar der Service durch die Automatisierung geworden ist:
Vorher / Anfang: 1,9 Stunden
Aktuell: 0,5 Stunden
Verbesserung: -74%
Vorher / Anfang: 3,7 Stunden
Aktuell: 0,7 Stunden
Verbesserung: -81%
Vorher / Anfang: ca. 5.900
Aktuell: ca. 8.200
Verbesserung: +40%
Vorher / Anfang: Gleichbleibend
Aktuell: Gleichbleibend
Verbesserung: Skalierbarkeit bewiesen
Vorher / Anfang: -
Aktuell: 85 - 90% konstant
Verbesserung: Top-Niveau
Besonders beeindruckend: Trotz einer Steigerung des Ticketvolumens um fast 40 % konnte die Bearbeitungszeit drastisch gesenkt werden – bei gleichbleibender Teamgröße. Die First Response Time hat sich stabil bei 220 Minuten eingependelt.
Auch die spezialisierte Ernährungsberatung profitiert: Durch den Omni-Channel-Ansatz können Experten nun nahtlos via Telefon oder Chat beraten, wobei alle Kundeninformationen sofort parat stehen.
The Nutriment Company hat mit Zendesk das Fundament für weiteres Wachstum gelegt. Die nächsten Schritte sind bereits definiert:
Mit OPEN hat The Nutriment Company einen Partner an der Seite, der den rasanten Wandel nicht nur begleitet, sondern technologisch ermöglicht.